Armagnaken

Das Haus Armagnac gehörte im Hundertjährigen Krieg zu den Parteigängern der Herzöge von Orléans Ludwig von Orléans (1392–1407) und nach dessen Ermordung Karl von Orléans (1407–1465) und damit zu den Anhängern des Dauphins. Seit 1349 war dies der Titel des jeweiligen Kronprinzen, von 1401 bis 1422 waren das nacheinander die fünf Söhne von König Karl VI.

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Frankreich

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Im Bürgerkrieg der Armagnacs und Bourguignons gelingt den Bourguignons die Einnahme von Paris, unterstützt von Stadtbewohnern, die dem Offizier Jean de Villiers de L’Isle-Adam ein Stadttor öffnen. Anschließend kommt es zu einem Massaker an den Anhängern der Armagnacs. Der 16-jährige Dauphin, der spätere König Karl VII. kann mit Hilfe von Tanneguy du Chastel entkommen und begibt sich nach Bourges.

Politik & Weltgeschehen

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Nach den schweren Verlusten der Armagnacs bei der Schlacht bei St. Jakob an der Birs sichert der französische Dauphin Ludwig im Frieden von Ensisheim den Eidgenossen beständige Freundschaft zu.

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