Bernd Eichinger

Bernd Eichinger (2008)
Bild: Thomas Schmidt (netAction)
Eichinger mit seiner Ehefrau Katja Hofmann auf der Berlinale 2008
Bild: Thomas Schmidt (netAction)

Bernd Eichinger (* 11. April 1949 in Neuburg an der Donau; † 24. Januar 2011 in Los Angeles, Kalifornien) war ein deutscher Filmproduzent, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Als Produzent der Filme Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), Die unendliche Geschichte (1984), Der Name der Rose (1986), Der bewegte Mann (1994), Der Schuh des Manitu (2001, Koproduzent), Nirgendwo in Afrika (2001, Koproduzent), Resident Evil (2002, Koproduzent), Der Untergang (2004, auch Drehbuch), Das Parfum (2006, auch Drehbuch) und Der Baader Meinhof Komplex (2008, auch Drehbuch) gehörte er zu den bedeutendsten Deutschen auf diesem Gebiet.



Inhaltsverzeichnis



Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd Eichinger wurde als Sohn des Landarztes Manfred Eichinger († 2004) und seiner Frau Ingeborg, einer ausgebildeten Lehrerin, geboren und wuchs zusammen mit seiner Schwester Monika in Rennertshofen auf. Monika erlag 2007 einem Herzinfarkt. Ab dem elften Lebensjahr ging Bernd auf ein Internat in Deggendorf, das er allerdings im Alter von 17 Jahren verlassen musste. Abitur machte er 1970 am Erasmus-Grasser-Gymnasium in München. Währenddessen wohnte er im nahegelegenen Internat Albertinum.

Ursprünglich wollte Eichinger Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft studieren. Im letzten Schuljahr vor dem Abitur hörte er davon, dass es in München die neu gegründete Hochschule für Fernsehen und Film gebe; und er fasste den Entschluss, sich dort zu bewerben. Sein Bewerbungsfilm trug den Titel Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, auf nichts Neues, den er aus Samuel Becketts Roman Murphy entnommen hatte. Der Film handelt von dem Internat, das er ab seinem elften Lebensjahr besucht hat. Obwohl es für 400 Bewerber nur 11 Studienplätze gab und sein Film mit über 30 Minuten viel zu lang war, war seine Bewerbung erfolgreich. Er verbrachte die nächsten drei Jahre an der Münchner Filmhochschule und schwärmte über diese Zeit später: „das war eine Offenbarung“. Dort führte er Regie bei den Kurzfilmen Canossa und Kidnapping. Sein Abschlussfilm in der Regieklasse war 1973 der Schwarzweiß-Kurzfilm Weihnachtsmärchen, zu dem er auch das Drehbuch schrieb und in dem er an der Seite von Marquard Bohm auch als Darsteller zu sehen war. Außerdem arbeitete er als Produktionsleiter an Filmen seiner Kommilitonen mit. Darunter waren die Filme Der kleine Soldat, in dem Uli Edel Regie führte, und Das erste Jahr von Christoph Hübner. Noch während seines Studiums arbeitete er als Aufnahmeleiter in den Bavaria Studios (zum Beispiel bei Ihre Scheidung, seine Scheidung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton) und war er als Drehbuchautor für den Regisseur Hans W. Geißendörfer tätig (unter anderem bei Periham – die zweite Chance und Die Eltern). 1973 schloss er sein Studium als Produzent und Regisseur ab.

Erste Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium schrieb Eichinger Drehbücher und arbeitete als Produktionsleiter beim Bayerischen Fernsehen und Rundfunk, bevor er am 19. November 1974 zusammen mit Peter Genée die Solaris Film- und Fernsehproduktion oHG gründete. Mit ihr produzierte er meist Autorenfilme, die man zum Neuen Deutschen Film zählt. Einige dieser Filme sind Falsche Bewegung von Wim Wenders, Stunde Null von Edgar Reitz, Hitler, ein Film aus Deutschland von Hans-Jürgen Syberberg, Lieb Vaterland, magst ruhig sein von Roland Klick sowie Der starke Ferdinand von Alexander Kluge.

1978 kaufte er einen großen Teil der Konkursmasse der im Oktober 1977 in Konkurs gegangenen Constantin Film und wurde 1979 Gesellschafter und Geschäftsführer des jetzt „Neue Constantin Film GmbH“ genannten Unternehmens. Seine erste Produktion für diese Firma war Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Der Film, in dem sein ehemaliger Studienkollege Uli Edel Regie führte und zu dem als weiterer Kommilitone Herman Weigel das Drehbuch schrieb, wurde 1981 zu einem der international erfolgreichsten deutschsprachigen Filme seit Kriegsende. Der Film gewann die Goldene Leinwand und wurde beim World Film Festival in Montreal in der Kategorie Most Popular Film ausgezeichnet.

Internationaler Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den darauf folgenden zwei Jahrzehnten war Eichinger für den Filmeinkauf und das Verleihgeschäft der Neue Constantin Film GmbH zuständig. Dabei gestaltete er die Kampagnen zu Filmen wie Wolfgang Petersens Das Boot, Alan Parkers Pink Floyd The Wall, Franc Roddams Quadrophenia, John Carpenters Die Klapperschlange und John Milius’ Conan der Barbar. Gleichzeitig produzierte Eichinger internationale Großprojekte wie Die unendliche Geschichte mit Wolfgang Petersen als Regisseur, Der Name der Rose mit Regisseur Jean-Jacques Annaud und Sean Connery in der Hauptrolle, Letzte Ausfahrt Brooklyn nach dem Roman von Hubert Selby Jr. wieder mit Regisseur Uli Edel, Das Geisterhaus mit Regisseur Bille August und Meryl Streep, Glenn Close, Jeremy Irons und Winona Ryder in den Hauptrollen sowie die Resident Evil-Filmreihe mit Milla Jovovich in der Hauptrolle. Noch in den 1980er Jahren hatte Eichinger die Filmrechte zu den Marvel Comics The Fantastic Four erworben und war mehr als 15 Jahre später als Produzent bei der Verfilmung von Fantastic Four und Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer für 20th Century Fox tätig.

Neben internationalen Projekten produzierte Eichinger auch populäre deutsche Komödien, wie zum Beispiel Manta, Manta mit Til Schweiger in dessen erster Hauptrolle in einem Kinofilm, Sönke Wortmanns Der bewegte Mann und Das Superweib, den Zeichentrickfilm Werner – Beinhart! sowie Voll Normaaal und Ballermann 6 mit dem Komiker Tom Gerhardt.

1996 führte Eichinger erstmals selbst Regie, in dem Fernsehdrama Das Mädchen Rosemarie, in dem Nina Hoss ihre erste Hauptrolle spielte. In den folgenden Jahren produzierte Eichinger Filme mit den deutschen Regisseuren Doris Dörrie (Bin ich schön? und Nackt), Oskar Roehler (Elementarteilchen) sowie als Co-Produzent bei Caroline Links Nirgendwo in Afrika, der mit dem Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet wurde.

Bernd Eichinger war nicht nur als Produzent, sondern in den letzten Jahren vermehrt auch als Drehbuchautor tätig. 2003 schrieb er das Drehbuch zum Film Der Untergang, den er 2004 mit Oliver Hirschbiegel als Regisseur produzierte. Der Untergang wurde 2005 für den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert. 2006 folgte Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, zu dem Eichinger gemeinsam mit Andrew Birkin und dem Regisseur des Films Tom Tykwer das Drehbuch verfasste. 2007 schrieb Eichinger das Drehbuch zu Der Baader Meinhof Komplex, das er noch im selben Jahr mit Uli Edel als Regisseur verfilmte. Der Film kam 2008 in die deutschen Kinos und wurde 2009 für den Oscar, den Golden Globe Award sowie den British Academy Film Award in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert. Noch im selben Jahr drehten Eichinger und Edel ihren vierten gemeinsamen Film: Zeiten ändern dich, mit und über den deutschen Rap-Star Bushido.

Neben Uli Edel zählt auch Andrew Birkin zu den Filmemachern, mit denen Eichinger immer wieder zusammenarbeitete. Mit ihm verfilmte Eichinger 1993 Ian McEwans Roman Der Zementgarten, der bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet wurde.

Die Constantin Film ging 1999 an die Börse. Eichinger wurde Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG und war deren größter Einzelaktionär. Im Januar 2006 verkaufte er seinen Anteil an der Aktiengesellschaft an die Schweizer Firma Highlight Communications. Eichinger war weiterhin für die Constantin Film AG als Produzent tätig.

Laut Angaben der Filmförderungsanstalt FFA haben allein im deutschsprachigen Raum bislang mehr als 70 Millionen Zuschauer Bernd-Eichinger-Produktionen im Kino gesehen. Bernd Eichinger gehörte zu den Gründern der Deutschen Filmakademie und des Nachwuchspreises First Steps Award. 1999 gründete er zusammen mit Kollegen und Freunden aus Film, Kunst und Wirtschaft die gemeinnützige GmbH „Artists for Kids“, ein Projekt zur Hilfestellung für gefährdete Kinder und Jugendliche aus München.

Nach einer fünfjährigen Beziehung mit Katja Flint war Eichinger ab 2006 mit der Autorin Katja Hofmann verheiratet. Seine Tochter, die Fernsehmoderatorin Nina Eichinger, entstammt einer früheren Beziehung mit Sabine Eichinger. Mit ihr war er jedoch nicht verheiratet; sie trägt zufällig denselben Namen.

Tod, Postumes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernd Eichinger erlag im Alter von 61 Jahren bei einem Abendessen mit seiner Familie und Freunden in Los Angeles einem Herzinfarkt. Am 5. Februar 2011 wurde ihm postum eine besondere Ehre zuteil. Bei der Verleihung der Goldenen Kamera erhielt er einen eigens für ihn geschaffenen Preis, den des „Besten Produzenten“. Die Laudatio auf den Verstorbenen bei der Preisverleihung hielt der Schauspieler und Freund Thomas Kretschmann.

Am 7. Februar fand in der St.-Michael-Kirche in München eine große Trauerfeier statt, zu der 900 Gäste erschienen. Sie wurde live von Sat.1 übertragen. Trauerredner waren u. a. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sowie Produzent Günter Rohrbach. Eichingers Urne wurde auf dem Bogenhausener Friedhof beigesetzt.

Zu Ehren Eichingers wird seit 2012 bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises der „Bernd Eichinger Preis“ vergeben.

Eichinger wurde 2011 der Film Die drei Musketiere gewidmet, welcher der erste große Constantin-Film nach seinem Tod ist. Eichinger war auch als Produzent der Verfilmung des Kampusch-Falles beauftragt. Nachdem dieses Projekt nach dem Tod Eichingers zunächst nicht gesichert war, begannen schließlich im Mai 2012 die Dreharbeiten. Im Juli 2012 erschien der Dokumentarfilm Der Bernd, welcher das Leben und die Arbeit Eichingers nacherzählt.

Eichingers Witwe Katja veröffentlichte im September 2012 unter dem Titel BE eine Biografie über ihn. Die Rezensionen darüber verdeutlichen, wie Eichinger eineinhalb Jahre nach seinem Tod von Medien und insbesondere Feuilletonisten rezipiert wurde.



Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

v.l.n.r.: Oscarpreisträgerin Luise Rainer (im Rollstuhl), Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Zögling Til Schweiger auf dem Boulevard der Stars bei der Einweihung des Sterns des kurz zuvor verstorbenen Eichinger (2011)
Bild: Thomas Schmidt (netAction)
Nahaufnahme des Sterns
Bild: Thomas Schmidt (netAction)


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Produzent Bernd Eichinger gestorben. In: Spiegel Online. 25. Januar 2011 (abgerufen am 25. Januar 2011)
  2. ?Bernd Eichinger: Sie vermissen ihn so sehr. In: Gala.3.Februar 2011, abgerufen am 15.Mai 2011.
  3. ?Das andere Murphy-Gesetz. In: Abendzeitung.27.Januar 2011, abgerufen am 15.Mai 2011.
  4. ? abcBernd Eichinger: Ich habe einen Traum. In: Zeit Online.9.September 2006, abgerufen am 27.Januar 2011.
  5. ?Marina Antonioni: Bernd Eichinger: Leidenschaftlicher Antreiber und Trumer des deutschen Kinos. (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv archive.is) In: The Epoch Times Deutschland.
  6. ?Die HFF Mnchen trauert um Bernd Eichinger. In: Hochschule fr Fernsehen und Film Mnchen.26.Januar 2011, abgerufen am 27.September 2011.
  7. ?Constantin Film AG ? Unternehmen ? Portrait Bernd Eichinger
  8. ?Biografie von Bernd Eichinger auf Film-Zeit.de. Abgerufen am 27.September 2011.
  9. ?Sylvia Wolf, Ulrich Kurowski, Eberhard Hauff: Das Mnchner Film und Kino Buch. Edition Achteinhalb, Ebersberg 1988, ISBN 3-923979-11-8, S. 244.
  10. ?Heiner Lauterbach und Bernd Eichinger: Katja Flint spricht ber die Eigenheiten ihrer Ex-Partner. auf: focus.de
  11. ?Bernd Eichinger: Frauen spielten bei ihm eine groe Rolle. (Memento vom 27. Januar 2011 im Internet Archive) auf: abendzeitung.de
  12. ?Produzent Bernd Eichinger tot. auf: dw-world.de
  13. ?Ulrich Tukur fr ?Tatort?-Debt ausgezeichnet. auf: Spiegel Online. 5. Februar 2011 (abgerufen am 5. Februar 2011)
  14. ?Thomas Kretschmann hlt Laudatio auf Bernd Eichinger. (Memento vom 29. Februar 2016 im Internet Archive) auf: mitstil.com, 9. Februar 2011.
  15. ?Abschied von Bernd Eichinger. (Memento vom 8. Februar 2011 im Internet Archive) Die Trauerfeier. auf: abendzeitung.de
  16. ?Bernd Eichinger. auf: knerger.de
  17. ?Auf Bernd Eichingers Spuren. In: Focus-Magazin. 35/2011: Constantin Film widmet Eichinger ?Musketiere?-Film
  18. ?Constantin Film widmet Eichinger ?Musketiere?-Film. auf: news.de
  19. ?Zukunft des geplanten Kampusch-Films unklar. auf: wien.orf.at
  20. ?1. Drehtag fr den Kampusch-Film in der legendren Bar: Kamera-Genie Ballhaus vor dem Paradiso ? Mnchen ? Bild.de
  21. ??DER BERND? Bernd Eichinger Dokumentation auf dem Mnchener Filmfest. (Memento vom 31. August 2014 im Webarchiv archive.is) In: MSG Magazin.
  22. ?Das Buch heit ? nach seinen Initialen: BE. (Katja Eichinger: BE. Hoffmann und Campe, 2012, ISBN 978-3-455-50253-4)
  23. ?Der Einzige seiner Art. Rezension. auf: faz.net
  24. ?Bernd Eichinger- eine Heldensaga. Rezension. auf: rp-online.de
  25. ?Andrea Hanna Hnniger: Im Rachen des Krokodils. Rezension. In: Zeit online.
  26. ?Literatur: Eichinger-Biografie: ?Eine Sache auf Leben und Tod?. Rezension. auf: focus.de
  27. ?Bernd Eichinger: Eine unendliche Geschichte. Rezension. In: Hamburger Abendblatt.
  28. ?Eine berhrende Liebeserklrung. Rezension. In: Frankfurter Rundschau.
  29. ?Die Dokumentation DER BERND. (Memento vom 11. Februar 2013 im Webarchiv archive.is) auf: magazine-4.de

Bernd Eichinger (2008)Bild: Thomas Schmidt (netAction)Lizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
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Eichinger mit seiner Ehefrau Katja Hofmann auf der Berlinale 2008Bild: Thomas Schmidt (netAction)Lizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
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v.l.n.r.: Oscarpreisträgerin Luise Rainer (im Rollstuhl), Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Zögling Til Schweiger auf dem Boulevard der Stars bei der Einweihung des Sterns des kurz zuvor verstorbenen Eichinger (2011)Bild: Thomas Schmidt (netAction)Lizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
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Nahaufnahme des SternsBild: Thomas Schmidt (netAction)Lizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: Thomas Schmidt (netAction)

Bernd Eichinger (* 11. April 1949 in Neuburg an der Donau; † 24. Januar 2011 in Los Angeles,Kalifornien) war ein deutscher Filmproduzent, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Als Produzent der Filme Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), Die unendliche Geschichte (1984), Der Name der Rose (1986), Der bewegte Mann (1994), Der Schuh des Manitu (2001, Koproduzent), Nirgendwo in Afrika (2001, Koproduzent), Resident Evil (2002, Koproduzent), Der Untergang (2004, auch Drehbuch), Das Parfum (2006, auch Drehbuch) und Der Baader Meinhof Komplex (2008, auch Drehbuch) gehörte er zu den bedeutendsten Deutschen auf diesem Gebiet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bernd Eichinger stirbt in Los Angeles, Kalifornien. Bernd Eichinger war ein deutscher Filmproduzent, Drehbuchautor und Filmregisseur. Als Produzent der Filme Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), Die unendliche Geschichte (1984), Der Name der Rose (1986), Der bewegte Mann (1994), Der Schuh des Manitu (2001, Co-Produzent), Nirgendwo in Afrika (2001, Co-Produzent), Der Untergang (2004, auch Drehbuch), Das Parfum (2006, auch Drehbuch) und Der Baader Meinhof Komplex (2008, auch Drehbuch) gehörte er zu den bedeutendsten Deutschen auf diesem Gebiet.
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Geboren: Bernd Eichinger wird in Neuburg an der Donau geboren. Bernd Eichinger war ein deutscher Filmproduzent, Drehbuchautor und Filmregisseur. Als Produzent der Filme Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), Die unendliche Geschichte (1984), Der Name der Rose (1986), Der bewegte Mann (1994), Der Schuh des Manitu (2001, Co-Produzent), Nirgendwo in Afrika (2001, Co-Produzent), Der Untergang (2004, auch Drehbuch), Das Parfum (2006, auch Drehbuch) und Der Baader Meinhof Komplex (2008, auch Drehbuch) gehörte er zu den bedeutendsten Deutschen auf diesem Gebiet.

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Bernd Eichinger starb im Alter von 61 Jahren. Bernd Eichinger wäre heute 68 Jahre alt. Bernd Eichinger war im Sternzeichen Widder geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

Ehrung:
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Benennung des Bernd-Eichinger-Platzes im Ortsteil Maxvorstadt in München

2012

Ehrung:
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Die Dokumentation Der Bernd

2011

Ehrung:
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Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin

2011

Ehrung:
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Goldene Kamera (postum, Sonderpreis als Bester Produzent)

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Bei der Verleihung der Goldenen Kamera werden u. a. der Fernsehfilm Zivilcourage und die beiden Schauspieler Anna Loos und Ulrich Tukur ausgezeichnet. Ehrenpreise erhalten der verstorbene Filmproduzent Bernd Eichinger, die Sportjournalistin Monica Lierhaus und der Schauspieler Armin Mueller-Stahl.
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Los Angeles/Vereinigte Staaten: Im Kodak Theatre werden die Nominierungen zur 81. Oscarverleihung bekannt gegeben. Mit 13 Nominierungen kann Der seltsame Fall des Benjamin Button die meisten Nominierungen auf sich vereinigen. In der Kategorie Bester fremdsprachiger Film erhalten der österreichische Film Revanche und Bernd Eichingers deutscher Beitrag Der Baader Meinhof Komplex Nominierungen. Zwei weitere Nominierungen in der Kategorie Bester Kurzfilm gehen an den deutschen Filmemacher Jochen Alexander Freydank für Spielzeugland und an den Schweizer Filmregisseur Reto Caffi für sein Werk Auf der Strecke.
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Los Angeles/USA. Der deutsche Film Der Untergang wurde für einen Oscar nominiert. Der Spielfilm von Bernd Eichinger schildert die letzten Tage Adolf Hitlers in Berlin (Hauptdarsteller: Bruno Ganz). Weiter wurde der Dokumentarfilm Die Geschichte vom weinenden Kamel von Byambasuren Davaa und Luigi Falorni, Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film in München, nominiert.
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Deutschland. In den deutschen Kinos läuft der von Bernd Eichinger produzierte Film Der Untergang an. Der bereits im Vorfeld kontrovers diskutierte Film schildert die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs im Führerbunker.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2013

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Film: 3096 Tage ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2013. Es basiert auf dem gleichnamigen Buch der Österreicherin Natascha Kampusch, die entführt und acht Jahre lang gefangen gehalten wurde. Am Drehbuch schrieb Bernd Eichinger mit, der jedoch vor Vollendung des Buches verstarb.

Stab:
Regie: Sherry Hormann
Drehbuch: Ruth Toma, Bernd Eichinger, Peter Reichard
Produktion: Martin Moszkowicz
Musik: Martin Todsharow
Kamera: Michael Ballhaus
Schnitt: Mona Bräuer

Besetzung: Antonia Campbell-Hughes, Thure Lindhardt, Amelia Pidgeon, Trine Dyrholm, Dearbhla Molloy, Roeland Wiesnekker, Ellen Schwiers, Erni Mangold, Sebastian Weber

2012

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Film: Der Bernd ist ein Dokumentarfilm der Constantin Film aus dem Jahr 2012 über den deutschen Filmemacher und Produzenten Bernd Eichinger.

Stab:
Regie: Carlos Gerstenhauer
Produktion: Martin Moszkowicz /Constantin
Stephanie Dresbach
Friederich Oettker
Tanja Goll
Christine Rothe
Kamera: Andreas Kerle
Max Meinikat
Michael Reithmeier
Markus Schmidt
Christoph Philadelphia
Schnitt: Natalie Kurz
Claudia Gallus

Besetzung: Moritz Bleibtreu, Til Schweiger, Hannelore Elsner, Katja Flint, Nina Hoss, Bruno Ganz, Wolfgang Petersen, Roland Emmerich, Jean Jacques Annaud, Tom Tykwer, Stan Lee, Günter Rohrbach, Herman Weigel, Robert Kulcer, Leni Ohngemach, Milla Jovovich, Patrick Wachsberger, Michael Herbig, Oliver Berben, Martin Moszkowicz

2011

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Film: Die Superbullen (Produzent)

2010

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Film: Resident Evil: Afterlife ist ein komplett in 3D gedrehter Sci-Fi-Action-Horrorfilm von Paul W. S. Anderson aus dem Jahr 2010. Der Film ist eine Fortsetzung der auf dem gleichnamigen Videospiel Resident Evil basierenden Filmreihe Resident Evil. Es ist der erste in 3D gedrehte Film dieser Reihe.

Stab:
Regie: Paul W. S. Anderson
Drehbuch: Paul W. S. Anderson
Produktion: Paul W. S. AndersonJeremy Bolt Don CarmodyBernd EichingerSamuel Hadida
Robert Kulzer
Musik: Tomandandy
Kamera: Glen MacPherson
Schnitt: Niven Howie

Besetzung: Milla Jovovich, Ali Larter, Wentworth Miller, Sienna Guillory, Shawn Roberts, Spencer Locke, Boris Kodjoe, Kim Coates, Kacey Barnfield, Sergio Peris-Mencheta

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