Billboard (Magazin)

Das Billboard-Magazin (Englisch für ‚Plakattafel‘, ‚Anschlagbrett‘) ist das bedeutendste Fach- und Branchenblatt für Musik und Entertainment in den USA. Es wurde bereits 1894 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in New York City. Weitere Büros werden in Los Angeles, Washington, D.C., London und Tokio unterhalten. Es erscheint wöchentlich. Seit 2005 befindet es sich im Besitz des britischen Medienkonzerns The Nielsen Company.

Das Billboard-Magazin ermittelt und veröffentlicht die offiziellen US-Verkaufscharts für Musikalben (The Billboard 200), Singles (The Billboard Hot 100) und weitere Hitlisten für verschiedene Musikrichtungen, wie beispielsweise R&B, Hip-Hop, Country und Latin.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wayman Tisdale stirbt in Tulsa, Oklahoma. Wayman Lawrence Tisdale war ein US-amerikanischer Basketballspieler und Jazzmusiker. Als Basketballspieler gewann Tisdale eine Goldmedaille mit der US-amerikanischen Olympiaauswahl bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Von 1985 bis 1997 spielte er als Profi in der US-amerikanischen Profiliga NBA. Ab 1995 veröffentlichte der passionierte Bassgitarrenspieler insgesamt acht Alben bis zu seinem Tode, die sich in den Billboard-Jazzcharts hoch platzieren konnten. In seinem Todesjahr 2009 wurde er in die Ruhmeshalle der bedeutendsten Basketballer der Collegesport-Organisation NCAA aufgenommen sowie eine Klinik der University of Oklahoma nach ihm benannt. 2010 wurde ein weiteres Album posthum veröffentlicht und die United States Basketball Writers Association benannte ihren Preis für den besten weiblichen und männlichen Basketball-Freshman in der NCAA nach Wayman Tisdale.
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Geboren: Maddi Jane wird in Chicago, Illinois, USA geboren. Maddi Jane eigentlich Madeleine Jane Gray ist eine US-amerikanische Sängerin, die durch ihre Coverversionen bekannter Lieder auf YouTube bekannt wurde. Ihr offizieller YouTube-Channel hat über 337 Millionen Zugriffe auf ihre Videos (Stand 4. September 2014). Sie war bereits mehrfach in den Billboard Social 50 Charts ; mit ihrem Song Rolling in the Deep stieg sie bis auf Platz 4.
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Geboren: Nicki Minaj wird in Port of Spain, Trinidad und Tobago geboren. Nicki Minaj ist eine in den Vereinigten Staaten lebende Rapperin, R&B-Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie steht seit 2009 bei Young Money Entertainment, dem Label des US-amerikanischen Rappers Lil Wayne, unter Vertrag. Der Name Minaj ist an französisch ménage à trois angelehnt. Im Juni 2010 erreichte sie als erste Rapperin seit Lil’ Kims Magic Sticks aus dem Jahr 2002 mit ihrem Song Your Love die Spitze der US Billboard Hot Rap Tracks. Sie ist die erste Künstlerin überhaupt, die mit sieben Songs gleichzeitig in den US Billboard Hot 100 vertreten war.
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Geboren: Alicia Keys wird in Manhattan, New York geboren. Alicia Keys ist eine US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin, Produzentin, Songwriterin und Schauspielerin. Im Laufe ihrer Karriere verkaufte sie mehr als 30 Millionen Alben weltweit und gewann zahlreiche Preise, darunter 14 Grammys. Billboard nannte sie den Top-R&B-Künstler und den fünftbesten Künstler der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts. Außerdem kam Alicia Keys bei den Top 50 der „R&B/Hip-Hop Artists“ der letzten 25 Jahre auf Platz zehn. Bislang hat sie fünf Alben veröffentlicht, zuletzt im November 2012 Girl on Fire.
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Gestorben: Jim Croce stirbt in Natchitoches, Louisiana. Jim Croce war ein US-amerikanischer Singer-Songwriter. Er veröffentlichte in den Jahren von 1960 bis 1973 sechs Studioalben und elf Singles, von denen Time in a Bottle sowie Bad Bad Leroy Brown Platz 1 der BillboardHot 100 erreichten. Im Alter von nur 30 Jahren verstarb Jim Croce bei einem Flugzeugabsturz.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1914

Werk:
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zwei Löwen und Fahnenmasten vor dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt (Heinrich Jobst)

Kunst & Kultur

Musik & Theater:
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Das US-amerikanische Magazin The Billboard veröffentlicht erstmals auf der Welt eine Hitparade beliebter Musiktitel.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Das US-amerikanische Musikmagazin Billboard veröffentlicht die ersten Schlagercharts (englisch: Music Popularity Chart).

Musik

2003

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Diskografie: Global Underground 024: Reykjavík (Global Underground Ltd.) (Billboard Top Electronic Albums #25) (Nick Warren)
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Country-Musik: Das Billboard Magazin führt eine dritte Hitparade für Country- bzw. Hillbilly-Musik ein: die Country & Western Records Most Played by Folk Disc Jockeys. Es sind die ersten Charts, die eine Single nach ihrem Erfolg im Radio aufführt und ermöglicht es einem Künstler, gleichzeitig insgesamt drei Nummer-Eins Hits zu haben.
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Country-Musik: Das Billboard Magazin führt eine zweite Hitparade für Country-Musik ein: die Best Selling Folk Retail Records. Somit war es möglich, zwei Nummer-eins-Titel zu haben.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2008

Ehrung:
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Best Mix Album of the Year – Billboard (Steve Aoki)

2003

Ehrung:
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Billboard-Award New Group Artist of the Year (Evanescence)

2002

Ehrung:
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Billboard Pioneer Of Hip Hop Award (Afrika Bambaataa)

1997

Ehrung:
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Billboard International Achievement Award (Loreena McKennitt)

1989

Ehrung:
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Billboard Awards (Michael Jackson)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2008

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Gründung: The Word Alive ist eine 2008 gegründete Hardcore-Band aus Phoenix/Arizona. Die Debüt-EP Empire veröffentlichte die Gruppe am 21. Juli 2009 über Fearless Records. Die EP erreichte Platz 15 der Billboard-Heatseekers-Charts in den USA und erreichte positive Kritiken. Am 31. August 2010 folgte das Debütalbum Deceiver wieder unter Fearless Records. Das Album schaffte es auf den 97. Platz der offiziellen US-Charts (ebenfalls Billboard), sowie den 15. Platz in den Independent Album Charts.

2000

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Gründung: Terror ist eine amerikanische Hardcore-Punk-Band aus Los Angeles (Kalifornien) mit Metal-Einflüssen, die im Jahr 2002 gegründet wurde. Die Band konnte bis heute große Erfolge verbuchen; bereits das zweite Studioalbum One With The Underdogs wurde über 40.000 mal verkauft, das dritte Album Always The Hard Way erreichte Platz 10 der Billboard Top Heatseekers Charts.

1955

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Auflösung: The Crows waren eine amerikanische Rhythm and Blues-Gesangsgruppe, die in den 1950er-Jahren kommerziell erfolgreich war. Die erste Single der Gruppe hieß Gee und war der erste und einzige größere Hit der Gruppe. Das Stück erschien 1953 und wird als erster Rock and Roll-Hit einer Rock and Roll-Gruppe bezeichnet. Es erreichte 1954 in den Pop-Billboard-Charts Platz 14, in den Rhythm and Blues-Billboard-Charts Platz 2.

1951

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Gründung: The Crows waren eine amerikanische Rhythm and Blues-Gesangsgruppe, die in den 1950er-Jahren kommerziell erfolgreich war. Die erste Single der Gruppe hieß Gee und war der erste und einzige größere Hit der Gruppe. Das Stück erschien 1953 und wird als erster Rock and Roll-Hit einer Rock and Roll-Gruppe bezeichnet. Es erreichte 1954 in den Pop-Billboard-Charts Platz 14, in den Rhythm and Blues-Billboard-Charts Platz 2.

1936

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Gründung: Five Blind Boys of Mississippi waren eine amerikanische Gospelgruppe. Mit der Single Our Father erreichten sie in den frühen 1950er Jahren als eine der ersten Gospelformationen die Billboard-R&B-Charts. Ihr Gesangsstil beeinflusste nicht nur zahlreiche andere Gospelgruppen, sondern auch weltliche Musiker wie Ray Charles.

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