Auto Union

Die Auto Union AG, Chemnitz war der erste deutsche staatliche Automobilkonzern. Er entstand aus der Fusion des Kleinwagen- und Motorradproduzenten Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen (DKW) mit seiner Tochtergesellschaft Audiwerke AG Zwickau, der Horchwerke AG (ebenfalls Zwickau) und dem Automobilwerk Siegmar der Wanderer-Werke in Schönau bei Chemnitz. Die Gründung erfolgte im Juni 1932 mit dem Eintrag in das Handelsregister Chemnitz. Die Hauptverwaltung war anfangs im DKW-Stammwerk Zschopau und nicht am Firmensitz in Chemnitz. Sie wurde erst 1936 in die umgebauten und erweiterten Gebäude der ehemaligen Chemnitzer Presto-Werke verlegt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Richard Bruhn stirbt in Düsseldorf. Richard Bruhn war ein deutscher Wirtschaftsmanager und Betriebsführer der Auto Union AG Chemnitz.
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Gestorben: Ernst von Delius stirbt in Bonn. Ernst Ludwig Ferdinand von Delius war ein deutscher Autorennfahrer der „Auto Union“.
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Geboren: Carl Hahn junior wird in Chemnitz geboren. Carl Horst Hahn ist ein deutscher Manager der Automobilindustrie, der unter anderem zwischen 1982 und 1993 Vorstandsvorsitzender von Volkswagen war. Er ist der Sohn von Carl Hahn senior, der in den 1920/30er und 1950er Jahren erfolgreich als Manager bei den Zschopauer Motorenwerken (DKW) und der Audi-Vorgängerfirma Auto Union tätig war.
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Geboren: Ernst von Delius wird in Plessa geboren. Ernst Ludwig Ferdinand von Delius war ein deutscher Autorennfahrer der „Auto Union“.
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Geboren: Robert Eberan von Eberhorst wird in Wien geboren. Robert Eberan von Eberhorst war ein österreichischer Konstrukteur, maßgeblich beteiligt am Bau der Grand-Prix-Rennwagen der Auto Union vor dem Zweiten Weltkrieg.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Auf Initiative der Sächsischen Staatsbank schließen sich Horch, Audi, DKW sowie die Automobilsparte von Wanderer zur Auto Union zusammen.

Wissenschaft & Technik

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Auf einem Autobahnstück bei Frankfurt erreicht Bernd Rosemeyer mit einem Auto-Union-Wagen auf über einem Kilometer eine Geschwindigkeit von 440 km/h.

Sport

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Auf der Reichsautobahn Frankfurt–Darmstadt bei Mörfelden kommt der Rennfahrer Bernd Rosemeyer bei Weltrekordversuchen in einem Auto-Union-Rennwagen ums Leben: eine Windbö erfasst den Wagen bei ca. 400 km/h und wirft ihn gegen eine Brückenböschung.

Geschichte > Übernahme anderer Unternehmen

1958

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Auto Union (1964 bis auf die Werke Düsseldorf und Vitoria wieder verkauft) (Daimler AG)

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