Gymnasium zum Grauen Kloster

Das Gymnasium zum Grauen Kloster, in früheren Jahrhunderten Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster, seit 1963 Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster ist das erste und älteste Berliner Gymnasium.

Die im 16. Jahrhundert gegründete Schule befand sich ursprünglich in den Räumen des ehemaligen Grauen Klosters in Berlin-Mitte, musste aber nach dem Zweiten Weltkrieg umziehen und war dann in der Niederwallstraße in Ostberlin ansässig. Auch die Bibliothek,alle Sammlungen des Gymnasiums zum Grauen Kloster und die Stiftungsunterlagen der Streitschen Stiftung des ehemaligen Schülers (1757–1763) des Gymnasiums, Sigismund Streit, später Kaufmann in Venedig, der seiner alten Schule seine Sammlungen (Gemälde und Bücher) geschenkt hat und der damit durch finanzielle Zuwendungen deren zukünftige Vermehrung und Unterhaltung geregelt hat, befanden sich in Ostberlin, zuerst im Ermelerhaus, dann in der Berliner Stadtbibliothek. Da aber diese Schule mit den Traditionen des Grauen Klosters immer wieder in einer für die DDR kritischen Weise auffiel, entschloss sich die DDR-Regierung 1958 der Schule ihren Namen zu entziehen. Erst 1963 wurde dem Evangelischen Gymnasium in Berlin-Schmargendorf der Name Gymnasium zum Grauen Kloster übertragen.

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Direktoren

1587

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David Görlitz

1575

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Michael Kilian

Bekannte Lehrer

1837

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Eduard Bonnell (1802–1877), Lehrer 1829

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