Belo-Monte-Wasserkraftwerk

Das Wasserkraftwerk Belo Monte (portugiesischAproveitamento HidrelétricaAHEHydroelektrische Nutzung) ist ein teilweise in Bau befindliches Großprojekt zur Gewinnung von elektrischer Energie aus Wasserkraft am Rio Xingu, einem bedeutsamen Seitenfluss des Amazonas in Brasilien. Es liegt 40 km stromabwärts von Altamira entfernt.

Über drei Talsperren soll der Fluss zu zwei Stauseen mit einer Fläche von zusammen etwa 516 km² aufgestaut werden, entsprechend in etwa der Größe des Bodensees, derzeit teils Ackerland und teils Regenwald Dafür müssen nach offiziellen Angaben voraussichtlich etwa 20.000 Menschen umgesiedelt werden. Staudammgegner – betroffene Indigene sowie Umweltgruppen – sprechen von bis zu 40.000 Menschen.

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Brasília/Brasilien: Die Regierung genehmigt den Bau des Belo-Monte-Staudammes am Rio Xingu. Nach seiner Fertigstellung soll das dortige Wasserkraftwerk das drittgrößte der Welt sein. Wegen der Zerstörung von Regenwald und wegen der erforderlichen Umsiedelung von Ureinwohnern steht der Bau in der Kritik.

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