Aubing

Aubing ist der westlichste Stadtteil von München. Zusammen mit den nördlich gelegenen Stadtteilen Lochhausen und Langwied bildet es seit 1992 den Münchner Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied. Zu Aubing gehören auch Neuaubing und die Siedlung Am Westkreuz.Der ursprüngliche Ortskern liegt auf dem nördlichen Ende der Münchner Schotterebene, am Übergang zum Dachauer Moos. Die urkundlich belegte Geschichte Aubings beginnt am 16. April 1010. Alt-Aubing, dessen Zentrum als Ensemble unter Denkmalschutz steht, spiegelt den dörflichen Ursprung mit noch vorhandenen bäuerlichen Anwesen wider. Hier steht auch die 1489 geweihte Pfarrkirche St. Quirin mit einem Turm aus dem 13. Jahrhundert.

Mit dem Eisenbahnanschluss im 19. Jahrhundert begann ein starkes Bevölkerungswachstum auf heute über 30.000 Einwohner, so dass die Bebauung im Norden, Osten und Westen mit den Nachbarstadtteilen und -gemeinden zusammengewachsen oder von diesen nur durch Eisenbahnlinien getrennt ist. Westlich der heutigen Bebauung liegen der Wald der Aubinger Lohe und viele landwirtschaftlich genutzte Felder. Auf einem Teil dieser Fläche entsteht seit 2006 am Südrand Aubings in der Nähe des Gutes Freiham der neue Stadtteil Freiham, der im Westen durch den Autobahnring der A 99 mit dem Aubinger Autobahntunnel begrenzt ist.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Philipp Müller (KPD) wird in Neuaubing geboren. Philipp Müller war ein deutscher Arbeiter und Kommunist. Er starb, als die Polizei in Essen auf Teilnehmer einer Demonstration gegen die bundesdeutsche Wiederbewaffnung schoss. Dies war das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dass ein Demonstrant durch die Polizei getötet wurde. 1954 wurde im Rahmen der Volkskammerwahlen in der DDR die nach ihm benannte Philipp-Müller-Medaille von der FDJ verliehen.
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Geboren: Alois Brem wird in Nürnberg geboren. Alois Brem ist ein deutscher katholischer Geistlicher, der von 1964 bis 2001 Pfarrer von St. Quirin im Münchner Stadtteil Aubing war.
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Geboren: Helmuth Volkwein wird in Aubing geboren. Helmuth Andreas Volkwein war ein deutscher Graphiker und Kunstmaler.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1982

Veröffentlichungen:
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mit Pfarrkirchenstiftung St. Quirin (Hrsg.), Wege einer Gemeinde, Aubing und St. Quirin, St. Ottilien, EOS (Alois Brem)

1963

Werk:
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Struktur- und Bebauungsplanung für das Münchener Stadterweiterungsgebiet „Westkreuz“ in Aubing-Ost (zusammen mit Johann-Christoph Ottow) (Helmut von Werz)

1963

Werk > Bauwerk:
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Struktur- und Bebauungsplanung für das Münchener Stadterweiterungsgebiet „Westkreuz“ in Aubing-Ost (zusammen mit Helmut von Werz) (Johann-Christoph Ottow)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1922

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Gründung: Die Dornier-Werke GmbH, kurz Dornier (dɔrnje), war einer der bedeutenden deutschen Flugzeughersteller. Ursprünglich Zeppelin Werk Lindau GmbH – beheimatet in Manzell am Bodensee, heute zu Friedrichshafen gehörend, von 1922 bis 1938 Dornier-Metallbauten GmbH, danach Dornier-Werke GmbH und ab 1966 Dornier GmbH, hatte sich in den 1930er Jahren durch Zweigbetriebe an den bayerischen Standorten Neuaubing und Oberpfaffenhofen sowie in Wismar und Lübeck mit der Norddeutsche Dornier-Werke stark erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt Dornier zuerst 1951 mit der "Oficinas Técnicas Dornier" (OTEDO) in Spanien und ab 1954 in Immenstaad wieder mit der Entwicklung von Flugzeugen. 1985 wurde die Firma von Daimler-Benz übernommen und später über den Luft- und Raumfahrtkonzern DASA teilweise in die EADS integriert.
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Ersturkundliche Erwähnungen: Der heutige Münchener Stadtteil Aubing wird als Ubingun erstmals urkundlich erwähnt. Nach dieser Urkunde gibt König Heinrich II. dem Kloster Polling Besitz in acht Dörfern zurück, die dem Kloster laut Urkunde „offenbar“ früher gehörten. Wahrscheinlich bezieht sich dies auf eine Enteignung des Klosters durch den früheren bayerischen Herzog Arnulf I. zur Finanzierung seines Heeres während der Ungarneinfälle. Neben Aubing betrifft die Rückgabe die Orte Polling, Weilheim, Rieden, Landstetten, Aschering und Wangen, alle westlich und nördlich des Starnberger Sees, sowie ein Pfaffenhofen, vermutlich Oberpfaffenhofen.

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