Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote

Die Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote war eine ugandische Sekte, die durch einen breit angelegten Massenmord im Jahr 2000 Bekanntheit erlangte. Sektenführer und selbsternannter Prophet war Joseph Kibweteere, der von sich behauptete in Verbindung zur Jungfrau Maria zu stehen. Die Sekte, deren Führungsgruppe ferner die Geschwister Credonia und Angelina Mwerinde sowie Pater Kataribabo angehörten, hatte sich Ende der 1980er Jahre von der römisch-katholischen Kirche abgespalten, der Führer der Sekte Kibweteere wurde vom damaligen Bischof John Baptist Kakubi von Mbarara exkommuniziert. Der kultische Mittelpunkt im Denken und Handeln der Gruppe war die Wiederherstellung der zehn Gebote, deren strikte Befolgung den Mitgliedern nach der Apokalypse das Seelenheil garantieren sollte.

1998 fiel die Gruppe erstmals auf, als in der von ihr betriebenen Schule Verstöße gegen das Gesetz der Kinderarbeit sowie grundsätzlich schlechte hygienische Bedingungen von der ruandischen Regierung beanstandet wurden.

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Kunst & Kultur

1932

Ereignisse > Kultur:
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Die Uraufführung der Oper La Donna Serpente (Frau und Schlange) von Alfredo Casella mit dem Libretto nach Carlo Gozzi erfolgt am Teatro Reale in Rom. (17. März)

Gesellschaft & Soziales

Ereignisse > Gesellschaft:
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In Uganda werden über 500 Anhänger der Bewegung zur Wiederherstellung der Zehn Gebote von Sektenführer Joseph Kibwetteere in einer Kirche in Kanungu eingesperrt und bei lebendigem Leib verbrannt, nachdem sie ihr der Sekte geschenktes Eigentum zurückverlangt haben, weil der prophezeite Weltuntergang am 31. Dezember 1999 ausgeblieben ist. (17. März)

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