Athaulf

Athaulf (auch Athavulf, lateinischAt(h)aulfus; † August 415 in Barcelona) war Anführer (rex) der Westgoten von 410 bis 415.

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Antike

408 n. Chr.

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Römisches Reich: Die Westgoten fallen unter Alarich in Italien ein und erpressen Lösegeld. Als der weströmische Kaiser Honorius ihnen Wohnsitze im Noricum verweigert, belagern sie Rom und erzwingen die Erhebung des Stadtpräfekten Attalus zum weströmischen Kaiser. In der Folge belagert Alarich auch noch Ravenna, wohin sich Kaiser Honorius zurückgezogen hat. Zugleich erhalten die Goten zusätzliche Verstärkung durch Truppen unter Alarichs Schwager Athaulf, der im selben Jahr den Pass im Birnbaumer Wald bei Aquileia überquert.

Ereignisse

413 n. Chr.

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Die Rebellion des Gegenkaisers Jovinus wird durch die Westgoten unter Athaulf im Auftrag des Kaisers Honorius niedergeschlagen. Jovinus und sein Anhänger Sarus werden getötet.

Politik & Weltgeschehen

416 n. Chr.

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Honorius zwingt den von Athaulf eingesetzten Gegenkaiser Priscus Attalus zur Teilnahme an einem Triumphzug und schickt ihn dann ins Exil auf die Liparischen Inseln.

415 n. Chr.

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Sommer: Wallia wird nach der Ermordung seines Bruders Athaulf und der siebentägigen Herrschaft des Sigerich König der Westgoten.

414 n. Chr.

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Januar: Athaulf heiratet die als Geisel mitgeführte Schwester des Honorius, Galla Placidia, in Narbonne.

412 n. Chr.

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Die Westgoten unter Athaulf ziehen von Italien ins südliche Gallien weiter.

410 n. Chr.

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Athaulf beerbt seinen Schwager Alarich und führt die Westgoten nach Gallien.

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