Ben Hur (1959)

Ben Hur ist ein US-amerikanischer Spielfilm von William Wyler aus dem Jahr 1959. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lew Wallace. Charlton Heston spielt die Titelrolle des israelitischen Prinzen Judah Ben-Hur, dessen Konflikt mit seinem ehemaligen Freund Messala (Stephen Boyd) tragische Folgen hat. Der Monumentalfilm stellte zahlreiche Produktionsrekorde auf und wurde unter anderem mit elf Oscars ausgezeichnet. Diese Marke, die sich Ben Hur noch mit den Filmen Titanic und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs teilt, ist bis heute unübertroffen.

Ben Hur war zudem der erste Film, bei dem intensiv mit der Bluescreen-Technik gearbeitet wurde. Mit einem Budget von 15 Millionen Dollar zählt Ben Hur – inflationsbereinigt – zu den aufwendigsten Produktionen der Filmgeschichte. Der Film wurde am 18. November 1959 in New York City uraufgeführt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Charlton Heston stirbt in Beverly Hills, Kalifornien. Charlton Heston, gebürtig John Charles Carter, war ein amerikanischer Schauspieler und Bürgerrechtler. Von 1998 bis 2003 war er Präsident der National Rifle Association. Bekannt wurde er durch Hauptrollen in verschiedenen, in den 1950er- und 1960er-Jahren populären Monumentalfilmen. Für seine Titelrolle als Ben Hur in dem gleichnamigen Filmklassiker von 1959 wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Heston blieb bis ins hohe Alter ein gefragter Darsteller. Infolge einer Alzheimer-Erkrankung musste er seine Karriere beenden.
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Gestorben: Der Schauspieler Charlton Heston (Ben Hur, Planet der Affen) stirbt.
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Gestorben: Miklós Rózsa stirbt in Los Angeles. Miklós Rózsa war ein ungarisch-amerikanischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Filmkomponisten und schrieb unter anderem die Musik zu den Monumentalfilm-Klassikern Ben Hur und El Cid. Daneben umfasst sein Werkverzeichnis auch Orchester- und Kammermusik für den Konzertsaal. Rózsa komponierte in einem überwiegend an der Tonalität orientierten, gemäßigt modernen Stil.
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Gestorben: William Wyler stirbt in Los Angeles. William Wyler war ein schweizerisch-US-amerikanischer Filmregisseur und Produzent. Er galt über drei Jahrzehnte als einer der führenden Regisseure Hollywoods und war dabei in vielfältigen Genres erfolgreich. Am Filmset war er insbesondere für seinen großen, bis ins Detail reichenden Perfektionismus bekannt. Wyler wurde zwölfmal für den Oscar als Bester Regisseur nominiert und gewann dabei dreimal: 1943 für Mrs. Miniver, 1947 für Die besten Jahre unseres Lebens und 1960 für den Monumentalfilm Ben Hur, seine heute wohl bekannteste Arbeit.
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Gestorben: Stephen Boyd stirbt in Glengormley, Nordirland als William Millar. Stephen Boyd war ein US-amerikanischer Schauspieler. Boyds bekannteste Rolle war die des römischen Tribuns „Messala“, des brutalen Gegenspielers des Titelhelden „Ben Hur“ im gleichnamigen, elffach oscarprämierten Film aus dem Jahr 1959. Hierfür erhielt er 1960 den Golden Globe als bester Nebendarsteller, während der Oscar in der gleichen Kategorie überraschend an seinen Schauspielkollegen Hugh Griffith für dessen Rolle als „Scheich Ildirim“ im selben Film ging. Boyd gehörte in den 1960ern zu den gefragtesten Charakterdarstellern des seinerzeit populären Monumentalfilms. Gegen Ende seiner Karriere drehte er verschiedene Filme in Europa.

Kunst & Kultur

1959

Kulturgeschichte > Film > Oscar-Gewinner:
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Ben Hur (1950er)

Sonstige Ereignisse

1959

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Ben Hur , Regie William Wyler

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1959

Bibliografie > Filmskripte:
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Ben Hur (Gore Vidal)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2004

Ehrung > Golden Globe Award:
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wurde der Film ins National Film Registry aufgenommen.

1960

Ehrung > Oscar:
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Oscar-Gewinn als Bester Regisseur für Ben Hur (1959) (William Wyler)

1960

Ehrung:
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British Film Academy Award für den besten Film Ben Hur (William Wyler)

1960

Ehrung:
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Ben Hur (posthum gewonnen) und Der unsichtbare Dritte (posthum nominiert) (William A. Horning)

1960

Ehrung > Oscar-Preisträger:
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Ben Hur (A. Arnold Gillespie)

Tagesgeschehen

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Hollywood/USA, Los Angeles. Zum 76. Mal findet die alljährige Oscarverleihung statt. Der dritte Teil der Herr der Ringe Trilogie - Die Rückkehr des Königs - wird mit 11 Oscars ausgezeichnet und ist nach Ben Hur und Titanic erst der dritte Film, der dies erreicht.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2010

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Film: Ben Hur ist eine Neuverfilmung des mit elf Oscars ausgezeichneten Filmklassikers Ben Hur aus dem Jahr 1959. Das Drehbuch basiert auf dem Roman des US-amerikanischen Schriftstellers und Politikers Lew Wallace. Der Zweiteiler wurde am 10. Juni 2011 auf ProSieben als überlanger Fernsehfilm erstmals im deutschen Fernsehen gesendet.

Stab:
Regie: Steve Shill
Drehbuch: Alan Sharp Lew Wallace (Roman)
Produktion: Roger Corbi Simon Vaughan
Musik: Robert Lane
Kamera: Ousama Rawi
Schnitt: Annie Ilkow Simon Webb

Besetzung: Joseph Morgan, Stephen Campbell Moore, Emily VanCamp, Art Malik, Ray Winstone, Hugh Bonneville, Ben Cross, Alex Kingston, Kristin Kreuk, Simón Andreu, Julian Casey, Marc Warren, Lucía Jiménez, Miguel Ángel Muñoz, James Faulkner, Kristen Holden-Ried, Eugene Simon, Michael Nardone

2003

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Film: Am 1. Dezember findet in Neuseeland die Weltpremiere von Der Herr der Ringe -Die Rückkehr des Königs statt. Bei der Oscar-Verleihung im Folgejahr entfallen auf diesen Film 11 Auszeichnungen. Damit wird der von Ben Hur und Titanic gehaltene Rekord eingestellt.

1960

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Film: Beste Farbkamera: Robert Surtees für Ben Hur

1960

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Film: Beste Musik: Miklós Rózsa für Ben Hur

1960


"Ben Hur (1959)" in den Nachrichten