Boeing

The Boeing Company
Logo
RechtsformCorporation
ISINUS0970231058
Grndung15. Juli 1916 als Pacific Aero Products Company
SitzChicago, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
LeitungDennis Muilenburg, CEO
Mitarbeiter161.400 (2015)
Umsatz96,11 Mrd. US-Dollar(2015)
BrancheFlugzeugbau
Websitewww.boeing.com

Das US-amerikanische Unternehmen The Boeing Company ist der weltgrößte Hersteller ziviler und militärischer Flugzeuge und Hubschrauber sowie von Militär- und Weltraumtechnik. Gemeinsam mit dem europäischen Wettbewerber Airbus bildet Boeing das Duopol für Großraumflugzeuge.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel für Wilhelm Böing in Hagen-Hohenlimburg
Vorläufer von Boeing

1915 begann der Ingenieur William Edward Boeing, Sohn des deutschen Auswanderers Wilhelm Böing, in Seattle (Bundesstaat Washington) zusammen mit seinem Kollegen George Conrad Westervelt die Arbeit an einem ersten Flugzeug, dem B

Im Jahr 1926 gründete das Unternehmen die Tochtergesellschaft Boeing Air Transport, welche die Ausschreibung des United States Postal Service für Postflüge zwischen Chicago und San Francisco gewann. Der Flugbetrieb wurde am 1. Juli 1927 mit Flugzeugen des Typs Boeing Model 40 auf dieser Strecke aufgenommen. Die Postflüge erwiesen sich als sehr lukrativ, wodurch Boeing Air Transport schnell expandieren und kleinere Postfluggesellschaften wie Varney Air Lines aufkaufen konnten. Im Jahr 1929 übernahm Boeing Company die Stearman Aircraft Corporation in Wichita (Kansas) und führte den Betrieb als Zweigwerk weiter. Ende der 1920er-Jahre schlossen sich Boeing Company, die Fluggesellschaft Boeing Air Transport und der Motorenhersteller Pratt

Als 1934 durch den Air Mail Scandal bekannt wurde, dass bei diesen Ausschreibungen Unregelmäßigkeiten im Spiel waren, kündigte die US-Regierung die Verträge auf und untersagte den Herstellern eine Beteiligung an den im Postflugverkehr tätigen Fluggesellschaften. Die United Aircraft and Transport Company musste dadurch zwangsweise aufgespalten werden. William Boeing klagte gegen die Regierungsentscheidung und verlor. Er schied danach resigniert aus seiner Firma aus. Aus der Auftrennung der Unternehmensgruppe ging unter anderem die Fluggesellschaft United Air Lines hervor.

Während des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich der Flugzeugbauer mit der im Boeing Werk 2 gefertigten B-17 bald zu einem der größten Produzenten von Bombenflugzeugen. Mit dem Beginn des Kalten Krieges konnte Boeing die führende Position in dieser Sparte mit der B-47 und B-52 weiter festigen. Weil die Reichweite dieser Bomber für einen Angriff auf die Sowjetunion nicht ausreichte, entwickelte Boeing für die United States Air Force auch das jetgetriebene Tankflugzeug KC-135, das von Boeing zur 707 weiterentwickelt wurde und so Boeings Aufstieg zum größten Produzenten von Zivilflugzeugen einleitete. Während Boeing mit Zivilflugzeugen immer erfolgreicher wurde, ging der Erfolg bei der Ausschreibung neuer Bomberprojekte zurück. In den 1950er-Jahren betrat Boeing mit der Entwicklung der ballistischen Interkontinentalrakete Minuteman technisches Neuland. Darauf aufbauend konnte der Konzern in der Raumfahrt erfolgreich Fuß fassen: Boeing produzierte unter anderem die erste Stufe der Mondrakete Saturn V. 1997 übernahm Boeing den in der zivilen Luftfahrt zur Nummer drei (hinter Airbus) abgesunkenen Flugzeugbauer McDonnell Douglas und die Aerospace Units von Rockwell International (Boeing North American).

Im März 2001 gab Boeing bekannt, den Firmensitz von Seattle an einen anderen Ort zu verlegen. Im Gespräch waren unter anderem Chicago, Denver oder Dallas, wobei man sich letztlich für Chicago entschied. Die Produktion von Flugzeugen blieb davon unangetastet.

Boeing war von 1974 bis 1985 auch eine Bootswerft, es wurden Tragflügelboote, sog. JETFOILs hergestellt; das bekannteste Modell ist Boeing 929. Danach wurden einige Boote mit Boeing-Lizenzen von anderen Werften gebaut.

Krise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten Jahren musste der Konzern einige Rückschläge hinnehmen. Durch die Krise im Luftverkehr und die Terroranschläge am 11. September 2001 war keine Fluggesellschaft bereit, den zwar schnellen, aber relativ unwirtschaftlichen Sonic Cruiser zu bestellen. Der Konkurrent Airbus gewann darüber hinaus immer mehr Marktanteile. Dazu kam, dass der Konzern einen großen Auftrag an Lockheed Martin verlor: Das von Boeing entwickelte Militärflugzeug X-32 wurde von der Air Force abgelehnt. Außerdem warf die NASA der Boeing Nachlässigkeiten wegen des Columbia-Unglücks vor.

Boeing verbuchte im Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz von 54,069 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn von 0,492 Milliarden US-Dollar. 2002 produzierte Boeing 381 Flugzeuge.

2003 gab das Unternehmen bekannt, die 757-Produktion Ende 2004 einzustellen – seit den Terroranschlägen 2001 wurden nur neun Flugzeuge dieser Art bestellt. Auch der 767, im transatlantischen Luftverkehr in den letzten 20 Jahren dominierend gewesen, droht wegen mangelnder Nachfrage das Aus, zumal ein Nachfolgemodell, die 787, bereits angeboten wird.

Netto-Bestellungen von Flugzeugen seit 2001 von Boeing und Airbus

Mit der 787, dem sogenannten Dreamliner, versucht Boeing, auf dem 250-Sitzer-Markt wieder Fuß zu fassen. Das Modell soll damit die 757 und 767 ersetzen. 2005 gab das Unternehmen bekannt, auch die 717-Produktion Ende 2006 einzustellen, als Grund wird ebenfalls mangelnde Nachfrage angegeben.

Boeing erklärte das Direktverbindungskonzept, im Gegensatz zum Drehkreuzkonzept, zum Luftverkehrsmodell der Zukunft. Daher würden zukünftig kleinere Flugzeuge mit größerer Reichweite erforderlich.

Seit dem Jahr 2005 ist die Anzahl der bestellten Flugzeuge wieder deutlich angestiegen. Auch die Umsätze und Gewinne im Vergleich zu den Jahren davor sind wieder gestiegen, sodass die Krise mit dem Jahr 2005 beendet wurde. Im Jahr 2010 ist der Umsatz allerdings im Vergleich zum Vorjahr von 68,281 Mrd. auf 64,308 Mrd. US-Dollar gesunken. Den größten Umsatzrückgang musste die zivile Flugzeugsparte hinnehmen, dort sank der Umsatz von 34,051 Mrd. auf 31,834 Mrd. US-Dollar.

Jedoch sank auch der Umsatz im militärischen Bereich (Boeing Defense, Space

In der militärischen Sparte dürften ähnliche Gründe eine Rolle spielen, beispielsweise war 1995 ursprünglich geplant 800 F-22-Jagdflugzeuge zu beschaffen, aufgrund der sehr hohen Kosten und günstigeren Alternativen wie der F-35 wurden letztendlich lediglich 187 Exemplare bestellt. Allerdings handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Krise bei Boeing selbst, sondern um Folgen der weltweiten Finanzkrise. Mit der Einführung neuer und moderner Flugzeuge wird ein weiterer Umsatzanstieg in den kommenden Jahren erwartet.

Im Januar 2012 wurde bekannt, dass Boeing bis zum Ende des Jahres 2013 das Werk in Wichita schließen will. Grund sind Kürzungen im US-Verteidigungsetat und damit einhergehend weniger Bestellungen. Von der Schließung eines der Hauptarbeitgeber des Ortes wären 2160 Beschäftigte betroffen, die ab dem 3. Quartal 2012 entlassen würden.

2012 hatte Boeing wieder seit 2007 die Spitzenposition vor Airbus erreicht und mehr Flugzeuge in Bestellung und Auslieferung als der europäische Konkurrent.

2015 gab Boeing bekannt, in China ein Werk für die Endmontage der Boeing 737 zu bauen. Im Gegenzug bestellen chinesische Leasingunternehmen bis zu 250 Boeing 737 und 50 Langstreckenflugzeuge.

Rechtsstreit mit CIA und FBI[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit American Airlines, United Airlines, US Airways, Delta Air Lines und Continental Airlines hat Boeing im Jahr 2007 eine Klageschrift gegen FBI und CIA eingereicht. Ziel ist die Klärung der Frage, ob die Branche der Fluggesellschaften eine Mitschuld an den Terroranschlägen vom 11. September 2001 trägt und/oder ob ihre Reaktionen richtig und angemessen waren.

Finanzierung/Staatliche Subventionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeings Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird seit vielen Jahren in hohem Maße von der US-Regierung über die NASA, das US-Verteidigungsministerium, das US-Handelsministerium und andere Regierungsstellen subventioniert. Seit 1990 erhielt Boeing ca. 23,7 Milliarden US-Dollar an Regierungssubventionen. Zusätzlich erhält Boeing etwa 200 Millionen US-Dollar an Exportsubventionen nach dem Extraterritorial Income Exclusion Act (obwohl diese von der WTO als illegal erklärt wurden).

Die massiven Verstöße Boeings gegen Festlegungen im „Übereinkommen über Subventionen und Ausgleichsmaßnahmen“ der WTO sowie gegen das 1992 geschlossene US-EU Agreement on Trade in Large Civil Aircraft führten zu zahlreichen Beschwerden der EU bei der WTO, und im Gegenzug zu Beschwerden der USA bezüglich illegaler Subventionierung von Boeings Hauptkonkurrenten Airbus. Ein Nachweis für unerlaubte Subventionierung ist aber auch sehr schwierig, da sowohl Boeing als auch EADS (Airbus) ihren Umsatz zu über der Hälfte mit Rüstungsaufträgen ihrer eigenen Regierungen machen. Es müsste also nachgewiesen werden, dass die Regierungen bei den Rüstungsgütern überhöhte Preise akzeptieren. Die FAS berichtete, die Untersuchung der WTO habe die amerikanischen Vorwürfe teilweise bestätigt.



Geschftsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing LRV
Boeing CH-47 Chinook-Transporthubschrauber

Commercial Airplanes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeings Hauptgeschäft seit Gründung der Firma ist die Entwicklung und der Bau von Verkehrsflugzeugen (englisch Commercial Airplanes).

Boeing Vertol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing Vertol ist seit 1960 eine eigene Abteilung von Boeing. Die frühere Vertol Aircraft Corporation ging aus der Firma Piasecki Helicopter Corporation hervor und hat ihren Sitz in Morton, Pennsylvania. Neben Hubschraubern stellte sie auch Schienenfahrzeuge her.

Boeing Defense, Space and Security[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Bereich Verteidigung, Raumfahrt und Sicherheit gehören die Abteilungen Boeing Military Aircraft, Global Services

Boeing Capital[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diesem Geschäft liegt in erster Linie die Finanzierung der firmeneigenen Geschäftsbereiche und Tochterfirmen zugrunde. Boeing Capital tritt weltweit außerdem auch als Kapitalgeber für den Kauf von Boeings Produkten in Erscheinung.

Boeing Hydrofoils[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing Jetfoil 929

Ab 1974 wurden auch Tragflügelboote (auch JETFOILs genannt) hergestellt; zum Beispiel das Modell Boeing 929. Aktuell werden keine Schiffe mehr produziert.



Flugzeugbestellungen und -auslieferungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugzeugbestellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anzahl der bestellten Flugzeuge pro Jahr
JahrBoeing-737Boeing-747Boeing-767Boeing-777Boeing-787Bestel-
lungen
Stornier-
ungen
Netto
2012112412268?1213391361203
2011551?14220013921116805
2010486?1346?462592533
20091782219?59263121142
20084843285493??662
20078462136141369??1413
2006729721076157??1044

Den Bestellungen stehen eventuelle Abbestellungen gegenüber, sodass sich teilweise negative Zahlen bei einzelnen Typen ergeben.

Weiteres

  • Am 29. August 2007 wurde das 1000. Flugzeug seit Produktion der 777-Familie und das 100. seit Anfang des Jahres von TAM Linhas Areas bestellt.
  • Von 1955 bis 2006 wurden bei Boeing insgesamt 17.521 Flugzeuge bestellt. (Mai 2006)

Flugzeugauslieferungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anzahl der ausgelieferten Flugzeuge pro Jahr
JahrBoeing-717Boeing-737Boeing-747Boeing-767Boeing-777Boeing-787Summe
2015Nicht
mehr
in
Produktion
762
201448519699114723
201344024219865648
201241531268346601
2011372920733477
201037601274Produktion
noch
nicht
angelaufen
462
200930961168394
2008290141061375
2007330161283441
20065302141265398

Weiteres

  • Am 28. August 2007 hat Boeing das 3000. Groraumflugzeug (eine 777-200ER an Korean Airlines) ausgeliefert.
  • Von 1958 bis 2006 hat Boeing insgesamt 15.457 Flugzeuge ausgeliefert (Mai 2006).
  • Am 18. Dezember 2006 wurde das 600. Flugzeug der 777-Familie (eine 777-312/ER) fr Singapore Airlines ausgeliefert.
  • Am 26. Juli 2006 hatte Boeing das 2000. Flugzeug der Boeing-737-NG-Familie an Southwest Airlines ausgeliefert.
  • Am 13. Februar 2006 hatte Boeing das 5000. Flugzeug der Boeing-737-Familie an Southwest Airlines ausgeliefert.
  • Am 23. Dezember 2004 wurde das 500. Flugzeug der 777-Familie (eine 777-328/ER fr Air France) ausgeliefert.
  • Am 15. Mai 1998 wurde das 2000. Flugzeug der Produktion in Everett (eine Boeing 747-400 fr British Airways) ausgeliefert.
  • Am 14. August 1989 wurde das 1000. Flugzeug der Produktion in Everett (eine Boeing 767-300ER fr SAS Scandinavian Airlines) ausgeliefert.

Flugzeugpreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Preise für die Flugzeuge variieren je nach Konfiguration. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht der Durchschnittspreise für das Jahr 2012 (Angaben in Millionen US-Dollar) :

Boeing-737-Familie
737-70074,8737-80089,1737-900ER94,6
Boeing-747-Familie
747-8351,4747-8F352
Boeing-767-Familie
767-200ER160,2767-300F185,4767-300ER182,8767-400ER200,8
Boeing-777-Familie
777-200ER258,8777-200LR291,2777-300ER315777F295,7
Boeing-787-Familie
787-8206,8787-9243,6


Flugzeugmodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zivilflugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 737-700 der Austrian
Eine Boeing 777-200 der Austrian Airlines
Die Boeing 787-8 beim Erstflug am 15. Dezember 2009
Boeing 747-400 der Air New Zealand

Aktuell produziert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Boeing 737 ?Next Generation? in den Varianten -700, -800 und -900ER
  • Boeing 747 in der Passagiervariante -8I und der Frachtvariante -8F
  • Boeing 767 in den Passagiervarianten -200ER, -300ER und -400ER und der Frachtvariante -300F
  • Boeing 777 in den Passagiervarianten -200ER, -200LR, -300ER und der Frachtvariante -200F
  • Boeing 787 in den Varianten -8 und -9
  • Boeing Business Jet in den Varianten BBJ (737-700BBJ), BBJ2 (737-800BBJ), BBJ3 (737-900BBJ)

Aktuell geplant[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht mehr angeboten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemals geplant[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Boeing B-2707 (Ende der 1960er-Jahre geplantes berschallflugzeug, Projekt eingestellt)
  • Boeing 7J7 (Ende der 1980er-Jahre geplanter Nachfolger der Boeing 727, Projekt eingestellt)
  • Boeing 787-3 (Ende der 2000er-Jahre fr Japan geplant, Projekt eingestellt)
  • Boeing Sonic Cruiser (Mitte der 1990er-Jahre geplantes Flugzeug, sollte knapp unter der Schallgrenze fliegen, Projekt eingestellt)

Die genaue Bezeichnung eines Flugzeugs variierte bis zur Einführung der 787 und der Max-Serien in den letzten zwei Stellen, so bedeutet bspw. 737-86N(WL), dass es sich um eine 737-800 mit Winglets handelt, die nach dem Boeing Customer Code der Leasing-Firma GECAS gehört. Speziell bei Leasingfirmen bedeutet dies jedoch nicht, dass das Flugzeug unter dem Eigentümernamen oder dessen Länderkennzeichen fliegt.

Zeitleiste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleiste ziviler Strahlverkehrsflugzeuge von Boeing (inkl. McDonnell Douglas)
Boeing
McDonnell DouglasDouglasMcDonnell DouglasBoeing
Typ1960er1970er1980er1990er2000er2010er
StreckeRumpfAntrieb012345678901234567890123456789012345678901234567890123456789
kurz/mittelSchmalzweistrahligDC-9MD-80 / MD-90717 (MD-95)
kurz/mittelSchmalzweistrahlig757
mittelSchmalzweistrahlig737 (736, 73G, 738, 739)
kurz/mittelSchmaldreistrahlig727
mittel/langSchmalvierstrahlig? DC-8
mittel/langSchmalvierstrahlig? 707 (707, 720)
langGroraumzweistrahlig767 (762, 763, 764)
langGroraumzweistrahlig787 (?Dreamliner?)
langGroraumzweistrahlig777 (772, 773)
langGroraumdreistrahligDC-10MD-11
langGroraum,
zwei Decks
vierstrahlig747 (?Jumbo Jet?)

Wichtige militrische Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Waffensystemen, Raketen (Minuteman), Lenkflugkörpern (z. B. Peacekeeper), Hubschraubern (u. a. AH-64 Apache, RAH-66 Comanche) sowie Überwachungs- und Schulungsflugzeugen produziert Boeing Kampfflugzeuge, Jagdflugzeuge und Bomber sowie Tank- und Transportflugzeuge.

Der Umsatz von Boeing mit Rüstungsgütern belief sich 2012 auf 27,6 Milliarden Dollar.



Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing baute die Mondautos für das Apollo-Programm der NASA.



Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abBoeing: Annual Report 2015. Abgerufen am 15.Oktober 2016 (PDF, englisch).
  2. ?Die Geschichte der ersten beiden B&W, boeing.com
  3. ?Boeing Chronology (PDF englisch)
  4. ?100 Jahre Boeing: Vom Bootsschuppen zum weltgrten Flugzeughersteller. In: Spiegel Online.15.Juli 2016, abgerufen am 5.Januar 2017.
  5. ?John G. Wensveen:Air Transportation: A Management Perspective - 7th Edition, Farnham: Ashgate Publishing, 1996, ISBN 0 754671 71 2, S.47.
  6. ?History ? Stearman. Boeing, Abruf am 18. August 2011.
  7. ?John G. Wensveen:Air Transportation: A Management Perspective - 7th Edition, Farnham: Ashgate Publishing, 1996, ISBN 0 754671 71 2, S.50.
  8. ?Boeing History, aufgerufen am 20. April 2013.
  9. ? abcdeArchived Quarterly Earnings Releases and Financial Reports, Boeing.com, Abruf am 27. Mrz 2008.
  10. ?What?s the point of P2P?, Boeingblogs Randy?s Journal, 10. Mai 2005.
  11. ?Boeing Umsatzzahlen
  12. ?dpa: Boeing schliet US-Standort Wichita. In: handelsblatt.com.4.Januar 2012, abgerufen am 5.Januar 2017.
  13. ?Maria Marquart: Flugzeugbau-Rivalen: WarumBoeing Airbus bertrumpft. In: Spiegel Online.2.Januar 2013, abgerufen am 5.Januar 2017.
  14. ?China kauft 300 Flugzeuge bei Boeing, abgerufen am 24. September 2015.
  15. ?Airlines verklagen FBI und CIA, aerosecure.de, 9. August 2007.
  16. ?EU wirft USA Subventionierung von Boeing vor, Wirtschaftswoche, 22. Mrz 2007.
  17. ?Agreement ? concerning the application of the GATT Agreement on Trade in Civil Aircraft on trade in large civil aircraft, europa.eu, 17. Oktober 1992.
  18. ?Civil aircraft sector, European Commission, Abruf am 5. Mrz 2008.
  19. ?EU Resumes WTO Case Against Boeing, eurunion.org, News Release No. 56/05, 31. Mai 2005.
  20. ?US-BOEING: EU takes US to the WTO over subsidies granted to Boeing, eurunion.org, News Release No. 137/04, 6. Oktober 2004.
  21. ?FAZ.net: WTO akzeptiert Starthilfekredite / Airbus punktet im Subventionsstreit mit Boeing. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23.Mrz 2010, abgerufen am 7.August 2010.
  22. ?Boeing: Commercial Airplanes ? Jet Prices. Abruf am 30. Juni 2013.
  23. ?All Models. In: active.boeing.com. Abgerufen am 5.Januar 2017.
  24. ?Boeing lsst spezielles Merkmal fallen, aerotelegraph, 10. Januar 2017
  25. ?Boeing Numbering System, aerospaceweb.org
  26. ?Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 1. Februar 2014, S.16. Dort angegebene Quelle fr den Rstungsumsatz ist SIPRI.

47.514012-122.296886Koordinaten: 47° 30′ 50″ N, 122° 17′ 49″ W

Gedenktafel für Wilhelm Böing in Hagen-Hohenlimburg
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Vorläufer von Boeing
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Netto-Bestellungen von Flugzeugen seit 2001 von Boeing und Airbus
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Boeing LRV
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Boeing CH-47 Chinook-Transporthubschrauber
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Boeing Jetfoil 929
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Boeing 737-700 der Austrian
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Eine Boeing 777-200 der Austrian Airlines
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Die Boeing 787-8 beim Erstflug am 15. Dezember 2009
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Boeing 747-400 der Air New Zealand
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD ineligible

Dow Jones Logo.svg

DowJonesIndex.svg

Standard & Poor's.svg

Das US-amerikanische Unternehmen The Boeing Company ist der weltgrößte Hersteller ziviler und militärischer Flugzeuge und Hubschrauber sowie von Militär- und Weltraumtechnik. Gemeinsam mit dem europäischen Wettbewerber Airbus bildet Boeing das Duopol für Großraumflugzeuge.

mehr zu "Boeing" in der Wikipedia: Boeing

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: George Schairer stirbt in Kirkland, Washington. George Sorg Schairer war ein Aerodynamik-Experte bei Boeing.
thumbnail
Gestorben: Thornton Wilson stirbt. Thornton „T“ Arnold Wilson war ein amerikanischer Manager in der Luftfahrtindustrie, Chairman of the Board und Chief Executive Officer der Firma Boeing Corporation.
thumbnail
Gestorben: William McPherson Allen stirbt in Seattle. William McPherson Allen war ein amerikanischer Geschäftsmann. Von September 1945 bis April 1968 war Allen Präsident des Flugzeugherstellers Boeing. Ihm ist der erfolgreiche Umstieg des Boeing-Konzerns von Propellermaschinen auf Strahlflugzeuge zu verdanken. Allen war verantwortlich für die erfolgreiche Entwicklung und Vermarktung der Boeing 747.
thumbnail
Gestorben: William Edward Boeing stirbt auf dem Puget Sound. William Edward Boeing, geboren als Wilhelm Eduard Böing war ein deutschstämmiger US-amerikanischer Flugzeugkonstrukteur und Begründer der Boeing-Flugzeugwerke.
thumbnail
Geboren: Bill Nye wird in Washington, D.C., USA geboren. William Sanford „Bill“ Nye, ist ein amerikanischer Wissenschaftler, Fernsehmoderator und Autor, der seine Karriere als Maschinenbauingenieur bei Boeing begann. Einer breiten Öffentlichkeit ist Nye vor allem als Moderator der Kinder-Wissenschaftssendung Bill Nye the Science Guy (1993–1998) bekannt.

Geschichte > Unternehmenschronik

1991

thumbnail
Lockheed, General Dynamics und Boeing beginnen mit der Entwicklung der F-22 Raptor

Entführungsfälle (Beispiele)

1993

thumbnail
Auf dem Flug von Tunis nach Amsterdam wird am 14. August eine Boeing 737-400 der niederländischen KLM mit 139 Insassen nach Düsseldorf entführt. Am Tag darauf stürmt die GSG 9 die Maschine und beendet die Entführung unblutig, indem sie den ägyptischen Entführer überwältigen. (Flugzeugentführung)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1971

thumbnail
Gründung: Boeing Canada ist ein Tochterunternehmen des US-Flugzeugherstellers Boeing mit Hauptsitz in Winnipeg, Manitoba, Kanada. Das Unternehmen wurde im Jahre 1971 gegründet und beschäftigt 1400 Mitarbeiter.

1969

thumbnail
Gründung: Die Empresa Brasileira de Aeronáutica S.A. mit Sitz in São José dos Campos (Brasilien) in der Nähe von São Paulo ist nach Boeing, Airbus und Bombardier Aerospace der viertgrößte Flugzeugbauer der Welt. Embraer produziert sowohl für den zivilen als auch den militärischen Sektor. Neben dem Hauptsitz unterhält Embraer Büros und Servicestützpunkte in Australien, der Volksrepublik China, Frankreich, Portugal, Singapur und den USA. Das Unternehmen ist einer der größten Exporteure Brasiliens und hat zurzeit weltweit 16.853 Beschäftigte, von denen 94,7 Prozent in Brasilien tätig sind.

1967

thumbnail
Gründung: McDonnell Douglas war bis zur Fusion mit Boeing im Jahr 1997 einer der weltweit größten Hersteller von zivilen und militärischen Flugzeugen mit dem Hauptsitz in Long Beach, Kalifornien (USA).

1937

thumbnail
Gründung: Der Flugzeughersteller Bombardier Aerospace ist eine Abteilung der kanadischen Bombardier Inc. und ein Hersteller von Business- und Regionaljets. Neben der Herstellung von Flugzeugen bietet Bombardier Aerospace auch Flugzeugcharter, Service und Wartung von Flugzeugen und die Ausbildung von Piloten für den Business- und Regionalflugverkehr sowie für militärische Kunden. Bombardier Aerospace ist nach Boeing und Airbus der drittgrößte Flugzeughersteller weltweit. Bombardier verfügt über Werke in Kanada, USA, Großbritannien und Mexiko. Des Weiteren verfügt das Unternehmen über ein weltweites Technik- und Supportnetzwerk.

1934

thumbnail
Gründung: Jeppesen Sanderson ist eine global agierende amerikanische Gesellschaft, die sich auf aeronautische Kartografie, Navigationsdienstleistungen, die Flugplanung, den Versuchsbedarf und die Flugausbildung spezialisiert hat. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft von Boeing.

Wirtschaft

1997

thumbnail
Übernahme von McDonnell Douglas durch Boeing

Politik & Weltgeschehen

thumbnail
Ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing757 stoßen in 11.000 m Höhe über dem Bodensee bei Überlingen zusammen und stürzen ab. Es gibt 71 Tote. Als Ursache wurde ein Fehler der zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide angegeben. Die Flugzeugkollision von Überlingen ist das schwerste Flugzeugunglück über Deutschland in neuerer Zeit

1992

Politik > Städtepartnerschaften und Patenschaften > Patenschaften:
thumbnail
Lufthansa-Boeing 737-300 Weiden in der Oberpfalz seit

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2006

Preisträger:
thumbnail
David O. Swain (IRI Medal)

Natur & Umwelt

thumbnail
Katastrophen: Eine ägyptische Passagiermaschine der Fluggesellschaft Flash Airlines vom Typ Boeing737 stürzt mit 148 Menschen an Bord in das Rote Meer. Absturzursache ist wahrscheinlich ein Problem während der Startphase.
thumbnail
Katastrophen: Eine Boeing767, Flugnummer 990, der Luftfahrtgesellschaft Egypt Air stürzt auf dem Flug von New York City (USA) nach Kairo (Ägypten) ab. Der Absturzort liegt knapp 100 km vor der Küste von Massachusetts. Das Flugzeug geht kurz vor Absturz in einen vom Co-Piloten ausgelösten Sturzflug über; alle 217 Menschen an Bord kommen beim Aufprall auf die Meeresoberfläche ums Leben
thumbnail
Katastrophen: In der Nähe der Stadt Otsuki, Japan stürzt eine Boeing 747 der Japan Airlines, Flugnummer 123, ab und zerschellt. Von den 524 Menschen an Bord überleben nur vier. Die Firma Boeing entschuldigt sich öffentlich für den Vorfall, da dieser Unfall auf eine unsachgemäß durchgeführte Reparatur zurückzuführen sei.

Tagesgeschehen

thumbnail
Paris/Frankreich: Nach Angaben von Airbus-Chef Louis Gallois ist der Konzern erstmals seit 2000 hinter den US-Konkurrenten Boeing zurückgefallen. Dabei macht man trotz Rekordproduktion Verluste, die Auslieferungskrise um den Airbus A380 die Gewinnspann drückt. Kam Airbus 2006 auf 824 Bestellungen, so erzielt der Rivale aus den USA hingegen 1050.
thumbnail
Berlin: Beginn der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld (bis 21. Mai). Ein Highlight ist die erste Vorstellung des Airbus A380 für die Öffentlichkeit. Über 300 Flugzeuge werden ausgestellt, obwohl sich Boeing abermals nicht beteiligt.
thumbnail
Paris/Frankreich. Bei der seit Montag stattfindenden 46. Internationalen Luftfahrtausstellung in Le Bourget bei Paris erreicht das Gesamtvolumen der Neubestellungen bei den beiden Großkonzernen Airbus und Boeing die Marke von 40 Milliarden US-Dollar.
thumbnail
Khartum/Sudan. Bei einem Flugzeugabsturz am roten Meer sind 116 Personen ums Leben gekommen. Die Boeing 737 stürzte gegen 4.30 Uhr kurz nach dem Start in Port Sudan ab. Ein zweijähriges Kind hatte den Absturz zunächst überlebt, ist aber am Nachmittag auch verstorben. Bei dem Absturz kamen auch 8 ausländische Passagiere ums Leben, darunter ein Brite.

"Boeing" in den Nachrichten