Bonität

Bonität (von lateinischbonitas, „Vortrefflichkeit“) oder Kreditwürdigkeit ist in der Finanzwirtschaft die Fähigkeit eines Wirtschaftssubjekts (natürliche Personen, Unternehmen oder Staaten), die aufgenommenen Schulden zurückzahlen zu können (wirtschaftliche Bonität) und der Wille, diese zurückzuzahlen (Zahlungswilligkeit). Bei Emittenten von Wertpapieren wird unter Bonität die Fähigkeit verstanden, die Emission nebst Zinsen zu bedienen und zu tilgen. Daraus ableitbar ist die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kreditnehmer in der Lage und willens sein wird, die erforderlichen Rückzahlungen zu leisten.

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Geboren & Gestorben

1956

Geboren:
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John B. Chambers wird geboren. John B. Chambers ist der stellvertretende Leiter der Sovereign Debt Ratings Group und Vorsitzender des Sovereign Debt Committee bei Standard and Poor's (S&P). Zusammen mit David T. Beers erhielt Chambers weltweite Aufmerksamkeit im August 2011 für seine Mitwirkung bei der Herabstufung der Bonität von US-Staatsanleihen von AAA zu AA+. Seit 1941 hatten die Vereinigten Staaten von Amerika die höchste Rating-Note AAA inne.

Tagesgeschehen

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New York City/USA: Die Ratingagentur Moody’s entzieht Großbritannien den AAA-Status für die Kreditwürdigkeit.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1941

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Gründung: Standard and Poor’s Corporation (S&P) ist eine international bekannte Kredit-Ratingagentur. Sie entstand 1941 aus der Verschmelzung der US-amerikanischen Unternehmen H.V. & H.W. Poor Co. und Standard Statistics Bureau. Seit 1966 ist S&P eine Tochtergesellschaft von McGraw-Hill. Kernbereich der Gesellschaft ist die Bewertung und Analyse anderer Wirtschaftsunternehmen, Banken und Staaten hinsichtlich ihrer Bonität. S&P ist die dominierende Ratingagentur neben den kleineren Unternehmen Moody’s und Fitch Ratings, die zu den Großen Drei (englisch: Big Three) zählen. Außerdem erstellt S&P zahlreiche Aktienindices der amerikanischen Börsen und Rohstoff-Indices. Neben der Zentrale des Unternehmens in New York City gibt es 38 Standorte an Finanzplätzen in aller Welt, davon sieben in Europa, darunter auch in Frankfurt (Stand: 2011).

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