Arauco-Krieg

Als Arauco-Krieg (spanischGuerra de Arauco) bezeichnet man den kriegerischen Konflikt zwischen der indigenen Bevölkerung der Mapuche (die früher zusammen mit anderen Völkern der Region von den Spaniern irrtümlicherweise Araukaner genannt wurden) und den spanischen Eroberern im Süden des heutigen Chile. Der Begriff Guerra de Arauco dient als Oberbegriff für eine durch Perioden relativen Friedens unterbrochene Kette militärischer Auseinandersetzungen.

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Amerika

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Amerikanische Kolonien: Im Arauco-Krieg wird Caupolicán, Anführer der Mapuche, gefangengenommen und hingerichtet.
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Spanische Kolonien in Amerika: García Hurtado de Mendoza wird von seinem Vater, Andrés Hurtado de Mendoza, dem Vizekönig von Peru, zum Gouverneur von Chile ernannt. Er führt den Arauco-Krieg gegen die Mapuche gnadenlos fort. Seinem General Pedro de Villagra y Martínez gelingt es am 1. April, deren Anführer Lautaro bei einem Überraschungsangriff zu töten, doch erleidet er eine schwere Niederlage in der Schlacht von Millapoa.
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In der Schlacht von Tucapel im Arauco-Krieg in Araukanien besiegen Mapuche unter ihrem Kriegshäuptling Lautaro eine Konquistadorentruppe unter Pedro de Valdivia, dem spanischen Generalkapitän und Gouverneur von Chile. Der gefangene Gouverneur wird anschließend hingerichtet, der exakte Tag ist wegen widersprüchlicher Quellen ungewiss.

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