Archidiakonat

Archidiakon (auch Erzdiakon) war in der römisch-katholischen Kirche die Bezeichnung für einen Amtsträger, der von der Spätantike bis in die Frühe Neuzeit als Stellvertreter eines residierenden Bischofs wesentliche Verwaltungsaufgaben wahrnahm. Das Gebiet, für das er zuständig war, wurde als Archdiakonat bezeichnet.

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Geboren & Gestorben

1990

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Gestorben: Catharose de Petri stirbt. Catharose de Petri war eine niederländische Autorin einiger Schriften des Lectorium Rosicrucianum (LR), dem sie seit 1935 als Mitglied angehörte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von dem Volksschullehrer Antonin Gadal zur Archidiakonesse des LR ernannt, dessen stellvertretende Großmeisterin sie später wurde.
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Geboren: August Franzen wird in Barmen geboren. August Franzen war ein katholischer Kirchenhistoriker und Priester des Erzbistums Köln. Er besuchte das Gymnasium in Wuppertal und studierte von 1931 bis 1935 in Bonn Theologie. 1937 wurde er zum Priester geweiht, danach wirkte er als Kaplan in Eitorf/Sieg, Bad Godesberg, Königswinter und Köln. 1939 erfolgte die kirchenhistorische Promotion in Theologie bei Wilhelm Neuß. In seiner Dissertation befasste er sich mit dem Kölner Erzbischof Ferdinand von Bayern. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er sein Studium in Rom fort, wo er in der vatikanischen Bibliothek die Kölner Nuntiaturberichte untersuchte. 1951 habilitierte er sich bei Hubert Jedin mit einer Arbeit über die Kölner Archidiakonate. Von 1960 an lehrte er Kirchengeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

1902

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Geboren: Catharose de Petri wird geboren. Catharose de Petri war eine niederländische Autorin einiger Schriften des Lectorium Rosicrucianum (LR), dem sie seit 1935 als Mitglied angehörte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von dem Volksschullehrer Antonin Gadal zur Archidiakonesse des LR ernannt, dessen stellvertretende Großmeisterin sie später wurde.
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Gestorben: Johann Ludwig Schönleben stirbt in Laibach. Johann Ludwig Schönleben Jesuit, Domdechant und Protonotarius Apostolicus in Laibach, zuletzt Pfarrer und Archidiakon in Reiffnitz in Unterkrain (slowenisch Ribnica), Valvasors Lehrer, Vorbild und Mentor. Er galt als brillanter Redner und Prediger; mehrere seiner Predigten veröffentlichte er in deutscher und lateinischer Sprache, die Predigten hielt er allerdings auf Slowenisch.
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Geboren: Lucas Heinrich Thering wird in Stendal geboren. Lucas Heinrich Thering war ein deutscher protestantischer Theologe, Schriftsteller theologischer Werke und Verfasser von Leichenpredigten, Feldprediger und zuletzt Archidiakon und evangelisch-lutherischer Stadtsuperintendent in Berlin.

Religion

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Tebaldo Visconti, bisher Archidiakon von Lüttich wird nach der längsten Sedisvakanz (seit 307) von 2 Jahren und neun Monaten vom Konklave als Nachfolger des am 29. November 1268 verstorbenen Clemens IV. zum Papst Gregor X. gewählt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1386

Karriere:
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Erzdiakon in Würzburg (Ludwig von Hanau (Domherr))

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