Autobiografie

Eine Autobiografie (altgriechischαὐτόςautós ‚selbst‘, βίοςbíos ‚Leben‘ und γράφειν gráphein ‚schreiben‘, ‚beschreiben‘) ist die Beschreibung der eigenen Lebensgeschichte oder von Abschnitten derselben aus der Retrospektive (im Gegensatz etwa zum Tagebuch). Das Besondere dieser literarischen Form besteht in der Identität zwischen Autor und Erzähler und Protagonisten. Trotz ihrer explizit subjektiven Perspektive hat die Autobiografie einen größeren Objektivitätsanspruch als der autobiografische Roman. Der Autobiografie verwandte Memoiren legen ein besonderes Gewicht auf die Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse. Ihr „Grenzgängertum zwischen Geschichte und Literatur“ bringt die Autobiografie in eine literarische „Randposition“. Mit ihrer Hilfe werden jedoch auch Kernbereiche der Literaturwissenschaft grundlegend neu definiert (etwa von Paul de Man).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Carl Djerassi stirbt in San Francisco, Kalifornien, Vereinigte Staaten. Carl Djerassi war ein bulgarisch-amerikanisch-österreichischer Chemiker und Schriftsteller. Djerassi wurde für die Entwicklung der ersten Antibabypille bekannt. Er wurde „Vater der Pille“ genannt, aber ebenso oft „Mutter der Pille“, da er diesen Beinamen passender fand und ihn auch als Titel einer Autobiografie wählte.
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Gestorben: Gad Beck stirbt in Berlin. Gad Beck war ein deutscher jüdischer Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus, der in den 1990er-Jahren durch seine Autobiografie der Öffentlichkeit bekannt wurde.
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Gestorben: Lara Andriessen stirbt in Pirna. Lara Petra Andriessen, geb. Range, war eine deutsche Schriftstellerin. Bekannt wurde sie besonders mit autobiografischen Texten, in denen sie die Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit zu verarbeiten versuchte.
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Gestorben: Francis King stirbt. Francis Henry King CBE FRSL war ein britischer Schriftsteller und Literaturkritiker, der für den British Council in vier Ländern tätig war und während seiner über sechzigjährigen, von Vielseitigkeit geprägten schriftstellerischen Tätigkeit mehr als 30 Romane verfasste, von denen viele halb-autobiografisch waren, sowie über viele Jahre Literaturkritiker und zehn Jahre lang Theaterkritiker der Wochenzeitung The Sunday Telegraph.
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Gestorben: E. M. Broner stirbt in New York. Esther Frances Masserman Broner, bekannt als E. M. Broner, war eine US-amerikanische Autorin von Romanen, Kurzgeschichten, Theaterstücken sowie autobiografischen und feministischen Texten. Sie setzte sich besonders für eine bessere Einbindung von Frauen in die Riten der jüdischen Religion ein.

Kunst & Kultur

1695

Ereignisse > Kultur und Gesellschaft:
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oder 1700: Kinross House in Schottland wird fertiggestellt. (1695)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2007

Ehrung:
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Premio Planeta für seine Autobiografie El mundo, deutsch: Meine Straße war die Welt. (Juan José Millás)

Bücher

2008

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ZEEBRA自伝 HIP HOP LOVE ISBN 978-4835617206 (Zeebra)

2008

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ZEEBRA?? HIP HOP LOVE ISBN 978-4835617206 (Zeebra)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2011

Bekannte Autobiografien > Überblick:
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Wolfgang Niedecken, Für'ne Moment

2011

Werk > Als Autorin:
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Lebenslauf. Kiepenheuer & Witsch, Köln , ISBN 978-3-462-04350-1. (Alice Schwarzer)

2010

Bekannte Autobiografien > Überblick:
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Emma Goldman, Living my life, 1931; dt. Gelebtes Leben

2008

Werk:
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Trying to Please (John Julius Cooper, 2. Viscount Norwich)

2007

Bekannte Autobiografien > Überblick:
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Fritz Stern, Fünf Deutschland und ein Leben – Erinnerungen

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

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Film: Day Is Done. Fiktive Autobiografie (Thomas Imbach)

2010

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Film: Zeiten ändern dich ist eine Filmbiographie aus dem Jahre 2010, für deren Drehbuch sich Bernd Eichinger von der Autobiografie des Musikers Bushido inspirieren ließ. Bushidos neuntes Soloalbum, das ebenfalls den Titel Zeiten ändern dich trägt, stellt gleichzeitig den Soundtrack zum Film dar.

Stab:
Regie: Uli Edel
Drehbuch: Bernd Eichinger
Produktion: Bernd Eichinger, Christian Becker
Musik: Bushido
Kamera: Rainer Klausmann
Schnitt: Hans Funck

Besetzung: Elyas M'Barek, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Mina Tander, Karoline Schuch, Karel Gott, Katja Flint, Uwe Ochsenknecht, Werner Daehn, Alessandro Flores Oviedo, Patrick Losensky, Kenneth Glöckler, Mirco Rollmann

2009

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Film: Nowhere Boy ist eine 2009 produzierte Filmbiografie, die von den frühen Jahren des späteren Beatles-Musikers John Lennon erzählt. Gleichzeitig thematisiert der Film auch die Entstehungsgeschichte einer der erfolgreichsten Musikgruppen. Das Drehbuch basiert auf der Autobiografie Imagine This: Growing Up With My Brother John Lennon von Julia Baird, einer Halbschwester John Lennons.

Stab:
Regie: Sam Taylor-Wood
Drehbuch: Matt Greenhalgh, Julia Baird (Roman)
Produktion: Robert Benstein, Kevin Loader, Douglas Rae
Musik: Alison Goldfrapp, Will Gregory
Kamera: Seamus McGarvey
Schnitt: Lisa Gunning

Besetzung: Aaron Johnson, Thomas Sangster, Kristin Scott Thomas, Anne-Marie Duff, David Morrissey, Ophelia Lovibond, Sam Bell, Jack McElhone

2009

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Film: Mein Leben -Marcel Reich-Ranicki ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2009. Der Film entstand nach der Autobiografie des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki.

Stab:
Regie: Dror Zahavi
Drehbuch: Michael Gutmann
Produktion: Katharina Trebitsch
Musik: Annette Focks
Kamera: Gero Steffen
Schnitt: Fritz Busse

Besetzung: Matthias Schweighöfer, Katharina Schüttler, Maja Maranow, Joachim Król, Sylvester Groth, Alexander Khuon, Rolf Nagel, Filip Jarek, Henriette Richter-Röhl, Thomas Meinhardt, Friederike Becht, Katharina Rivilis, Holger Handtke, Frank Leo Schröder, Oliver Bigalke

2009

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Film: The Boys Are Back -Zurück ins Leben (Originaltitel: The Boys Are Back) ist ein australisch-britisches Filmdrama von Regisseur Scott Hicks aus dem Jahr 2009, das auf dem 2001 erschienenen autobiografischen Roman „The Boys Are Back In Town“ von Simon Carr und damit auf wahren Begebenheiten basiert.

Stab:
Regie: Scott Hicks
Drehbuch: Allan Cubitt
Produktion: Greg Brenman
Musik: Hal Lindes
Kamera: Greig Fraser
Schnitt: Scott Gray

Besetzung: Clive Owen, Emma Booth, Laura Fraser, George MacKay, Nicholas McAnulty, Julia Blake, Chris Haywood, Erik Thomson, Natasha Little, Lewis Fitz-Gerald, Nakia Pires, Emma Lung, Georgina Naidu

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