Badische Verfassung

Die von Karl Friedrich Nebenius erarbeitete Badische Verfassung wurde von Großherzog Carl am 22. August 1818 in Bad Griesbach im Schwarzwald unterzeichnet. Sie galt wegen der Grundrechtegarantien und eines liberalen Wahlrechts von 2/3 der männlichen Erwachsenen als eine der modernsten Verfassungen im Deutschen Bund. Auch wenn sie im Rahmen der Restauration hinter viele der Errungenschaften der Konstitutionsedikte der Zeit des Rheinbundes zurückfiel, orientierte sie sich weithin am Freiheitsgedanken des code civil, dem schon 1810 das badische Landrecht nachgebildet worden war. Damit gehörte Baden neben den süddeutschen Staaten Württemberg (Verfassung: 1819) und Bayern (Verfassung: 1818) sowie dem mitteldeutschen Sachsen-Weimar-Eisenach (Verfassung: 1816) zu den ersten Bundesstaaten, deren Staatsform die konstitutionelle Monarchie war. 1819 setzten jedoch die Karlsbader Beschlüsse die in der Verfassung garantierten Grundrechte wieder außer Kraft.

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Historische Verfassungen > Baden

1818

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Badische Verfassung von

Ereignisse während seiner Amtszeit

1818

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Verabschiedung einer neuen liberalen Landes-Verfassung (Karl Ludwig Friedrich (Baden))

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Baden erhält eine von Karl Friedrich Nebenius ausgearbeitete liberale Verfassung, die eine Ständeversammlung vorsieht und das Großherzogtum zu einer konstitutionellen Monarchie macht. (22. August)

Abgrenzung

1947

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Die Verfassung des Landes Baden („Südbaden“) von

1919

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Die Verfassung der Republik Baden von

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