Bezirksrabbinat Lehrensteinsfeld

Das Bezirksrabbinat Lehrensteinsfeld entstand 1832 in Württemberg und war eines von 13 Bezirksrabbinaten, die auch als Bezirkssynagogen bezeichnet wurden.

Durch einen Erlass des Ministeriums des Innern vom 3. August 1832 wurden nach der Zusammenlegung oder Auflösung verschiedener jüdischer Gemeinden die nun insgesamt 41 Gemeinden in 13 Bezirksrabbinate eingeteilt. Lehrensteinsfeld wurde Sitz eines Rabbinatsbezirks, da dort eine Rabbinatsstiftung von 1250 Gulden existierte und somit die Unterbringung eines Rabbiners gesichert war. Das Rabbinat zählte 1011 Seelen in fünf Kirchengemeinden mit weiteren unselbstständigen Filialgemeinden.

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Bezirksrabbiner

1935

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1935 bis 1938 Harry Heimann (* 1. April 1910 in Bromberg), 1938 nach Amerika ausgewandert

1914

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1914 bis 1935 Max Beermann (* 5. April 1871 in Berlin; ??? 2. August 1935 in Heilbronn)

1892

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1892 bis 1914 Ludwig Kahn (* 17. Juni 1845 in Baisingen; ??? 9. Oktober 1914 in Heilbronn)

1889

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1889 bis 1892 Berthold Einstein (* 31. Dezember 1862 in Ulm; ??? 4. Juni 1935 in Landau), Rabbinatsverweser

1862

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1862 bis 1889 Moses Engelbert (* 13. Juni 1830; ??? 17. Januar 1891 in Heilbronn), 1867 Verlegung nach Heilbronn

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