Bismarckplatz (Regensburg)

Der Bismarckplatz im Westen der Altstadt von Regensburg wurde 1885 nach dem Reichskanzler Otto von Bismarck so benannt. Im Mittelalter standen hier ein Zeughaus und ein Kornhaus. Bei Ausgrabungen wurden auch zahlreiche Funde aus römischer Zeit gefunden, so ein Militärdiplom eines römischen Hilfssoldaten in dem diesem das römische Bürgerrecht verliehen wurde. Der Platz wird heute vom Stadttheater und der ehemaligen französischen Gesandtschaft, einem klassizistischen Bau mit fünfachsigem Portikus, dem Präsidialpalais (ehemaliger Sitz der Landespolizeidirektion Niederbayern-Oberpfalz) von 1805 bestimmt. Beide Gebäude wurden nach Plänen von Emanuel Herigoyen errichtet. Im Südwesten des Platzes liegt die ehemalige Abtei der Benediktiner von St. Jakob. In diesem Gebäudekomplex ist heute das Bischöfliche Priesterseminar der Diözese Regensburg untergebracht.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1804

Werk:
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Stadttheater und Französische Gesandtschaft am Bismarckplatz in Regensburg (1805) (Emanuel Herigoyen)

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