Arte

Arte-Verwaltung in Straßburg (Siège d’Arte)

Arte (Eigenschreibweise ARTE; auch arte; Abkürzung für französischAssociation Relative à la Télévision Européenne, dt. Zusammenschluss bezüglich des europäischen Fernsehens) ist ein öffentlich-rechtlicher Rundfunkveranstalter mit Sitz im französischen Straßburg (Hauptsitz). Der Sender ist als Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) organisiert und wird in deutsch-französischer Kooperation von den beiden Mitgliedern Arte Deutschland in Baden-Baden und Arte France in Issy-les-Moulineaux bei Paris betrieben. Arte wurde 1991 durch einen Staatsvertrag vom 2. Oktober 1990 zwischen der Französischen Republik und den damaligen zehn westdeutschen Ländern und West-Berlin gegründet und ging am 30. Mai 1992 das erste Mal auf Sendung.

Verfügbar sind die Arte-Programme über Antenne, Kabel, Satellit und das Internet. Für mindestens 7 Tage stehen ausgewählte Sendungen auch noch nach Ausstrahlung kostenlos in der Mediathek Arte+7 zur Verfügung und können mithilfe von Apps auf Smartphones, Tablets und Smart-TVs angeschaut werden.



Geschichte




1984 entwickelte der baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth das Konzept eines europäischen Kulturkanals. Parallel dazu entstand in Frankreich auf Initiative des Staatspräsidenten François Mitterrand der französische Kulturkanal La Sept, der 1986 gegründet wurde und 1989 seinen Sendebetrieb aufnahm. Im November 1988 bildeten die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines deutsch-französischen Kulturkanals. Unterstützt wurde das Projekt von Mitterrand und Bundeskanzler Helmut Kohl. Aufbauend auf erste diesbezügliche Treffen 1985 waren Späth – seit 1987 Bevollmächtigter des Bundes für die deutsch-französischen Kulturbeziehungen – und der französische Kulturminister Jack Lang in der Folge die Verhandlungsführer der beiden Staaten. Am 2. Oktober 1990, am Vorabend der deutschen Wiedervereinigung, kam es schließlich zur Unterzeichnung eines zwischenstaatlichen Vertrags durch Vertreter der Französischen Republik und der zehn alten Bundesländer und Berlins. Er bildete die Grundlage für den europäischen Kulturkanal Arte. Die fünf neuen Bundesländer traten 1996 bei.Am 30. April 1991 wurde in Straßburg die Arte EWIV gegründet. Gleichberechtigte Mitglieder sind die ebenfalls 1991 entstandene Koordinierungszentrale „Arte Deutschland TV GmbH“ in Baden-Baden, an der die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF zu je 50 Prozent beteiligt sind, sowie der französische Kulturkanal La Sept. Dieser hatte seit 1989 seine Sendungen über Satellit (TDF 1) sowie in einem Programmfenster des französischen Senders FR3 jeweils samstags von 15 Uhr bis Mitternacht ausgestrahlt. Mit der Gründung von Arte gab La Sept seine Sendefrequenz an den neuen Kulturkanal weiter und wurde selbst Mitglied von Arte. Seit seiner Umbenennung im Jahr 2000 heißt La Sept nun Arte France; deren Anteilseigner sind France Télévisions zu 45 %, der französische Staat zu 25 % sowie Radio France und das INA (franz.: Institut national de l’audiovisuel) zu jeweils 15 %....

mehr zu "Arte" in der Wikipedia: Arte

Städtepartnerschaften

1952

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Frankreich Vannes in der Bretagne, Frankreich, seit (Mons)

Geboren & Gestorben

1983

Geboren > 20. Jahrhundert > 1951–2000:
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Scott McDonald, australischer Fußballspieler (21. August)

Bücher

1987

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Trehesten, Partiet og Gutten: Bilder fra en barndom. Biografie. (Guttorm Hansen)

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Der in deutsch-französischer Kooperation betriebene Fernsehsender arte nimmt den Betrieb auf.

Fassungen

1998

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erstellte Arte eine Fernsehfassung mit akustischer Bildbeschreibung, gesprochen von Christel Körner. (Die Blechtrommel (Film))

Fernsehdokumentationen

2001

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Los Alamos – Und die Erben der Bombe (International: The Secret and the Sacred: Two Worlds at Los Alamos), Koproduktion ARTE und Hessischer Rundfunk, Drehbuch und Regie Claus Biegert

TV-Produktion

2002

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Kurzfilm Magazin „Fußball und Kunst“, Kurzschluß, arte (Tilo Schulz)

Fernsehporträts

2004

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arte, Bayerisches Fernsehen, „Lebenslinien: Der Küchenpapst – Wolfram Siebeck – Weltbürger und Grenzgänger“, 30 Min., gedreht in Mahlberg und der Provence, Porträt von Evelyn Schels.

Produktion

2006

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Zeit - tanzen seit 1927 das autobiographische Tanztheater von Heike Hennig verfilmt von Trevor Peters als Tanz mit der Zeit für ZDF, ARTE und Kino (Heike Hennig & Co)

Dokumentationen & Reportagen

2006

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„Von Göttern und Designern“ (ARTE) (Frank Papenbroock)

Rezeption

2007

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Vivendi Universal. Dass uns die ganze Welt gehört. Dokumentation, Frankreich / Kanada 2006, 84 Min., ein Film von Don Young und Alan Handel, Produktion: arte, Erstausstrahlung: 2. Juli

Roman

2007

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Allmachtsdackel, Ariadne (Krimi, spielt in der Waagen-Stadt Balingen, handelt von Kühen und Pietisten) ISBN 978-3-88619-899-3. Stand im Juli und August auf Platz 6 der KrimiWelt-Bestenliste von ARTE und NDR. (Christine Lehmann)

Mediale Rezeption

2008

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Die bisexuelle Revolution, 56-minütige Dokumentation von ARTE aus dem Jahr (Bisexualität)

Themen

2008

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stand La Folle Journée unter dem Motto Schubert... dans tous ses états. Zum ersten Mal übertrug der Fernsehsender arte das Festival einen Tag lang live.

Video

2010

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Live-Auftritt im ARTE-Spielfilm „Gier“ (1/2) (Stefanie Heinzmann)

Dokumentation

2011

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Mosco Boucault: Sie waren die Terroristen der Roten Brigaden. Dokumentation. arte, Frankreich (Linksextremismus)

TV-Dokumentation

2012

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Der Goldrausch. Die Schlüsselperiode der Geschichte der USA (Originaltitel: The American Experience. The Gold Rush), 52 Minuten, USA 2006. Produzenten: Randall MacLowry, Laura Longsworth. Regie: Randall MacLowry. In der Reihe „American Experience“. Erstausstrahlung: arte, 29. September

2010

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Hans Zimmer – Der Sound für Hollywood. Erstausstrahlung: 14. März 2011 (ARTE), Laufzeit: 52 Minuten.

Fernsehaufzeichnungen

2012

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Forellenquintett. Fernsehregie: Roger Bisson. ZDF / arte (Martin Schläpfer)

Kunst & Kultur

2012

Film > Gastauftritte:
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Durch die Nacht mit … (ARTE, 1 Auftritt) (Klaas Heufer-Umlauf)

2011

Auftritte > Film:
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X:enius/arte (TV) (Markus Obermeier)

2008

Film > Filmbeiträge und TV-Auftritte:
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Durch die Nacht mit … (Episode, Dokumentarfilmserie von ARTE) (Alec Empire)

1994

Rezeption in Kunst und Kultur > Film:
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Ulrike Marie Meinhof; Film von Timon Koulmassis. Dokumentarfilm von ARTE (Ulrike Meinhof)

1992

Ereignisse > Kultur:
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Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE nimmt den Betrieb auf. (30. Mai)

TV-Reportage

2013

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Pierre Toury, Sid Ahmed Hammouche & Patrick Vallélian: Ägypten: Ihr Akt gegen die Scharia. In: ARTE. (Aliaa Magda Elmahdy)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Preisträger:
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der deutsch-französische Fernsehsender ARTE (Adenauer-de Gaulle-Preis)

2010

Ehrung:
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ARTE Publikumspreis für den Film Berlin Calling Regie: Hannes Stöhr (Peter Schneider (Schauspieler))

2009

Projekte und Auszeichnungen:
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Metropolis Arte 18 Kilometer Fotografie von Joachim Haupt (Philipp J. Bösel)

2008

Preisträger:
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Ingeborg Schäuble (Leibniz-Ring-Hannover)

2008

Preisträger:
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Christa Graf (Autorin) und Roland Wagner (Kamera) für ihren Film „Memory Books. Damit du mich nie vergisst...“ gezeigt auf ARTE, 1. Dezember (Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Arbeiten als Sprecherin: Synchronisation “Real Humans”, arte Serie, Hamburger Synchron (Cornelia Dörr (Schauspielerin))

2012

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Weitere Projekte > Video-Dokumentation: Freddie Mercury: The Great Pretender:, eine umfassende US-Dokumentation der Eagle Rock Productions, mit bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen, darunter Konzertmitschnitten, privatem Material, Berichte, Erinnerungen und Anekdoten vieler bekannten Persönlichkeiten an Freddie Mercury, als bemerkenswerten großen Musiker, Freund und Hauskatzenbesitzer. Arbeiten an einer Plattenproduktion mit Michael Jackson, wie zum Beispiel dem Duett There Must Be More To Life Than This.Interviews mit Montserrat Caballé und den Queen-Mitgliedern. Unter der Regie von Rhys Thomas ist so eine 107 Minuten lange DVD entstanden, die im deutschsprachigen Raum von dem Filmverleihstudio Edel Germany GmbH herausgebracht wurde. Im deutschen Free-TV wurde die Dokumentation, auf 84 Minuten gekürzt, erstmals am 4. Mai 2013 auf dem Fernsehsender Arte gesendet.

2012

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Weitere Projekte > Video-Dokumentation: Freddie Mercury: The Great Pretender, eine umfassende US-Dokumentation der Eagle Rock Productions, mit bisher unveröffentlichten Archivaufnahmen, darunter Konzertmitschnitten, privatem Material, Berichten, Erinnerungen und Anekdoten vieler bekannten Persönlichkeiten an Freddie Mercury als bemerkenswerten großen Musiker, Freund und Hauskatzenbesitzer. Arbeiten an einer Plattenproduktion mit Michael Jackson, wie zum Beispiel dem Duett There Must Be More To Life Than This.Interviews mit Montserrat Caballé und den Queen-Mitgliedern. Unter der Regie von Rhys Thomas ist so eine 107 Minuten lange DVD entstanden, die im deutschsprachigen Raum von dem Filmverleihstudio Edel Germany GmbH herausgebracht wurde. Im deutschen Free-TV wurde die Dokumentation, auf 84 Minuten gekürzt, erstmals am 4. Mai 2013 auf dem Fernsehsender Arte gesendet.

2006

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Werk: Uraufführung: „Zeit – tanzen seit 1927“ Oper Leipzig verfilmt von Trevor Peters als Tanz mit der Zeit durch ma.ja.de Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF und ARTE (Heike Hennig)

2005

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Veröffentlichungen > Mitwirkung in TV-Dokumentationen: Ufos, Lügen und der Kalte Krieg. Arte TV (Illobrand von Ludwiger)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

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Dokumentarfilm: Richard Strauss: Das umstrittene Musikgenie. Dokumentarfilm, Deutschland, 53 Min., Buch und Regie: Reinhold Jaretzky, Produktion: Zauberbergfilm, MDR, arte, Erstsendung: 11. Juni bei arte, Inhaltsangabe von arte.

2014

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Verfilmung: Alatriste, Tele 5 und Arte. (Arturo Pérez-Reverte)

2014

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Film: Gustave Dorés Bilderwelten. (OT: Gustave Doré. De l’illustrateur ?? l’artiste.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2014, 53 Min., Buch und Regie: Pascale Bouhenic, Produktion: Zadig Productions, Unité Arts et Spectacles, arte France, Erstsendung: 23. Februar 2014 bei arte, Inhaltsangabe von arte.
Dokumentation anlässlich der Doré-Ausstellung im Pariser Musée d’Orsay vom 11. Februar 2014 bis zum 11. Mai

2014

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Film: Mary Wigman – die Seele des Tanzes. Dokumentation, Deutschland/USA, 2007, 51 Min., Buch und Regie: Christof Debler, Norbert Busè, Produktion: ZDF, Erstausstrahlung: 23. Juni 2008 (s. Inhaltsangabe von arte); DVD

2014

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Rezeption > Film: Jean Jaurès. Die Flamme des Sozialismus; Frankreich 2013, gesendet auf Arte am 8. Juli

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