Bengasi

Bengasi (auch in den Schreibweisen Banghazi, Benghasi oder Benghazi, arabisch بنغازي, DMGBanġāzī, türkischBingazi) ist eine libysche Hafenstadt im Nordosten des Landes und liegt an der Großen Syrte. Bengasi ist mit 631.555 Einwohnern (Stand: 2011) nach Tripolis die zweitgrößte Stadt Libyens und das politische und wirtschaftliche Zentrum der Kyrenaika. Im Zuge des Bürgerkrieges in Libyen ist die Stadt Bengasi seit Sommer 2014 zwischen Ansar al-Scharia und den Streitkräften Libyens umkämpft. Weite Teile der Stadt wurden zerstört und ein großer Teil der Bewohner befindet sich auf der Flucht oder ist laut Angaben der Vereinten Nationen durch Hunger bedroht.

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Ereignisse

1986

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Nach einer Attentatsserie von Libyern, unter anderem auf die West-Berliner Diskothek La Belle, verhängen die USA ein Wirtschaftsembargo gegen das nordafrikanische Land und fliegen Luftangriffe auf Tripolis und Bengasi. (1980er)

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Salwa Bughaigis stirbt in Bengasi. Salwa al-Bughaigis war eine libysche Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin.
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Gestorben: J. Christopher Stevens stirbt in Bengasi, Libyen. John Christopher Stevens war ein US-amerikanischer Diplomat.
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Geboren: Mohammed Nabus wird geboren. Mohammed Nabus, auch bekannt unter dem Pseudonym „Mo“, war ein Blogger und Ziviljournalist in Bengasi.

1966

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Geboren: Ali al-Essawi wird in Bengasi, alternative Transkription Ali Al Issawi geboren. Ali al-Essawi ist ein libyscher Politiker und ehemaliger Diplomat.

Tagesgeschehen

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Tunis/Tunesien: Nach dem tödlichen Anschlag auf das US-Konsulat und dem Mord an Chris Stevens im libyschen Bengasi wird ein mutmaßlicher Drahtzieher festgenommen
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Bengasi/Libyen: Bei einem Angriff auf das US-Konsulat sterben vier Diplomaten und der zuständige amerikanische Botschafter für Libyen John Christopher Stevens.
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Libyen: Im sogenannten HIV-Prozess werden fünf bulgarische Krankenschwestern und ein palästinensischer Arzt von einem libyschen Gericht wegen angeblich vorsätzlicher HIV-Infektion von 426 Kindern zum Tode verurteilt. Westliche Experten führten die AIDS-Erkrankungen in dem Kinderkrankenhaus von Bengasi hingegen auf katastrophale Hygienezustände zurück, die dort schon zuvor geherrscht hätten.

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