Aufrüstung

Aufrüstung bezeichnet den Vorgang einer Zunahme des Militärpotentials eines Staates. Sie ist gekennzeichnet durch eine Vergrößerung bestimmter oder aller Streitkräfte (d. h., es arbeiten bzw. dienen mehr Menschen bei Heer, Luftwaffe und/oder Marine). Eine verstärkte militärische Öffentlichkeitsarbeit bzw. Propaganda kann der Aufrüstung vorangehen und/oder sie begleiten.

Rüstungsausgaben können auch vorrangig der Modernisierung von Kriegsgütern dienen. Alte, vorhandene Kriegsgüter werden dann nach dem Verfügbarsein der neuen Kriegsgüter meist verschrottet oder in Drittländer verkauft (selten auch weiter verfügungsbereit gehalten).

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Tagesgeschehen

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USA: Der vermutliche Aufstieg Nordkoreas zur 9. Atommacht vermehrt die Kritik an US-Präsident George W. Bush: er habe die militante Diktatur 2001 durch das Einreihen in die „Achse des Bösen“ indirekt zu noch stärkeren Anstrengungen bei der Aufrüstung veranlasst. Im beginnenden Wahlkampf für die Novemberwahlen wird andrerseits die damalige Fehleinschätzung der irakischen Waffenprogramms von der Demokratischen Partei thematisiert.

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