Birnbaumer Wald

Der Birnbaumer Wald, slowenischHrušica, ist ein etwa 100 km² großes mittelgebirgiges Hochplateau am Nordrand des Karst bzw. am südöstlichen Rand der Julischen Alpen im Südwesten Sloweniens. Es bildet einen bis in die jüngste Zeit wichtigen Gebirgspass im östlichen Alpenraum für den Zugang von und nach Italien.

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Antike

408 n. Chr.

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Römisches Reich: Die Westgoten fallen unter Alarich in Italien ein und erpressen Lösegeld. Als der weströmische Kaiser Honorius ihnen Wohnsitze im Noricum verweigert, belagern sie Rom und erzwingen die Erhebung des Stadtpräfekten Attalus zum weströmischen Kaiser. In der Folge belagert Alarich auch noch Ravenna, wohin sich Kaiser Honorius zurückgezogen hat. Zugleich erhalten die Goten zusätzliche Verstärkung durch Truppen unter Alarichs Schwager Athaulf, der im selben Jahr den Pass im Birnbaumer Wald bei Aquileia überquert.

Politik & Weltgeschehen

489 n. Chr.

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Theoderich der Große fällt mit den Ostgoten, 20.000 Krieger und ihren Familien, in Italien ein; die Passhöhe am Birnbaumer Wald überwindet er ohne Widerstand.
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Der römische Kaiser Theodosius I. besiegt seinen Widersacher Eugenius in der Schlacht am Frigidus im Vipava-Tal in der Nähe des Birnbaumer Waldes im heutigen Slowenien. Das Römische Reich wird ein letztes Mal (für 4 Monate) in einer Hand vereinigt. Der in der Schlacht erfolgreiche Feldherr Stilicho wird Oberbefehlshaber im Westen.

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