Berlin-Brandenburg

Berlin-Brandenburg ist der verbreitetste Name für ein im Rahmen der Neugliederung des Bundesgebietes geplantes neues Land innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, das sich aus der Fusion von Berlin und Brandenburg ergeben würde, die seit der Wiedervereinigung immer wieder in der Diskussion ist.

Anders als bei Fusionen anderer Bundesländer, für die gemäß Art. 29 GG ein Bundesgesetz vorgesehen ist, wäre eine Fusion von Berlin und Brandenburg gemäß dem 1994 eingefügtenArt. 118a GG auch ohne Beteiligung des Bundes möglich. Dazu bedarf es einer Beteiligung der Wahlberechtigten beider Länder. 1996 scheiterte ein von beiden Landesregierungen vereinbarter und von beiden Landesparlamenten ratifizierter Fusionsvertrag an der fehlenden Zustimmung in Brandenburg.

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1974

Gründung:
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Die Dahlewitzer Landbäckerei (kurz Dahlback) war eine Großbäckerei aus Dahlewitz, einem Ortsteil der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow südlich von Berlin. Sie besaß 135 Filialen in der Region Berlin-Brandenburg.

Kunst & Kultur

1992

Bühnenbilder:
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Ariadnes Faden. Tanz und Choreographie: Calvann Cole. Regie: Rüdiger Tuchel. Musik: Michael Rodach. Akademie der Künste Berlin-Brandenburg (Eberhard Westphal)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

Hörspiele:
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Das Todsündenprojekt von Regine Ahrem, Christina Schlemmer, Johannes Schrettle, Roman Senkl, Gerhild Steinbuch und Marianne Strauhs Produktion: Rundfunk Berlin-Brandenburg / Unité Graz (Michael Rotschopf)

Klagen

2006

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beschwerte sich das Unternehmen gemeinsam mit dem Verband deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA erfolgreich bei der Europäischen Kommission über die Subventionierung von DVB-T durch einige Landesmedienanstalten. Das Unternehmen betrachtete die finanzielle Unterstützung des Aufbaus der Infrastruktur als unzulässige staatliche Beihilfe. Die EU-Kommission folgte der Argumentation und untersagte neben Berlin-Brandenburg auch Nordrhein-Westfalen die Förderung von DVB-T mit öffentlichen Mitteln. Klagen des Bundes und der betroffenen Medienanstalten gegen die Entscheidung wurden abgewiesen. Sie argumentierten, dass im Sinne des Wettbewerbs auch der private Rundfunk an neuen TV-Verbreitungsverfahren teilhaben müsse. Außerdem wären über DVB-T keine Triple-Play-Angebote realisierbar, weshalb keine Konkurrenz für die Kabelnetzbetreiber entstehe. (Kabel BW)

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