Baby-Boomer

Als Babyboomer oder Baby-Boomer bezeichnet man sowohl einzelne Menschen als auch die Gesamtheit der Kohorte bzw. gesellschaftlichen Generation, die zu den Zeiten steigender Geburtenraten nach dem Zweiten Weltkrieg oder anderen Kriegen (dem „Babyboom“) in den vom Krieg betroffenen Staaten geboren wurden. Zur Verdeutlichung findet sich für die Gesamtheit manchmal auch der Begriff Boomgeneration.

Der Babyboom trat sowohl in den Gewinner- als auch in den Verliererstaaten des Zweiten Weltkriegs auf, jedoch zu verschiedenen Zeiten. In den USA dauerte der Babyboom von Mitte der 1940er bis Mitte der 1960er Jahre; in Westdeutschland begann er dagegen erst Mitte der 1950er und dauerte bis Mitte der 1960er Jahre. Das bedeutet: Die unmittelbaren Nachkriegsjahrgänge (1946–1950) waren in den USA bereits geburtenstark, in Deutschland aber noch geburtenschwach. Nach Ende des Koreakrieges 1953 dauerte der Babyboom in Südkorea von 1955 bis 1963 an.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Benjamin Spock wird in New Haven, Connecticut geboren. Benjamin McLane Spock war ein US-amerikanischer Kinderarzt und Psychiater, der die Psychoanalyse Sigmund Freuds für die Kindererziehung anwendbar gemacht und popularisiert hat. Sein 1946 veröffentlichtes Buch Säuglings- und Kinderpflege hat die Erziehung der Babyboomer geprägt und ist bis heute mehr als 50 Millionen Mal verkauft worden.

Wirtschaft

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Ein großflächiger Stromausfall legt das Leben im Nordosten der Vereinigten Staaten und auch in Teilen Kanadas über Stunden hinweg lahm. Der Blackout beeinflusst den Tagesablauf von etwa 30 Millionen Menschen. Neun Monate später wird ein Babyboom registriert.

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