Balfour-Deklaration

In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Dabei sollten die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen. Die damalige britische Regierung unter Lloyd George versprach sich von der Zusage an die zionistische Bewegung Vorteile in der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges und auch langfristige strategische Vorteile.

Am 31. Oktober 1917 war die Eroberung von Be’er Scheva unter dem britischen General Edmund Allenby erfolgt und somit hatte die Eroberung Palästinas durch britische Truppen eingesetzt, die bis Dezember 1917 faktisch beendet wurde. Die britische Balfour-Deklaration war an die Führer der zionistischen Weltorganisation gerichtet. Sie wird als eine entscheidende Garantieerklärung an den Zionismus angesehen, um in Palästina eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ errichten zu dürfen.

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Europa

Weitere Ereignisse in Europa:
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In der Balfour-Deklaration sagt der britische Außenminister Arthur Earl of Balfour dem Vertreter der zionistischen Bewegung Lord Rothschild Land in Palästina zur Gründung einer zionistischen „nationalen Heimstätte“ zu. Zu diesem Zeitpunkt wird das osmanische Reich, zu dem bis dahin die Region Palästina gehörte, von den Briten mit Waffengewalt von dort verdrängt (9. Dezember: Einnahme Jerusalems).

Geboren & Gestorben

1965

Gestorben:
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Leon Simon (Politiker) stirbt. Leon Simon war ein britischer Zionistenführer und Mitautor der Balfour-Deklaration von 1917.

1881

Geboren:
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Leon Simon (Politiker) wird in Southampton geboren. Leon Simon war ein britischer Zionistenführer und Mitautor der Balfour-Deklaration von 1917.

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