Bildhauerei

Bildhauer, Holzschnitt von Jost Ammann, 1586
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Der Begriff Bildhauerei umfasst das ganze Feld der Herstellung von Skulpturen und Plastiken in Kunst und Kunsthandwerk. Das Wort steht allgemein für die Tätigkeit. In der Umgangssprache kann es auch das fertige Kunstwerk bezeichnen („eine gelungene Bildhauerei“) und die Bildhauerkunst insgesamt. Seltener wird eine Werkstatt oder das Unternehmen eines Bildhauers als Bildhauerei bezeichnet.

Ursprünglich war ein Bildhauer ein Handwerker, der das Bild aus dem Stein oder Holz „haute“, also aus dem Material herausschlug. Schon in der Enzyklopädie von Krünitz (18. Jahrhundert) ist aber nachzulesen, dass es nicht nur um eine hauende Tätigkeit geht; er definierte den Bildhauer als Künstler, „der […] Bilder schnitzet, hauet, gräbt und schneidet“. Inzwischen hat sich die Bedeutung erweitert und umfasst meist auch den Bereich modellierend-künstlerischer Arbeit. Beim bildhauerisch-plastischen Arbeiten können heute ganz verschiedene Materialien kreativ bearbeitet und zusammengefügt werden.

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Erwähnenswertes

1895

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Ihr Sohn, der Hispanist und Gründer der Hispanic Society of America in New York, war zweimal verheiratet. In erste Ehe mit der englischen Schriftstellerin Helen Manchester Gates und nach deren Tod heiratete er 1923 die BildhauerinAnna Hyatt (1876–1973). Für seine zweite Ehefrau gründete Huntington den Brookgreen Garden in South Carolina, wo sie ihre und auch andere Künstler deren Werke zeigen konnten. (Arabella Huntington)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1969

Ehrung:
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Kunstpreis der Stadt Gelsenkirchen für Bildhauerei (Günter Tollmann)

B

1872

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Böcklinstraße, 1919 benannt nach dem Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Arnold Böcklin (1827–1901); er war einer der Hauptvertreter des Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Die Straße, die zum Pratercottage zählt, hieß vorher 1876–1919 Valeriestraße nach Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (nach deren Familie die kreuzende Wittelsbachstraße benannt ist). In der Böcklinstraße? 1 befinden sich die denkmalgeschützten Bildhauerateliers der Akademie der bildenden Künste. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2001

Werk:
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Teilnahme am Bildhauer-Workshop des Kunstvereins Aurich, Holzskulpturen Kopf und griechischer Kopf (Peter Fetthauer)

Tagesgeschehen

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Frankfurt am Main/Deutschland. Für ihren "außergewöhnlichen Beitrag zu zeitgenössischen Malerei" erhielt Maria Lassnig den mit 50.000 Euro hoch dotierten Max-Beckmann-Preis. Mit der alle drei Jahre vergebenen Auszeichnung werden hervorragende Leistungen in Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur gewürdigt.

Kunst & Kultur

2013

Bedeutende Ausstellungen:
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Made in Utrecht. Meisterwerke mittelalterlicher Bildhauerkunst 1430-1530. (Suermondt-Ludwig-Museum)

1663

Kunst macht Politik:
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die Akademie der Inschriften und die Akademie für Malerei und Skulptur (Ludwig XIV.)

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