Zeuge

Als Zeuge wird eine natürliche Person bezeichnet, die zu einem aufzuklärenden Sachverhalt eigene Wahrnehmungen bekunden kann („Zeugnis ablegen“). Zeugen sind bei der Aufklärung von Sachverhalten zum Beispiel durch Ordnungs-, Strafverfolgungs- und andere Behörden und durch Gerichte von Bedeutung. Für die Aufnahme einer Urkunde, die Errichtung eines Nottestaments oder bei Ritualen oder Zeremonien (z. B. Trauungen) kann erforderlich oder üblich sein, dass Personen als Zeugen anwesend sind.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Klaus Hornig stirbt in München. Nikolaus Ernst Hornig war ein deutscher Polizeioffizier und Jurist, der als Angehöriger des Polizei-Bataillons 306 die Erschießung sowjetischer Kriegsgefangener in Zamo?? 1941 verweigerte. Wegen angeblicher Wehrkraftzersetzung verbüßte er verschiedene Haftstrafen und war zum Kriegsende im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Hornig stellte sich während der 1960er und 1970er Jahre als sachverständiger Zeuge bei Ermittlungs- und Gerichtsverfahren gegen ehemalige Angehörige der Ordnungspolizei zur Verfügung und sagte insbesondere zur Problematik des Befehlsnotstandes aus.
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Geboren: Patrick Ball wird geboren. Patrick Ball ist ein US-amerikanischer Wissenschaftler und Menschenrechts-Aktivist, der im Rahmen seiner Tätigkeiten mit der Human Rights Data Analysis Group (HRDAG) mehrfach Zeuge bei internationalen Gerichtsverfahren war. Ball trat beispielsweise als Experte am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in dem Verfahren gegen Slobodan Miloševi? auf. Im Prozess gegen den ehemaligen guatemaltekischen Diktator José Montt wies er dessen Genozid an den Ixil nach.
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Gestorben: Adolph Beck stirbt in London. Adolph Beck bzw. Adolf Beck war ein Geschäftsmann und das Opfer eines bekannten Justizirrtums. Beck verbrachte aufgrund falscher Zeugenaussagen und mangelhafter Identifizierungsmethoden zwischen 1896 und 1904 mehrere Jahre für vom Trickbetrüger Wilhelm Meyer alias John Smith begangene Straftaten im Gefängnis. Becks Fall und der ähnlich gelagerte Justizirrtum um den Briten George Edalji erregten große öffentliche Aufmerksamkeit („Causes célèbres“) und führten zur Einrichtung des Court of Criminal Appeal (dt.: Strafrechtliches Appellationsgericht) im Jahre 1907.
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Geboren: Klaus Hornig wird in Schweidnitz geboren. Nikolaus Ernst Hornig war ein deutscher Polizeioffizier und Jurist, der als Angehöriger des Polizei-Bataillons 306 die Erschießung sowjetischer Kriegsgefangener in Zamo?? 1941 verweigerte. Wegen angeblicher Wehrkraftzersetzung verbüßte er verschiedene Haftstrafen und war zum Kriegsende im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Hornig stellte sich während der 1960er und 1970er Jahre als sachverständiger Zeuge bei Ermittlungs- und Gerichtsverfahren gegen ehemalige Angehörige der Ordnungspolizei zur Verfügung und sagte insbesondere zur Problematik des Befehlsnotstandes aus.
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Gestorben: John Taylor (Prophet der Mormonen) stirbt in Kaysville, Utah-Territorium. John Taylor, war von 1880 bis 1887 der dritte Prophet der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ("Mormonen"). Er war Augenzeuge der Ermordung von Joseph Smith. 1851 kam er auf einer Missionsreise nach Deutschland und fertigte zusammen mit deutschen Gläubigen die erste deutsche Übersetzung des Buch Mormon an.

Tagesgeschehen

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Paris/Frankreich: Der französische Premierminister Dominique de Villepin sagt in der Clearstream-Affäre als Zeuge aus. Im Gegensatz zum Anfang der Untersuchungen gibt es nun keine Verdachtsmomente mehr gegen ihn. In der Affäre geht es um eine Liste mit angeblichen geheimen Schwarzgeldkonten, die an die Öffentlichkeit gelangte und sich erst späte als Fälschung entpuppte. Auf dieser Liste fanden sich bekannte Namen, vor allem der von Innenminister Nicolas Sarkozy, dem politischen Rivalen von Villepin. Die illegalen Konten sollten bei der Luxemburger Clearstream-Bank verwaltet worden sein.
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Kismayo/Somalia: Die schwache somalische Übergangsregierung verliert nach der Einnahme der drittgrößten Stadt Somalias durch islamische Rebellen weiter an Einfluss. Daraufhin rücken nach Augenzeugenberichtenäthiopische Truppen in die Stadt Baidoa vor, um die dortige Übergangsregierung zu schützen. Regierungssprecher Abduraman Dinari bezeichnet die Berichte über äthiopische Truppen in Baidoa als „Lügen“. Damit wollten die Islamisten nur von der „unverhüllten Invasion“ in Kismayo ablenken. Die Einnahme Kismayos ist ein schwerer Verlust für die fast machtlose Übergangsregierung und ihre Hoffnungen auf die Stationierung einer multinationalen Friedenstruppe der Ostafrikanischen Zwischenstaatlichen Entwicklungsbehörde (IGAD)
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Washington, D.C./USA. Deutschland und die USA unterzeichneten in Washington ein Rechtshilfe-Abkommen: zukünftig können beide Seiten künftig Beweismittel beschlagnahmen, Zeugenverhören, Urkunden austauschen und nach gesuchten Personen fahnden, jedoch darf aus der Bundesrepublik stammendes Beweismaterial in den USA nicht zur Verhängung der Todesstrafe benutzt werden.

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