Arktis

Die Arktis ist die nördliche zirkumpolare Erdregion und bedeckt die nördlichen Teile der drei Kontinente Nordamerika, Asien und Europa, ferner das größtenteils von Eis bedeckte Nordpolarmeer; sie ist eine der beiden irdischen Polkappen, die Antipodin der Antarktis.

Die Bezeichnung Arktis leitet sich von dem altgriechischen Wort árktosἄρκτοςBär‘ ab. Das Adjektiv arktikós ‚arktisch‘ ‚nördlich‘ bezeichnete das Land unter dem Sternbild des Großen Bären. Der Polarstern liegt mit nur knapp 44 Bogenminuten Abweichung nahezu senkrecht über dem Nordpol und gehört heute zum Sternbild Kleiner Bär.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Yves Fortier stirbt. Yves Oscar Fortier war ein kanadischer Geologe und bekannt als Erforscher der Geologie der kanadischen Arktis.
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Gestorben: Henry Rudi wird. März 1889 in Tromsø. Henry Marentius Rudi war ein als „Eisbärkönig“ (norwegisch Isbjørnkongen) bekannter norwegischer Pelztierjäger. Er überwinterte 27-mal in der Arktis und tötete zwischen 1908 und 1948 713 Eisbären.
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Gestorben: Henry Larsen stirbt in Vancouver, Kanada. Henry Asbjörn Larsen war ein Polizist und Seefahrer in der Arktis. Zu seinen bedeutendsten Leistungen zählen mehrere frühe Durchquerungen der Nordwestpassage.
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Geboren: Sara Wheeler wird in Bristol, Vereinigtes Königreich geboren. Sara Diane Wheeler ist eine britische Reise-Schriftstellerin, Biografin und Journalistin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Sachbüchern und Reportagen über die Arktis und Antarktis.
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Geboren: Martin Melles wird in Bremen geboren. Martin Melles ist ein deutscher Geologe und Professor an der Universität zu Köln. Er forscht über die Klimageschichte von Arktis und Antarktis in Pliozän und Quartär.

Geografie & Kartografie

1644

Historische Karten & Ansichten:
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Die Arktis1644

1644

Historische Karten und Ansichten:
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Die Arktis (1644)

Wissenschaft & Technik

1928

Ereignisse > Wissenschaft und Technik:
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Der australische Polarforscher Hubert Wilkins startet mit dem Piloten Carl Ben Eielson zu einem Transarktisflug. Im alaskischen Point Barrow hebt die Maschine zum Ziel Spitzbergen ab. (15. April)

Reisen & Expeditionen

2003

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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Trekking zum Mount Everest (Jubiläumstreffen zum fünfzigsten Jahrestag der Erstbesteigung); Reise nach Franz-Josef-Land/Arktis; am 1. Oktober Eröffnung der „Günther Mountain School“ im Diamir Tal am Nanga Parbat/Pakistan (Reinhold Messner)

1995

Expedition > Weitere Touren nach 1970:
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Arktis-Durchquerung (Sibirien-Kanada) gescheitert; Reise zum Belucha (4506? m), Altai-Gebirge/Sibirien (Reinhold Messner)

Natur & Umwelt

2012

Naturereignisse:
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Anfang August zog ein für die Jahreszeit ungewöhnlicher, großer und starker Hurrikan-ähnlicher Sturm über die Arktis, der den sommerlichen Eisschwund dort auf den höchsten Stand seit den 1970er Jahren (Beginn der Satellitenmessungen über der Arktis) klettern ließ.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1999

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Werk: Trash People („Schrottarmee“): Die Trash People starteten ihren Zug um die Welt 1996 in Xanten und machten Station in Paris und Moskau , Peking und an der Chinesischen Mauer (2001). Danach wurden sie in Kairo und Gizeh (2002), Zermatt (2003), Kilkenny Castle (2003), Gorleben (2004) und 2005 in Brüssel ausgestellt. Bis zum 1. Mai 2006 waren die eintausend 1,80 m großen, aus Müll gepressten Figuren auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom zu sehen, dann sollen sie in die Nähe der Brooklyn Bridge in Brooklyn/New York. Die Trash People machten noch einen Stop auf der Piazza del Popolo in Rom. Ab dem 4. Juni 2007 bevölkerten sie die Plaça Reial in Barcelona, gleich neben den Ramblas. Sie waren in Syracus. Der Wert einer einzelnen Figur liegt laut dem Energieversorger RheinEnergie AG bei etwa 2 Euro Brennwert. Im März 2011 besuchten die "Trash People" die Arktis und wurden im Flusstal Adventdalen in der Nähe der Ansiedlung Longyearbyen auf Spitzbergen aufgestellt. Bevor die Schrottarmee ins Museum geht, werden die Figuren ab Juli 2011 in der Wallfahrtsstadt Telgte im Münsterland letztmals zu sehen sein. Die "Einkehr in Telgte". Eine Aktion von HA Schult konnte noch bis zum 31. Juli 2011 besucht werden.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2010

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Film: Russland -Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane ist ein deutscher Dokumentarfilm über Natur und Tierwelt von Russland des Regisseurs Jörn Röver aus dem Jahr 2010, der im Januar 2011 in die Kinos kam. Der Film zeigt Sibirien und den Baikalsee, die Halbinsel Kamtschatka, die Gebirge Kaukasus und Ural, den fernen Osten Ussurien sowie die russische Polarregion. An Tieren sind insbesondere Amurtiger, Eisbären, Braunbären, Moschusochsen, Steinböcke, Bergwisente, Riesenseeadler, aber auch kleinere Tiere wie die Krötenkopfagame und der russische Desman (eine Maulwurfsart) zu sehen.

Stab:
Regie: Uwe Anders, Christian Baumeister, Oliver Goetzl, Hans-Peter Kuttler, Tobias Mennle, Henry M. Mix, Ivo Nörenberg, Ernst Sasse
Drehbuch: Jörn Röver
Musik: Kolja Erdmann
Schnitt: Klaus Müller

Besetzung: Siegfried Rauch

Tagesgeschehen

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Moskau/Russland: Beginn der zweitägigen internationalen Arktis-Konferenz der Anrainerstaaten Dänemark (Grönland), Kanada, Norwegen, Russland und Vereinigte Staaten (Alaska) zur Lösung von Gebietsstreitigkeiten.
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Murmansk/Russland: Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew und Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg unterzeichnen ein Abkommen zur Beendigung des seit 40 Jahren schwelenden Streites um die gemeinsame Grenze in der Barentssee und der Arktis. Damit einigen sich beide Staaten auf die Teilung eines 176.000 km² Gebietes und der gemeinsamen Nutzung grenzüberschreitender Erdgas- und Erdölvorkommen.
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Oslo/Norwegen: Ministerpräsident Jens Stoltenberg und Russlands Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew beenden den seit 40 Jahre schwelenden Streit um die gemeinsame Grenze in der Barentssee und der Arktis.
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Arktis: Nordost- und Nordwestpassage erstmals gleichzeitig eisfrei.
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Washington, D.C./Vereinigte Staaten. Mehr als 300 Klimaforscher des Arctic Council, einem Forum von acht Anrainerstaaten der Arktis, veröffentlichen heute ihren Bericht „Arctic Climate Impact Assessment“ zur Auswirkung des Klimawandels auf den Nordpol veröffentlicht. Laut dem Bericht nimmt die Geschwindigkeit, mit der der Nordpol abschmilzt, dramatisch zu. Da das Abschmelzen des Nordpols u. a. das Reflektieren von Sonnenstrahlen verhindert, befürchten die Forscher einen Teufelskreis mit gravierenden Folgen: Eine beschleunigte Erderwärmung könnte zu einem Anstieg des Meeresspiegels um bis zu sieben Meter führen und das Erliegen des Golfstroms zur Folge haben.

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