Belagerung von Nizza (1543)

Die Belagerung von Nizza (1543) vom 5. August bis zum 7. September 1543 durch eine verbündete französisch-osmanische Streitmacht ereignete sich während der Italienischen Kriege, als das französische Königshaus Valois und die Habsburger um die Vorherrschaft in Italien rangen.

Nachdem der französische König Franz I. ein Abkommen mit den Osmanen geschlossen hatten, entsandte Sultan Süleyman I. der Prächtige den Korsaren Cheir ed-Din Barbarossa mit einer Kriegsflotte in die Bucht von Nizza, um die Stadt anzugreifen. Kurz darauf erreichte ein Heer des französischen Königs die Stadt von der Landseite aus und begann mit der einen Monat andauernden Belagerung. Zusammen brachten sie ca. 33.000 Mann auf, gegenüber den Belagerten mit etwas über 1000 Mann. Nachdem die Stadt bis auf die Zitadelle eingenommen war, endete der Kampf um die Stadt beim Eintreffen der kaiserlichen Soldaten Karls V. mit dem Rückzug des französischen Heeres und der osmanischen Flotte.

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Politik & Weltgeschehen

Italienische Kriege:
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Die Belagerung von Nizza endet mit dem Abzug der französischen und mit ihnen verbündeten türkischen Belagerer, nachdem ein kaiserliches Heer zur Verstärkung der Stadt heranzieht. Das Ringen um die Vorherrschaft in Oberitalien geht vorerst zu Gunsten Spaniens aus.
Italienische Kriege:
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Beim Ringen um die Vorherrschaft in Italien zwischen den Häusern Valois und Habsburg beginnt eine verbündete französisch-osmanische Streitmacht mit der Belagerung von Nizza.

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