Bistum Trier

Das Bistum Trier (lateinischDioecesis Trevirensis) in der Kirchenprovinz Köln ist die älteste römisch-katholische Diözese in Deutschland. Bischofssitz ist die Stadt Trier mit der Kathedralkirche, dem Trierer Dom, der 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Amtierender Diözesanbischof ist seit 2009 Stephan Ackermann.

Das Bistum Trier umfasst Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland und die Exklave Kirchen (Sieg). Es ist die älteste römisch-katholische Ortskirche Deutschlands und wurde (frühestens) im 3. Jahrhundert von Bischof Eucharius gegründet. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Trier Erzbistum und die Trierer Erzbischöfe Kurfürsten im Heiligen Römischen Reich.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hermann Josef Spital stirbt in Münster. Hermann Josef Spital war ein deutscher Theologe und von 1981 bis 2001 der (vermutlich) 101. römisch-katholische Bischof von Trier.
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Gestorben: Josef Stiren stirbt in Mürlenbach. Josef Stiren war von 1955 bis zu seinem Tod Priester im Bistum Trier in den Gemeinden: als Kaplan in Maria Himmelfahrt in Andernach, Morbach und Kempenich; als Pastor in Irrel, Konz-St. Nikolaus, Mertesdorf, Gerolstein-Rockeskyll, Trier-St. Irminen, Lieser und zuletzt als Hausgeistlicher im Don-Bosco-Haus Mürlenbach.
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Gestorben: Reinhard Heß (Maler) stirbt in Wittlich. Reinhard Heß war ein deutscher Maler und Glasmaler. Für über 40 Kirchen im Bistum Trier entwarf er Fenster, meist in Zusammenarbeit mit dem Architekten Fritz Thoma.
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Gestorben: Gerhard Jakob stirbt in Trier. Gerhard Jakob war ein deutscher römisch-katholischer Weihbischof im Bistum Trier.

Religion

1016

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Poppo von Babenberg wird nach dem Tod von Megingod Erzbischof von Trier.

792 n. Chr.

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Richbod wird Erzbischof von Trier.

791 n. Chr.

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Richbod, Abt des Klosters Lorsch, wird Bischof von Trier.

Bekannte Schüler

Antike

1552

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Heiliges Römisches Reich: Inspiriert vom Erfolg des Fürstenaufstands beginnt Markgraf Albrecht II. Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach den Zweiten Markgrafenkrieg. Er belagert erfolglos die Reichsstadt Nürnberg und verwüstet deren Umland. Danach erobert er die Festung Forchheim, besetzt Forchheim, am 19. Mai die Bischofsstadt Bamberg und schließlich auch die Reichsstadt Schweinfurt. Die Hochstifte Würzburg unter Melchior Zobel von Giebelstadt und Bamberg unter Weigand von Redwitz zwingt er zu hohen Zahlungen und nötigt sie, erheblichen Landbesitz an ihn abzutreten. Dafür wird er von Kaiser Karl V. mit der Reichsacht belegt. Davon unbeeindruckt macht sich Alcibiades auf den Weg, um dem französischen Heer am Rhein entgegenzuziehen und sich mit diesem zu verbünden. Auf dem Wege befehdet er im Sommer die rheinischen Bischöfe Sebastian von Heusenstamm von Mainz und Johann V. von Isenburg von Trier. Vom Speyerer Bischof Philipp von Flersheim verlangt er eine Brandschatzung von 150.000 Gulden und zerstört, als ihm diese verweigert wurde, die Madenburg und das Hambacher Schloss.

1300

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Heiliges Römisches Reich: Oktober: Die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier sowie der Pfalzgraf bei Rhein verbünden sich im ‚Heimbacher Kurverein‘ (s. Belagerung von Bensheim) gegen König Albrecht I. mit dem Ziel seiner Absetzung.

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