Athanasius der Große

Athanasius der Große (auch Athanasius von Alexandria, griechischἈϑανάσιοςAthanásios‚ der Unsterbliche‘; * um 298 in Alexandria; † 2. Mai 373 ebenda) war Patriarch von Alexandria, Kirchenvater und einer der herausragenden Gegner des Arianismus. Schon zu Lebzeiten wurde er „Säule der Kirche“ und „Vater der Orthodoxie“ genannt.

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Politik & Weltgeschehen

Politik, Religion & Weltgeschehen:
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Der aus der Stadt verbannte KirchenvaterAthanasius kehrt als Bischof nach Alexandria zurück.
Politik, Religion & Weltgeschehen:
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Mit dem Restitutionsedikt hebt der römische Kaiser Julian alle Verbannungen christlicher Gelehrter im Reich auf. Unter anderem können Athanasius der Große und Lucifer von Calaris in ihre Heimat zurückkehren.

Ereignisse

373 n. Chr.

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Peter II. von Alexandria wird als Nachfolger von Athanasius koptischer Papst.

343 n. Chr.

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Das Konzil von Sofia gewährt abgesetzten Bischöfen die Appellation nach Rom. Athanasius der Große hat dies im Vorjahr getan und ist von Bischof Julius I. wieder eingesetzt worden.

341 n. Chr.

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Frühjahr: Arianischer Streit: Die Anhänger von Eusebius von Nikomedia erneuern auf der Synode von Antiochia die Absetzung von Athanasius dem Großen.

328 n. Chr.

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Athanasius der Große wird Bischof von Alexandria.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Athanasius der Große stirbt in Alexandria. Er gilt als einer der Großen Kirchenväter der Orthodoxen Kirchen.

Religion

367 n. Chr.

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Athanasius von Alexandria führt im 39. Osterfestbrief alle Bücher des heutigen Neuen Testaments auf.

353 n. Chr.

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Auch auf religiösem Gebiet kommt es zu Konflikten. Christologische Fragen erhitzen die Gemüter, während der Streit zwischen Arianern und Orthodoxen weiter schwelt. Constantius ergreift für die Arianer Partei und lässt Athanasius, den Anführer der Orthodoxen, auf der Synode von Arles verurteilen. Athanasius muss die nächsten Jahre im Untergrund verbringen, erst Julian, der heidnisch gesinnte Nachfolger des Constantius, gestattet ihm 362 die Rückkehr nach Alexandria.

342 n. Chr.

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Die Kaiser Flavius Iulius Constans und Flavius Iulius Constantius berufen das Konzil von Serdica ein, um den Arianischen Streit im Reich beizulegen. Das Konzil scheitert jedoch, der abgesetzte Bischof Athanasius der Große kommt nach Rom, wo er auf einer Synode als regulärer Bischof anerkannt wird. Auf dem Konzil von Sofia erklären daraufhin 76 oströmische Bischöfe Athanasius und Bischof Julius I. von Rom für abgesetzt. Die 300 westlichen Bischöfe bestätigen jedoch die Beschlüsse der römischen Synode.

335 n. Chr.

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Auf der Synode von Tyros werden im Zuge des Arianischen Streits die Bischöfe Athanasius von Alexandria und Marcellus von Ancyra abgesetzt. Eusebius von Nikomedia, ein enger Vertrauter Kaiser Konstantins und angesehener Vertreter der östlichen kirchlichen Würdenträger, ist die treibende Kraft bei der Verurteilung des Athanasius. Dadurch kommt es zu einer Machtsteigerung der Arianer im Reich. Arius selbst, der 325 auf dem Ersten Konzil von Nicäa als Häretiker verurteilt worden ist, wird rehabilitiert.
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Das Konzil geht zu Ende. Während seines Tagens hat es das Bekenntnis von Nicäa erarbeitet, das die athanasischeDreifaltigkeitslehre verbindlich festlegt. Jesus Christus wird bezeichnet als gezeugt aus dem Wesen des Vaters, gezeugt und ungeschaffen und wesenseins mit dem Vater. Die Schriften von Arius und seinen Schülern werden verbrannt. Dennoch wird der Konflikt mit dem Arianismus nur oberflächlich bewältigt. Das Konzil legt darüber hinaus das Osterdatum und den Beginn des Frühlingsfestes fest. Das Jahr 325 ist so die Basis für die Berechnungen von Papst Gregor XIII., der den Gregorianischen Kalender entwirft.

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