Augustinus von Canterbury

Augustinus von Canterbury († 26. Mai 604traditionell oder – nach William Thorne605) war der erste Erzbischof von Canterbury. Er wurde von Papst Gregor I. 597 zu Æthelberht, dem König von Kent im südlichen England, gesandt, wobei er von Laurentius von Canterbury, dem späteren zweiten Erzbischof, begleitet wurde. Er gilt als der Apostel der Angelsachsen. Er ist nicht zu verwechseln mit dem bekannteren Kirchenvater Augustinus von Hippo.

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Religion

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Nach dem Tod von Augustinus wird Laurentius sein Nachfolger als Erzbischof von Canterbury.

602 n. Chr.

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Streitgespräch von Aust bei Chepstow zwischen Augustinus und den walisischen Bischöfen um Fragen des Osterdatums und der Liturgie

601 n. Chr.

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Papst Gregor der Große schickt Mellitus, Justus, Honorius und weitere Missionare nach England, die Augustinus von Canterbury unterstützen sollen. Sie bringen ihm das Pallium mit, so dass Canterbury nunmehr zum Erzbistum erhoben wird; auf der Insel sollen eine Reihe von Suffraganbistümern entstehen, von denen allerdings zuerst nur die Bistümer in London unter Mellitus und in Rochester unter Justus verwirklicht werden können (beide 604).

597 n. Chr.

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Frühjahr: Augustinus landet mit seinen Begleitern, von Papst Gregor dem Großen nach England geschickt, auf der Insel Thanet an der Themse-Mündung. Der König von Kent, Æthelberht lädt sie ein, ihren Sitz in Canterbury zu nehmen. Augustinus gründet noch im gleichen Jahr die Abtei St. Augustinus. Æthelberht selbst wird vermutlich um 601 getauft.

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