Bewaffneter Konflikt in Kolumbien

In Kolumbien fand über rund fünfzig Jahre ein bewaffneter Konflikt statt, dessen Beginn auf die Jahre 1964 bis 1966 datiert wird. Am 22. Juni 2016 vereinbarte die kolumbianische Regierung mit der FARC-EP einen endgültigen Waffenstillstand. Ein überarbeiteter Friedensvertrag wurde Ende November 2016 durch den kolumbianischen Senat und das Repräsentantenhaus gebilligt, nachdem ein vorheriger Entwurf in einem Volksentscheid mit knapper Mehrheit abgelehnt worden war. Damit werden die 5800 FARC-Rebellen aufgefordert, noch im Jahr 2016 mit der Abgabe ihrer Waffen zu beginnen, während Friedenstruppen der Vereinten Nationen den Prozess überwachen sollen.

Für seine Bemühungen im Friedensprozess wurde dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos 2016 der Friedensnobelpreis zuerkannt.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Patricia Nieto Nieto wird in Sonsón, einer Kleinstadt im kolumbianischen Department Antioquia geboren. Gloria Patricia Nieto Nieto ist Professorin für Kommunikation und Journalistik an der Universidad de Antioquia in Medellín. Als Journalistin publiziert sie Texte, die dem hybriden Genre der journalistischen Chroniken zugeordnet werden können. Sie gehört zur Gruppe der Chronisten, die sich in der von Gabriel García Márquez ins Leben gerufenen Stiftung Fundación Nuevo Periodismo Iberoamericano zusammengeschlossen haben. Ihren Doktortitel hat sie im Jahr 2013 an der Universidad Nacional de La Plata, Argentinien, mit einer Arbeit über autobiographische Erzählungen aus dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien, anhand von Beispielen aus der jüngeren Geschichte Medellíns, erhalten. Ihren Magister in Politikwissenschaften erlangte sie 1998 an der Universidad de Antioquia
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Geboren: Juan Manuel Santos wird in Bogotá geboren. Juan Manuel Santos Calderón ist ein kolumbianischer Politiker des Partido Social de Unidad Nacional, den er als Mitbegründer initiierte. Er ist seit dem 7. August 2010 der Präsident des Landes. Zuvor hatte er zahlreiche Ministerämter inne. Ab 2006 war er Verteidigungsminister Kolumbiens. Im Zusammenhang mit seinen Bemühungen um den Friedensprozess in Kolumbien wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 2016 zuerkannt.

Tagesgeschehen

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Caracas/Venezuela: Präsident Hugo Chávez bricht die diplomatischen Beziehungen seines Landes zu Kolumbien ab und reagiert damit auf Vorwürfe aus dem Nachbarland, sein Land dulde den Aufenthalt regierungsfeindlicher kolumbianischer Guerilleros.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

Radio-Feature:
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Contravía – Gegen den Strom. Wie der Reporter Hollman Morris für die Menschenrechte in Kolumbien kämpft. Koautorin: Rita Nierich. DLF (Peter B. Schumann)

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