Black spot (Südafrika)

Als Black spot (afrikaans: swartkol, deutsch: „schwarzer Fleck“, sinngemäß auch „gefährliches Problemgebiet“) werden in Südafrika kleine Gebiete im Besitz der schwarzen Bevölkerung in solchen Regionen bezeichnet, deren Fläche mehrheitlich von weißen Eigentümern zu Wohn- und Erwerbszwecken genutzt wurden. Durch die ungleichen Lebensverhältnisse in Folge langjähriger kolonialer Segregationstendenzen und der späteren Apartheidspolitik entwickelten sich zwischen den Bevölkerungsgruppen inselförmig auftretende soziale und ökonomische Konflikte. Im Verlauf der Homelandkonsolidierung vor deren Unabhängigkeit dienten die Black spots einigen Bantuführern als Verhandlungsinstrument gegenüber der südafrikanischen Regierung.

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