Geboren & Gestorben

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Gestorben: Sep Ruf wird. März 108 in München. Sep Ruf, eigentlich Franz Joseph Ruf war ein bedeutender deutscher Architekt und Designer. Mit seinen leicht wirkenden Bauten prägte er die deutsche Nachkriegsarchitektur und war Vermittler einer an internationalen Vorbildern orientierten modernen Architektur in Deutschland. Bekannt wurde er durch den Bau der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, den Bau der Neuen Maxburg in München zusammen mit Theo Papst. Er errichtete den neuen Teil des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg bei dessen Wiederaufbau. 1957 nahm er an der Interbau in Berlin-Hansaviertel mit zwei Wohnbauten teil. Weltweites Ansehen erhielt er durch den Bau des Deutschen Pavillons der Weltausstellung in Brüssel, der Expo?58 mit Egon Eiermann. In Frankfurt am Main errichtete er das damals höchste Hochhaus der Finanzmetropole für die BHF-Bank. Sep Ruf war mit Egon Eiermann und Paul Baumgarten einer der drei Mitglieder des Planungsrates, die unter strengster Geheimhaltung die Neuplanung der Regierungsbauten und die Bebauungspläne und Bauten in Bonn ausführen sollten. Besondere Bekanntheit erlangte er mit dem Bau des Wohn- und Empfangsgebäudes des Bundeskanzlers in Bonn, des Kanzlerbungalows für Bundeskanzler Ludwig Erhard.

Das alte Hansaviertel > Einzelne Einrichtungen > Gotteshäuser

1926

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wurde die römisch-katholische St.-Ansgar-Kirche im Gartenhaus der Altonaer Straße 22 eröffnet. Die Namenswahl folgt der hanseatischen Orientierung des Viertels: Ansgar war der Erzbischof des Doppel-Bistums Hamburg und Bremen, zweier Städte, die bis heute den Namen „Hansestadt“ im Titel führen.

1924

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eröffnete die orthodoxe Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel im ehemaligen Atelierhaus Siegmunds Hof 11 ihr Gemeindezentrum. Hier wurde eine von dem Architekten Franz Salomon entworfene Synagoge errichtet. Das Zentrum enthielt außerdem mehrere Schulen unterschiedlicher Schultypen.

1910

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wurde die Synagoge Lessingstraße 6 (früher 19) Ecke Flensburger Straße 14 eingeweiht, auf Veranlassung eines 1895 gegründeten privaten Synagogenvereins, der seit 1903 den Namen „Synagogenverein Moabit und Hansabezirk“ führte. Die unter der geistigen Führung von Heinrich Cohn stehende Synagoge galt als Intellektuellen-Gemeinde; zum Synagogenverein gehörten zahlreiche Professoren, Albert Einstein besuchte hier den Gottesdienst.

1895

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wurde in der Händelstraße (heute Händelallee) in Gegenwart des Kaiserpaars die evangelische Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche eingeweiht, die dem Andenken des 1888 verstorbenen Friedrich? III. gewidmet war. Das Gebäude wurden von Johannes Vollmer entworfen und verfügte über 800? Sitzplätze, darunter eine Loge für das Kaiserpaar; es war Teil einer Gruppe von drei Votivkirchen, zu denen auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gehörte.

Das alte Hansaviertel > Prominente Bewohner

1938

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Helmuth James Graf von Moltke, Rittergutsbesitzer, Jurist – Brückenallee 35

1925

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Hannah von Mettal, Übersetzerin von James Joyce' Drama Verbannte (Exiles) – Lessingstraße 39

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1998

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Kunstwerke im öffentlichen Raum: Gedenkstele für die Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel , Cortenstahl – Siegmunds Hof 11

1997

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Kunstwerke im öffentlichen Raum: Helmuth Uhrig, Wassertreppe , farbig gefaßter Beton – Altonaer Straße 1

1989

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Kunstwerke im öffentlichen Raum: Rolf Lieberknecht, Stab und Scheibe 2 , Edelstahl – Cuxhavener Straße 14

1986

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Kunstwerke im öffentlichen Raum: Georg Seibert, Erinnerung , Cortenstahl – Siegmunds Hof 11 (erinnert an die Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel, bildet mit der Gedenkstele von 1998 ein Ensemble)

1983

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Kunstwerke im öffentlichen Raum: August Jäkel, vier Darstellungen von Szenen aus Dramen von Lessing , Bronzereliefs – auf den Schmuckpfeilern der Lessingbrücke (Nachbildungen der Reliefs von Otto Lessing, die im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen wurden)

"Berlin-Hansaviertel" in den Nachrichten