BRIT Awards

Die BRIT Awards sind der prestigeträchtigste Preis der britischen Popmusik und in etwa mit dem US-amerikanischen Grammy vergleichbar. Der Preis wurde 1977 als BPI Awards das erste Mal ausgeschrieben, anlässlich des silbernen Thronjubiläums von Elisabeth II. Die Buchstaben standen für British Phonographic Industry. Fünf Jahre später wurde die Veranstaltung dann zur jährlichen Einrichtung. Seit 1989 heißt die Preisverleihung schließlich „The BRIT Awards“ (BRIT ist ein Akronym für British Record Industry Trust). Die Preisträger werden unter starker Beteiligung der Plattenfirmen bestimmt, was immer wieder zu hitzigen Diskussionen über die Würdigkeit der Preisträger führt. Aus diesem Grund wurde auch 1992 als Alternative der Mercury Music Prize ins Leben gerufen.

Die Veranstaltung, bei der die Preise vergeben werden, ist oft ein Schauplatz von Skandalen und ungeplanten Überraschungen. Zum Beispiel taten sich The KLF 1992 zum Auftritt mit der Grindcore-Formation Extreme Noise Terror zusammen, schossen mit Maschinenpistolen und Platzpatronen in die Zuschauermenge und verließen nach einer zweieinhalbminütigen Grindcoreversion ihres Hits 3 A. M. Eternal und der abschließenden Durchsage „The KLF has now left the music business“ die Bühne. Die Verantwortlichen der BBC hatten gerade noch verhindern können, dass die Band Blut aus Eimern über das Publikum schüttete, dafür hinterließ die Band bei der Aftershow Party allerdings einen Schafskadaver, der einen Zettel mit der Aufschrift „I died for you. Bon appetit“ trug.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Martin Rushent stirbt in Upper Basildon, Berkshire, England. Martin Charles Rushent war ein englischer Musikproduzent, Arrangeur, Toningenieur, Musikstudiobesitzer, Komponist und Musiker. In der ersten Hälfte der 1970er arbeitete er als Toningenieur unter anderem für T. Rex, David Essex, Yes sowie Shirley Bassey. Sein 1979 eingerichtetes Tonstudio, das Genetic Sound Studio in Streatley bei Reading, Berkshire, galt in den frühen 1980ern als eines der weltweit modernsten Musikstudios. In den späten 1970ern und frühen 1980ern produzierte er für die The Stranglers, Buzzcocks, Generation X, Altered Images und The Human League Charterfolge, darunter das weltweit erfolgreiche Hit-Album Dare! der britischen New-Wave-Band The Human League, für das er 1982 mit einem BRIT-Award als bester britischer Produzent ausgezeichnet wurde. Mit Love and Dancing von The Love Unlimited Orchestra produzierte er auch eines der ersten Remix-Alben. Die British Phonographic Industry zeichnete Love and Dancing mit einer Platinschallplatte aus.
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Geboren: Joss Stone wird in Dover, England geboren. Joss Stone ist eine britische Soulsängerin und Schauspielerin. Im Februar 2005 gewann Stone zwei BRIT Awards; 2005 war sie auch für drei Grammy Awards nominiert. Außerdem gewann sie 2007 zusammen mit John Legend und Van Hunt mit dem Song Family Affair den Grammy für die Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang – R&B.
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Geboren: Ms. Dynamite wird in London geboren. Ms. Dynamite ist eine britische Hip-Hop-Musikerin. Ihre Musik fand viel Beachtung in den Medien und sie gewann den Brit Award für britische weibliche Solokünstler im Jahr 2003. 2002 wurde sie die erste schwarze weibliche Gewinnerin des Mercury Music Prize.
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Geboren: Christina Aguilera wird in Staten Island, New York City geboren. Christina María Aguilera ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Produzentin. Sie wurde unter anderem mit fünf Grammys, vier BRIT Awards und 27 Billboard Music Awards ausgezeichnet. Für ihren Song Bound to You zu dem Film Burlesque, in dem sie mitspielt, wurde sie außerdem für einen Golden Globe nominiert. Bei den ALMA Awards 2012 erhielt sie einen Special Achievement Award für ihre Karriere und ihr philanthropisches Wirken, bei den People’s Choice Awards 2013 einen als People’s Voice.
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Geboren: Geri Halliwell wird in Watford, Hertfordshire, England geboren. Geraldine „Geri“ Estelle Halliwell ist eine britische Pop-Sängerin, Songwriterin, Autorin und Schauspielerin, die in den 1990er Jahren als Mitglied der Girlgroup Spice Girls berühmt wurde (auch unter ihrem Spitznamen „Ginger Spice“ und „Sexy Spice“). Als Solokünstlerin erzielte sie vier BRIT Awards Nominierungen, veröffentlichte in England vier Nummer-1-Singles und verkaufte weltweit über vier Millionen Alben.

Zeittafel > 1996

2000

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Pulp — Disco

Inoffizielle Remix- und Coverversionen

2002

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wurde der Song in einem Mashup-Mix der belgischen Gruppe Soulwax mit dem Song Can’t Get You Out of My Head von Kylie Minogue kombiniert und als populärer Club- und Radiomix mit den Titeln Can’t Get Blue Monday Out of My Head oder Can’t Get You Out of My Head on a Blue Monday bekannt. Kylie Minogue selbst sang den Titel live bei den BRIT Awards und sang außerdem einige von Bernards Originalparts ein. Daraus ergab sich Kylie Minogue vs. New Order.

Musik

2003

Diskografie:
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Luz de la luna (Paradisio)

2002

Diskografie > EP:
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Tango and Thrash (Split mit Municipal Waste, Amendment Records) (Bad Acid Trip)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2006

Film:
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Brit Awards: Dirty Harry (Live mit Bootie Brown) (Gorillaz)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
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– Nominierung als „Best International Male Solo Artist“ bei den Brit Awards (Rufus Wainwright)

2008

Ehrung:
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– nominiert als „Best International Male Solo Artist“ bei den Brit Awards (Rufus Wainwright)

2005

Auszeichnungen:
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Brit Award in der Kategorie International Female Solo Artist (Gwen Stefani)

2004

Ehrungen:
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5. Classical Brit Awards, "Artist of the Year" (Bryn Terfel)

2003

Auszeichnungen > Nominierungen:
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2 BRIT Award-Nominierungen (Avril Lavigne)

Award

2008

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BRIT Award (Kategorie: Beste britische Künstlerin) (Kate Nash)

Tagesgeschehen

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London/Großbritannien: Verleihung der BRIT Awards
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London/Vereinigtes Königreich: Bei der Verleihung der diesjährigen Brit Awards ernten die Indie-Rock-Bands „Arctic Monkeys“ und „The Killers“ jeweils zwei Auszeichnungen. Die Arctic Monkeys aus Sheffield erhalten die Auszeichnung als beste britische Band und für das beste britische Album. Die US-Band „The Killers“ dürfen sich über die Auszeichnung als beste ausländische Band und für das beste internationale Album freuen. Take That erhält den Preis in der Kategorie beste britische Single (Patience), Nelly Furtado denjenigen als beste internationale Interpretin und Amy Winehouse als beste britische Interpretin. Bei den britischen Solokünstlern gewinnt James Morrison, im internationalen Bereich Justin Timberlake. Oasis wird für die Verdienste um die britische Musik geehrt.

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