BenQ Mobile

Die BenQ Mobile GmbH & Co. OHG war eine Tochter des taiwanischen Elektronikherstellers BenQ. Sie entstand durch die Übernahme der Handysparte Siemens mobile der Firma Siemens AG und die Zusammenlegung mit der eigenen Telekommunikationssparte. Damit stieg BenQ schlagartig zu einem der fünf größten Markenhersteller für Mobiltelefone in der Welt auf.

mehr zu "BenQ Mobile" in der Wikipedia: BenQ Mobile

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2000

Gründung:
thumbnail
Siemens Mobile war ein Tochterunternehmen von Siemens und über lange Zeit hinweg der letzte verbliebene deutsche Mobiltelefonhersteller. 2005 wurde das Unternehmen an das taiwanische Unternehmen BenQ verkauft und in BenQ Mobile umbenannt. Ein Jahr später musste BenQ Mobile Insolvenz anmelden.

Wirtschaft

thumbnail
Eröffnung des Insolvenzverfahrens der BenQ-Siemens-Werke Bocholt, Kamp-Lintfort, München.

Tagesgeschehen

thumbnail
Düsseldorf/Deutschland: Die Beratungen um die Lösung der BenQ Mobile-Insolvenz zwischen dem Insolvenzverwalter, Vertretern der nordrhein-westfälischen Landesregierung und einem deutsch-amerikanischen Investorengremium werden ohne Ergebnis beendet. Bei den Rettungsversuchen sollten 800 Mitarbeiter der Produktion in Kamp-Lintfort vor der Arbeitslosigkeit bewahrt bleiben. Die Verhandlungen scheiterten, weil die Investoren umfangreiche Bürgschaften des Landes und eine kostenfreie Zurverfügungstellung der Arbeitskräfte in den ersten Monaten forderten. Allein Letzteres ist schon aus rechtlichen Gründen unmöglich, da die Bundesagentur für Arbeit in einem derartigen Fall keine Beiträge auszahlen könnte. Die Belegschaft hofft nun auf die Beratungen mit einem US-amerikanischen Investor, der Firma Sentex Technologies mit Sitz in Cleveland, der sogar 1.700 Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen und München retten möchte und seine Pläne in München am 9. Januar bekannt geben wird.
thumbnail
München: BenQ Mobile muss Insolvenz anmelden. Bis zum Ablauf der Einigungsfrist in der Silvesternacht konnte kein Konsens mit einem Investor erreicht werden. Nachdem bereits in den vergangenen Monaten 2000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren hatten, sind nun weitere 1000 Angestellte in der Zentrale in München, aber auch in den Standorten Bocholt und Kamp-Lintfort von der Arbeitslosigkeit bedroht.

"BenQ Mobile" in den Nachrichten