Bartsteuer

Die Bartsteuer war in historischer Zeit eine bei Bartträgern erhobene staatliche Abgabe. Am bekanntesten ist die auf Veranlassung des Zaren Peter I. in Russland erhobene Abgabe für vorwiegend Altgläubige, die entgegen des Zaren Willen ihren Bart behalten wollten. Doch gab es auch andernorts Entscheidungen, das Tragen eines Bartes zur Lösung von Finanzproblemen heranzuziehen.

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Russland & die Große Gesandtschaft

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Nach seiner Rückkehr von der Großen Gesandtschaft aus Westeuropa beginnt der russische Zar Peter I. zügig mit dem Petrinischen Reformen. Er verbietet das Tragen von Bärten als unzeitgemäß und schneidet auch selbst anderen solche Manneszierden ab. Weil der Erlass im Land besonders bei den Altgläubigen nicht den gewünschten Erfolg erzielt, wird einige Monate später vom Zaren eine Bartsteuer eingeführt.

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