Geboren & Gestorben

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Gestorben: Otto Broneske stirbt in Stuttgart. Otto Broneske war ein Buchautor, der seit den 1930er Jahren für die Volksgruppe der Bessarabiendeutschen tätig war. Von 1953 bis 1976 war er Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen.
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Gestorben: Immanuel Baumann stirbt in Hannover. Immanuel Baumann war ein evangelischer Geistlicher bessarabiendeutscher Herkunft. Als Oberpastor hatte er für die deutschstämmige Volksgruppe in Bessarabien eine herausragende Funktion inne. Nach der Umsiedlung der Bessarabiendeutschen 1940 betreute er seine Landsleute in ihren Ansiedlungsgebieten im besetzten Polen weiterhin kirchlich. Er war nach 1945 bedeutend für den Zusammenhalt der Bessarabiendeutschen in der Bundesrepublik Deutschland. 1946 gründete er hier das Hilfskomitee der Ev.-luth. Kirche aus Bessarabien.

1970

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Gestorben: Karl Rüb stirbt. Karl Rüb war ein Diplom-Ingenieur aus Bessarabien. 1945 schuf er auf eigene Initiative in Stuttgart ein Hilfswerk für Bessarabien- und Dobrudschadeutsche in Deutschland, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge mittel- und heimatlos geworden waren.
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Gestorben: Jehuda Leib Maimon stirbt in Tel Aviv, Israel. Jehuda Leib Maimon war ein israelischer Rabbiner, Politiker und Anführer der Bewegung des religiösen Zionismus in Bessarabien.
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Gestorben: Ion Inculeț stirbt in Bukarest. Ion Constantin Inculeț (russisch Iwan Konstantinowitsch Inkulez) war ein Naturwissenschaftler und Politiker mit rumänischer Herkunft, der sich für seine Heimat Bessarabien politisch einsetzte.

Balkan/Osmanisches Reich

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bis 13. Juli: Berliner Kongress unter dem Vorsitz Otto von Bismarcks: Rumänien, Serbien und Montenegro werden unabhängig, Rumänien erhält zudem die Dobrudscha, muss dafür jedoch einen Teil von Bessarabien an Russland abtreten. Bulgarien erhält einen Sonderstatus, bleibt jedoch dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Österreich-Ungarn darf Bosnien und die Herzegowina besetzen, Großbritannien erhält Zypern pachtweise, während Raszien, Albanien, Makedonien und Rumelien beim Osmanischen Reich verbleiben.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Wenige Monate nach Ausbruch der russischen Revolution erklärt Bessarabien den Anschluss an das Königreich Rumänien.

Politik & Weltgeschehen

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Zweiter Weltkrieg: Die Rote Armee besetzt nach einem Ultimatum der Sowjetunion zwei Tage zuvor gegenüber Rumänien, ihr das Gebiet abzutreten, Bessarabien, die nördliche Bukowina und das Herza-Gebiet. Das Deutsche Reich duldet die im geheimen Zusatzprotokoll zum Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt bekundete Absicht, das Gebiet zurückzuverlangen.
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Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792): General Alexander Wassiljewitsch Suworow erobert mit seinen russischen Truppen im Russisch-Türkischen Krieg die starke Festung Ismajil des Osmanischen Reichs im späteren Bessarabien. Kaiserin Katharina II. stiftet daraufhin den Verdienstorden Kreuz von Ismail.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1993

Werk > Film:
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Bessarabien. Deutsche und andere Völker“ (Ulla Lachauer)

"Bessarabien" in den Nachrichten