Barock

Als Barock (Maskulinum „der Barock“, oder gleichwertig Neutrum „das Barock“) wird die von etwa 1575 bis 1770 dauernde Epoche der europäischen Kunstgeschichte bezeichnet. Sie wird in die Abschnitte Frühbarock (bis ca. 1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720–1770) gegliedert. Dem Barock voraus ging die Epoche der Renaissance, ihm folgte der Klassizismus.

Als Kunstform des „Absolutismus“ und der Gegenreformation ist der Barock durch üppige Prachtentfaltung gekennzeichnet. Von Italien ausgehend verbreitete er sich zunächst in den katholischen Ländern Europas, bevor er sich in abgewandelter Form auch in protestantischen Gegenden durchsetzte.

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Gartenbau

1761

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Schloss Nymphenburg, Parkanlage um 1761

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Friedrich Joachim Stengel, deutscher Architekt des deutschen Barock (* 1694)
Gestorben:
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Johann Conrad Schlaun, deutscher Baumeister des Barock (* 1695)
Gestorben:
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Gianbettino Cignaroli, italienischer spätbarocker Maler (* 1706)

1770

Gestorben:
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27. März: Giovanni Battista Tiepolo, venezianischer Künstler des Barocks (* 1696)
Gestorben:
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Georg Philipp Telemann, deutscher Barock-Komponist (* 1681)

Sehenswürdigkeiten > Kirche

1839

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Die barocke Dreifaltigkeitskirche wurde 1654 am Standort einer aus dem 13.? Jahrhundert stammenden Wehrkirche erbaut. Sie verfügt über eine reich verzierte Kassettendecke mit 240 Feldern. Kanzel und Altar stammen aus der zweiten Hälfte des 17.? Jahrhunderts. Der Taufstein besteht aus Crottendorfer Marmor. Die Kirche bildet zusammen mit der Kantorschule (1658–1663) und dem Pfarrhaus ein sehenswertes baulich intaktes Ensemble des 17.? Jahrhunderts.

F

1671

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Frühwirthgasse (Altmannsdorf), 1922 benannt nach dem Bildhauer Joseph Frühwirth (1640–1701); er war in der Barockzeit innerhalb Wiens für diverse Projekte der Stadt und des Hofes tätig. Nur wenige Werke haben sich bis heute erhalten, u.? a. der Altar der Hofburgkapelle und einige Decken der Hofburg. Weiters war er an der Barockisierung der Hietzinger Pfarrkirche beteiligt. (Liste der Straßennamen von Wien/Meidling)

G

1726

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Grangasse (Fünfhaus), 1894 benannt nach dem Maler Daniel Gran (1694–1757); er war nach einem Jahrhundert italienischer Dominanz in Österreich neben Johann Michael Rottmayr einer der ersten bedeutenden Barockmaler in Mitteleuropa. In Wien schuf er u.a. Deckenfresken bzw. Deckengemälde für das Palais Schwarzenberg , die Hofbibliothek (–1730), die Schlosskapelle Schönbrunn (1744) und die Annakirche (1751). Die Gasse hieß ursprünglich Schmiedgasse und dann 1867–1894 Glückgasse (auch Glickhgasse). (Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus)

Sehenswürdigkeiten in der Kirche

1750

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Zahlreiche Grabkapellen bergen die Zwischenräume der Stützpfeiler. Die ursprünglich 200 Kastenaltäre und 44 aus dem Mittelalter stammenden Altäre der Zünfte und Gilden gingen verloren. An ihrer Stelle befinden sich Grabkapellen mit barocken Schauwänden aus der Zeit um 1750. (St.-Marien-Kirche (Stralsund))

Kunst & Kultur

1870

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Kultur und Sehenswürdigkeiten: Katholische Filialkirche Zum Heiligen Kreuz, gotische Kirche, vermutlich 1392 errichtet, mit gotischem Turm von 1516–1517, 1737 im Stil des Barock umgebaut, 1825–1826 erweitert, 1969 renoviert.
Ausstattung: Taufstein um 1600, Hochaltarbild (zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts), Kreuzigungsgruppe (Maria und Johannes, zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts), Strahlenmonstranz (Mitte der 1740er-Jahre), weitgehend erhaltene Orgel von Alois Späth , außen Gedenktafel für Gefallene des Russlandfeldzugs 1812. (Allmannsweiler)

1861

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Kultur und Sehenswürdigkeiten: Die Pfarrkirche Hl. Lambertus am südlichen Ortsrand von Suetschach ist eine ursprünglich romanische Chorturmkirche, die urkundlich 1364 erstmals erwähnt wurde. Der ursprüngliche Chorturm wurde ab dem ersten Geschoß abgetragen, das Langhausgewölbe und der Westturm wurden im 15. Jahrhundert errichtet. Zur Zeit des Barock sowie um 1900 wurden weitere Veränderungen vorgenommen; der Zwiebelhelm stammt aus dem Jahr (Feistritz im Rosental)

1845

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Kultur und Sehenswürdigkeiten: Die Stadtkirche Kröpelin ist eine Gotische Backsteinkirche mit einem zweijochigem Chor vom 13. Jahrhundert und dem einschiffigem, dreijochigem Langhaus vom 14. Jh. Der Turm vom 15. Jahrhundert erhielt 1883 ein neues Obergeschoss und seinen Turmhelm. Das Bronze-Taufbecken stammt von 1508, die barocke Kanzel von 1786, die neugotische Altarwand von 1857 und die Orgel von

1771

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Kultur und Sehenswürdigkeiten: St. Jakob: Die St. Jakobskirche wurde 1188 erstmals urkundlich erwähnt, bis 1811 Hauptkirche von Leoben. Romanischer Kern mit zahlreichen gotischen Anbauten, Inneneinrichtung aus dem Barock

1762

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Kultur: SpätbarockRokoko Zopfstil

Sehenswürdigkeiten

1904

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Pfarrkirche Jennersdorf: römisch-katholisch, 1780-1800 erbaut, barock, neugotischer Schnitzaltar von

1866

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St. Nikolai zu Bauer: Die Feldsteinkirche entstand im 13.? Jahrhundert; der Chor um 1285. An der nördlichen Chorwand befinden sich zwei Epitaphen, die an die Familie von Quistorp erinnern: Hans Ulrich von Quistorp (1904-1946) sowie Ulrich von Quistorp (1860-1903). Gegenüber erinnern zwei weitere Epitaphen an Albert Voss (1842-1866) sowie an die Familie von Lepel. Im Innern befindet sich eine flache Balkendecke mit einer barocken Ornamentbemalung, die um 1708 entstand. Neben den goldfarbenen Ranken sind mehrere Putten sowie der Titel der Kirchenkantate „Gloria In Excelis Deo“ (Ehre sei Gott in der Höhe) von Johann Sebastian Bach zu sehen. Weiterhin befindet sich in dem Gebäude die einzige Orgel Remlers in Vorpommern aus dem Jahr (Zemitz)

1821

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Die evangelische Kirche St. Pankratius ist ein Barockbau von 1721. Sie ersetzt einen durch Feuer fast vollständig niedergebrannten Vorgängerbau am nördlichen Talhang der Unstrut. Das Tonnengewölbe wurde von dem Horsmarer Maler Johannes Rieden 1754 mit bunten Szenen aus Christi Leben ausstaffiert. Der mit vier korinthischen Säulen geschmückte Altar stammt von

1754

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Gotische Dorfkirche Dreveskirchen aus Backstein mit eingezogenem Chor aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und reichverziertem Ostgiebel sowie zweijochigem, einschiffigem Langhaus von um 1260/1270; Altaraufsatz von um 1700, Barockorgel von (Blowatz)

1736

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Mehrere Barockstatuen im Ort (Johannes von Nepomuk , Hl. Donatus , Hl. Antonius von Padua (1735), Hl. Florian (1700)) (Jaroslavice)

Geschichte

1911

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Renovierung von Altar und Kanzel in Barockform. (Holzschwang)

Sonstige Ereignisse

1920

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Trafohaus, historisierendes an den Barock anknüpfendes technisches Gebäude, erbaut um 1920. (Magdeburger Straßen/A)

1740

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Ein Umbau zu im Barock-Stil erfolgte (Trøjborg)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1961

Preisträger und ihre ausgezeichneten Werke:
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Werner Fleischhauer für Barock im Herzogtum Württemberg (Schillerpreis der Stadt Marbach am Neckar)

1746

Verehrung > Kirchenbauten:
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wurde im pfälzischen Dirmstein die BarockkircheSt. Laurentius geweiht. Es ist dies die einzige Zweikirche Deutschlands, bei der die Trennwand zwischen Katholiken und Protestanten schon vom Bauplan her vorgesehen war, so dass die Kirche von außen als homogene Einheit erscheint und zugleich jeder der beiden Teile innen wie ein vollgültiges Gotteshaus wirkt. (Laurentius von Rom)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1965

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Veröffentlichungen > Werk: La peinture en Europe. Du Baroque ?? Goya Hachette, Paris (Terisio Pignatti)

1965

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Publikationen: Visionen des Barock. Entwürfe aus der Sammlung Kurt Rossacher. Ausstellung unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Dr. Georg August Zinn, Ausstellungskatalog, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Darmstadt

1965

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Werk: Das barocke Wien, 2 Bände (Fred Hennings)

1953

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Werk > Publikationen in Buchform: Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, Fürstbischof von Freising (1695–1727). Leben, Wirken und Umwelt. Ein Beitrag zur Kultur- u. Geistesgeschichte des bayerischen Barocks. München 1953, /zugl. Hochschulschrift München, Phil. F., Diss. v. 6. Okt. (Benno Hubensteiner)

1953

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Werk > Publikationen in Buchform: Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck, Fürstbischof von Freising (1695-1727). Leben, Wirken und Umwelt. Ein Beitrag zur Kultur- u. Geistesgeschichte des bayerischen Barocks, München 1953, /zugl. Hochschulschrift München, Phil. F., Diss. v. 6. Okt. (Benno Hubensteiner)

Musik

2007

Diskografie:
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The Italian Connection. Italienische Instrumentalkonzerte des Barock in der Cembalo-Übertragung von Johann Sebastian Bach. Deutsche Harmonia Mundi (Sony BMG). (Vital Julian Frey)

1640

Musik > Barockkomponisten:
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Claudio Monteverdi,
Porträt von Bernardo Strozzi

Tagesgeschehen

2009

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Geschichte > Museum der Stadt Frankfurt am Main > Die NEUE Villa: Nach einer mehrmonatigen Sanierung wurden die Salons im Erdgeschoss zur Nutzung für kulturelle Veranstaltungen (wieder) eröffnet. Die Räume in den beiden Obergeschossen bieten Besuchern unter dem Titel Die NEUE Villa in neun Räumen künftig Einblick in Wohnstile vom Barock bis zum Jugendstil. (Villa Metzler)
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Wien (Österreich): Im Schloss Belvedere eröffnet die für 4 Monate angesetzte Kunstausstellung „Aufgeklärt bürgerlich“. Sie zeigt an über 100 Exponaten und 40 ausländischen Leihgaben die Entwicklung der Porträt-Malerei und -Bildhauerei vom Ende des Barock bis zu den 1840er Jahren. wien.orf.at

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