Belegschaft

Unter einer Belegschaft wird in den Wirtschaftswissenschaften die Gesamtheit der in einem Unternehmen oder Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer verstanden. Ihre Interessen gegenüber dem Arbeitgeber werden im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung durch den Betriebsrat vertreten. Um gemeinsam wirtschaftliche und soziale Interessen zu verfolgen, wie beispielsweise den Abschluss von Tarifverträgen, kann sich eine Belegschaft einer Gewerkschaft anschließen. Innerhalb der Belegschaft wird häufig eine Vertrauensperson, der so genannte Betriebsobmann, benannt.

In einigen Betrieben oder Unternehmen regt die Geschäftsführung die Publikation einer Mitarbeiterzeitung durch die Belegschaft an oder richtet für sie eine Unternehmensbibliothek ein. Möglichkeiten der „Verbesserung des Betriebsklimas“, die von der Betriebsleitung für die Belegschaft organisiert werden, sind Betriebsausflüge, Betriebsfeiern oder Betriebssport. In einigen Fällen werden zur Information und Fortbildung der Belegschaft Methoden wie Business TV eingesetzt.

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Nachnutzungen

1992

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erwarb der Maschinenbauer Böttcher und Renardy in Bennigsen vom Insolvenzverwalter die Rechte an den Konstruktionen der Holzbearbeitungsmaschinen (die damals zum Teil für die CNC-Steuerung ausgelegt waren) sowie einen Teil der ehemals für diese Maschinen zuständigen Belegschaft. Außerdem erwarb die Firma das Recht, den Namen Knoevenagel in ihrem Firmenlogo zu gebrauchen. Die Rechte an Fräsmaschinen für Aluminumblockbearbeitung wären vom Insolvenzverwalter nach Düsseldorf verkauft worden, diejenigen für Stahl- und Kesselbau in die Gegend um Eschwege. (Knoevenagel (Unternehmen))

Tagesgeschehen

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Düsseldorf/Deutschland: Die Beratungen um die Lösung der BenQ Mobile-Insolvenz zwischen dem Insolvenzverwalter, Vertretern der nordrhein-westfälischen Landesregierung und einem deutsch-amerikanischen Investorengremium werden ohne Ergebnis beendet. Bei den Rettungsversuchen sollten 800 Mitarbeiter der Produktion in Kamp-Lintfort vor der Arbeitslosigkeit bewahrt bleiben. Die Verhandlungen scheiterten, weil die Investoren umfangreiche Bürgschaften des Landes und eine kostenfreie Zurverfügungstellung der Arbeitskräfte in den ersten Monaten forderten. Allein Letzteres ist schon aus rechtlichen Gründen unmöglich, da die Bundesagentur für Arbeit in einem derartigen Fall keine Beiträge auszahlen könnte. Die Belegschaft hofft nun auf die Beratungen mit einem US-amerikanischen Investor, der Firma Sentex Technologies mit Sitz in Cleveland, der sogar 1.700 Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen und München retten möchte und seine Pläne in München am 9. Januar bekannt geben wird.

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