Europa

453 n. Chr.

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Beginn des Zerfalls des Hunnenreichs nach dem Tod Attilas. Die Reste der Hunnen ziehen sich in die Steppengebiete nördlich des Schwarzen Meeres zurück, wo Attilas Söhne eigene Herrschaften aufbauen, denen schließlich die Bulgaren und Chasaren folgen.

451 n. Chr.

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Sommer: In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern werden die Hunnen unter Attila von dem weströmischen General Flavius Aëtius und den Westgoten zurückgeschlagen. Der westgotische König Theoderich I. fällt, sein Nachfolger wird Thorismund.

Ereignisse

454 n. Chr.

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In der Schlacht am Nedao gelingt es den Gepiden unter Ardarich und den mit ihnen verbündeten Völkern der Skiren, Rugier, Sueben, Heruler und Ostgoten die Reste der Hunnen unter Attilas Sohn Ellac und dessen Brüdern endgültig aus Ungarn zu vertreiben. 30.000 Hunnen, unter ihnen Ellac, finden den Tod. Die Ostgoten unter Walamar bzw. Theodemir werden rechts der Donau im oströmischen Reich angesiedelt.

450 n. Chr.

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Markian stellt die Tributleistungen an die Hunnen ein; daraufhin orientiert sich Attila westwärts.

441 n. Chr.

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Die Hunnen dringen unter der Führung von Attila in den Balkan ein.

434 n. Chr.

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Attila gewinnt gemeinsam mit seinem Bruder Bleda die Führerschaft über die Stämme der Hunnen.

Politik & Weltgeschehen

452 n. Chr.

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Attila, König der Hunnen und Führer einer umfassenden Stammeskoalition, führt nach der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451) bereits im folgenden Jahr eine riesige Armee nach Italien; Aquileia wird zerstört, Padua, Bergamo, Brescia, Novara, Mailand und Pavia werden erobert, Kaiser Valentinian III. flieht aus seiner Residenz Ravenna nach Rom. Zwar wird Attila von Papst Leo dem Grossen ohne einen Schwertstreich davon abgebracht, Rom zu attackieren, aber trotzdem wird angenommen, dass er bei seinem Durchmarsch große Flüchtlingsströme in Gang brachte. Der Überlieferung nach ist auch die Gründung Venedigs auf den Hunnensturm zurückzuführen, vor dem man sich in die Lagunen flüchtete.

449 n. Chr.

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448 oder 449: Gesandtschaftsreise des oströmischen Diplomaten Priskos an den Hof des HunnenkönigsAttila.

447 n. Chr.

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Die Hunnen unter Attila zerstören die Stadt Serdica (Sofia). In der Schlacht am Utus besiegen die Hunnen ein oströmisches Heer und dringen daraufhin bis zu den Thermopylen vor.

430 n. Chr.

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Rua wird alleiniger Herrscher der Hunnen; dessen Neffe Attila befindet sich seit 410 am weströmischen Hof von Ravenna als Geisel.

Religion

460 n. Chr.

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Der Überlieferung zufolge lässt Genoveva von Paris über dem Grab des Heiligen Dionysius eine Kirche errichten, die spätere Basilika Saint-Denis. Ihr wird auch die Verschonung der Stadt Paris durch Attila453 zugeschrieben.

Rezeption > Neuzeit

1999

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Attila, König der Hunnen , ein historischer Roman über Attila, seine Jugend bis zur Geburt seiner Kinder von Thomas R.P. Mielke

1954

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Attila, der Hunnenkönig , Film über Attila mit Jack Palance als Attila

1954

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Attila, die Geißel Gottes , Film über Attila mit Anthony Quinn in der Hauptrolle

Rezeption > Moderne

2001

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Attila – Der Hunne , Film von Dick Lowry, mit Gerard Butler als Attila

1999

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Thomas R. P. Mielke: Attila, König der Hunnen , historischer Roman über Attila bis zur Geburt seiner Kinder

1954

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Attila, die Geißel Gottes , mit Anthony Quinn als Attila

1954

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Attila, der Hunnenkönig , mit Jack Palance als Attila

1888

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Felix Dahn: Attila , historischer Roman

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