Ereignisse

567 n. Chr.

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Die Langobarden vernichten zusammen mit den Awaren das Gepidenreich. (6. Jahrhundert)

566 n. Chr.

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Zunehmende Rivalität zwischen den Langobarden unter Alboin und den Gepiden unter Kunimund. Auch das Oströmische Reich schaltet sich ein und besetzt die von den Langobarden beanspruchte Festung Sirmium. Um sie als Bündnispartner gegen Ostrom und die Gepiden zu gewinnen, nimmt Alboin Kontakt zu den Awaren auf.

463 n. Chr.

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Die Awaren am Schwarzen Meer werden erstmals erwähnt.

Asien

568 n. Chr.

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Nach 568: Nachdem die Awaren ins heutige Ungarn abgezogen sind, bildet sich im Gebiet zwischen Wolga und Dnepr das Reich der Chasaren heraus.

Antike

597 n. Chr.

Oströmisches Reich:
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Balkanfeldzüge des Maurikios: Die Awaren greifen überraschend das Oströmische Reich an und schließen das kaiserliche Heer in Tomis am Schwarzen Meer ein.

588 n. Chr.

Oströmisches Reich:
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Ein oströmischer Feldzug unter dem Befehl des Feldherrn Priskos scheitert auf dem Balkan. Das ermutigt die Awaren, bis nach Herakleia am Marmarameer vorzustoßen.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Die Awaren brechen die Belagerung von Tomis, dem heutigen Constanța, ab, als sich das Heer des oströmischen Kaisers Maurikios nähert.

Belagerungen durch Perser und Araber

626 n. Chr.

Europa

811 n. Chr.

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Auf dem fränkischen Reichstag zu Aachen wird die Entsendung eines Heers nach Pannonien beschlossen, um die Streitigkeiten zwischen Awaren und Slawen zu schlichten.

799 n. Chr.

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Zweiter Awarenaufstand (nach 797), danach gründet Karl der Große die Marcha orientalis.

797 n. Chr.

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Mitteleuropa: Erster Awarenaufstand.

795 n. Chr.

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Eine fränkische Expedition unter Führung des Slawen Wonomyrs plündert zum ersten Mal den „Ring“ der Awaren. Die Beute wird nach Aachen überführt, wo sie unter geistlichen und weltlichen Getreuen von Karl dem Großen verteilt wird. Den größte Teil schenkt Karl Papst Leo III..

792 n. Chr.

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Im Rahmen der Sachsenkriege erheben sich die Sachsen erneut gegen die Franken, die in Sachsen Aushebungen für die Feldzüge gegen die Awaren unternehmen wollten

Religion

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Nach der Gründung der Awarenmark 796 wird Salzburg vom Papst infolge der Awarenmission zum Erzbistum erhoben. Es erhält Regensburg, Freising, Passau und Säben (später Brixen) als Suffraganbistümer.

Ausgrabungen

1954

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Beginn der Freilegung des Awarenfriedhofs in Pomáz bei Szentendre. (Sándor Soproni)

Sonstige Ereignisse

1969

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1969 bis 1970: Vác-Kavicsbánya: Mit Magdalena Hellebrandt und Charlotte Tettamanti Untersuchungen an einer keltischen und einer awarischen Begräbnisstätte. (Judit Topál)

Politik & Weltgeschehen

822 n. Chr.

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Letztes in Quellen belegtes Erscheinen einer awarischen Gesandtschaft in Frankfurt.

803 n. Chr.

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Dritter Awarenaufstand (nach 797 und 799), in dessen Folge die beiden fränkischen Grafen Cadaloc und Goteram I. (Präfekt des bairischen Ostlandes) beim Kastell Guntio (das heutige Güns) getötet werden.

612 n. Chr.

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um 612: Awaren und Slawen nehmen ihre Plünderungszüge auf dem Balkan wieder auf. Die Slawen beginnen mit der flächendeckenden Landnahme auf dem Balkan. Da sich für Ostrom gleichzeitig die Lage an der persischen Front dramatisch verschlechtert, kann es diese Entwicklung nicht verhindern. Um 625 befinden sich auf der Balkanhalbinsel nur noch vereinzelte Kastelle und einige größere Städte wie Konstantinopel und Thessaloniki in oströmischer Hand.

601 n. Chr.

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Balkanfeldzüge des Maurikios: Oströmische Truppen unter Petros stoßen tief in das Reich der Awaren vor und verwüsten das Gebiet bis zur Theiß.

598 n. Chr.

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30. März: Die Awaren brechen während der Balkanfeldzüge des Maurikios die Belagerung von Tomis ab und schlagen Komentiolos bei Iatrus in die Flucht, anschließend stoßen sie bis kurz vor Konstantinopel, wo sie durch die Pest hohe Verluste erleiden. Schließlich ziehen sie gegen Zahlungen ab.

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