Baden (Land)

Baden ist ein historisches Territorium im Westen Baden-Württembergs und eine daraus hervorgegangene Regionsbezeichnung.

Seit dem hohen Mittelalter herrschten mehrere Linien des gleichnamigen Adelsgeschlechts über unterschiedliche Fürstentümer in Südwestdeutschland, die „Baden“ im Namen führten. In der napoleonischen Zeit entstand bis 1806 unter deutlichem Gebietszuwachs das Großherzogtum Baden als souveräner Staat mit Karlsruhe als Hauptstadt. Mit der Reichsgründung 1871 wurde Baden zum Bundesstaat innerhalb des Deutschen Reiches. Bis 1918 war Baden als Großherzogtum eine Monarchie (zunächst absolutistisch, dann konstitutionell), von 1918 bis 1933 eine demokratische Republik und von 1933 bis 1945 Teil der Hitlerdiktatur im nationalsozialistischen Reich. Die Grenzen blieben bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bestehen. Von 1947 bis 1952 bestand ebenfalls ein Land Baden mit der Hauptstadt Freiburg im Breisgau, das aber infolge der alliierten Besetzung Deutschlands nur die Südhälfte des historischen Badens umfasste. Nordbaden war in dieser Zeit Teil von Württemberg-Baden. 1952 gingen Südbaden und Württemberg-Baden zusammen mit Württemberg-Hohenzollern im neu geschaffenen Bundesland Baden-Württemberg auf.

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Geschichte > Daten zur Stadtgeschichte

1803

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Bretten wird aufgrund des Reichsdeputationshauptschlussesbadisch und Sitz eines Amtes, das 1813 um das aufgelöste Amt Gochsheim erweitert wird.

Historische Kondominien

1905

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Die Gemeinde Kürnbach als Kondominium zwischen Hessen und Württemberg (später Baden) bis

Politik & Weltgeschehen

1933

Politik > Staatsoberhäupter:
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Josef Schmitt (zweite Amtszeit), Zentrum, 18. September 1931–11. März

1931

Politik > Staatsoberhäupter:
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Franz Josef Wittemann (1866–), Zentrum, 20. November 1930–10. September

1930

Politik > Staatsoberhäupter:
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Josef Schmitt (1874–1939), Zentrum, 23. November 1928–20. November

1928

Politik > Staatsoberhäupter:
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Adam Remmele (zweite Amtszeit), SPD, 23. November 1927–23. November

1927

Politik > Staatsoberhäupter:
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Heinrich Franz Köhler (2. Amtszeit), Zentrum, 23. November 1926–3. Februar

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1936

Daten und Statistiken > Erfolg:
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– Vizemeister der Gauliga Baden (1. FC Pforzheim)

1842

Orden/Ehrenzeichen:
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Erlaubnis zum Tragen des Großkreuzes des badischenMilitär-Verdienst-Ordens (Adolf Eduard von Thile)

Mitglieder > W

1940

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Otto Wacker (1899–), Wahlkreis 32 (Baden), verstorben am 14. Februar (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > B

1941

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Hugo Bruckmann (1863–), Wahlkreis 32 (Baden), verstorben am 3. September (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > Z

1942

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Willy Ziegler (1899–), Wahlkreis 32 (Baden), gefallen am 19. Januar (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Mitglieder > M

1945

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Franz Merk (1894–), Wahlkreis 32 (Baden), verstorben am 9. April (Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode))

Kunst & Kultur

2009

Sonderausstellungen > Ältere Sonderausstellungen:
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100 Badische Jahre (Technoseum)

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