Borussia Dortmund

Bundesligaplatzierungen von Borussia Dortmund (1963/64-2015/16)
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Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund (kurz Borussia Dortmund, BVB oder BVB 09) ist ein Verein aus Dortmund. Borussia ist der neulateinische Name für Preußen. Seine Fußballsparte nimmt „als Hauptsportart die hervorragende Stellung innerhalb des Vereins“ ein. Borussia Dortmund ist im Männerfußball einer der erfolgreichsten Klubs Deutschlands; neben acht deutschen Meisterschaften und vier DFB-Pokalsiegen gewann der BVB 1966 den Europapokal der Pokalsieger (und damit als erster deutscher Verein überhaupt einen Europapokal) und 1997 die Champions League sowie im selben Jahr den Weltpokal. Die erste Herrenmannschaft spielt in der Bundesliga und belegt in der ewigen Tabelle den zweiten Platz, wenn die tatsächlich erzielten Punkte zugrunde gelegt werden. Wendet man die Drei-Punkte-Regel auch für alle Spiele vor der Regeländerung des Punktesystems in der Saison 1995/96 an, so liegt der Verein auf dem vierten Platz.

Obwohl Borussia Dortmund ursprünglich als Fußballverein gegründet wurde, besitzt der Klub heute auch eine Handball- und eine Tischtennisabteilung, deren erste Mannschaften ebenfalls höherklassig spielen, sowie eine Fan- und Förderabteilung, die die Belange der Anhänger des Vereins vertritt. Mit über 145.000 Mitgliedern (Stand November 2016) ist Borussia Dortmund der drittgrößte Sportverein der Welt nach Zahl der Mitglieder. Seit November 1999 sind die Lizenzspielerabteilung der Borussia, die zweite Mannschaft und die A-Jugend in die börsennotierte Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien ausgelagert, die seit dem 23. Juni 2014 im SDAX gelistet ist.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Marco Reus, Fußballspieler bei Borussia Dortmund
Gestorben:
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Franz Jacobi, Hüttenbeamter in der Dortmunder Stahlindustrie und Mitbegründer von Borussia Dortmund (* 1888)
Gestorben:
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Franz Jacobi, deutscher Hütttenbeamter der Dortmunder Stahlindustrie und Mitbegründer von Borussia Dortmund

Bisherige Sieger des Profi-Turniers

1991

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1 Turniersieg: RSC Anderlecht , Paris SG (1992), Eintracht Frankfurt (1993), Ungarn (1994), Türkei (1997), Berlin (1998), Steiermark (1999), Österreich (2000(1)), Borussia Dortmund (2001), Werder Bremen (2005), Dinamo Zagreb (2008), Karlsruher SC (2009), Bayer 04 Leverkusen (2010), SC Freiburg (2011), 1. FSV Mainz 05 (2012), Manchester United (2015) (Mercedes-Benz Junior Cup)

Wappenhistorie

1993

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Seit

Geschichte deutscher Teams im UI-Cup

2004

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waren Borussia Dortmund (in der 3. Runde ausgeschieden), der FC Schalke 04 (einer der drei Sieger) und Hamburger SV (im Halbfinale ausgeschieden) (jeweils Einstieg in der dritten Runde des UI-Cups) und VfL Wolfsburg (Einstieg in der 2. Runde und gleich gegen FC Thun ausgeschieden) von den Bundesliga-Plätzen sechs bis zehn der Tabelle für den UI-Cup qualifiziert. Wolfsburg kam als Zehnter in den UI-Cup, weil Hansa Rostock (Neunter) verzichtete. Die DFL hatte sich im Jahr erfolgreich auf einen durch den Verzicht des italienischen Fußballverbandes zusätzlich frei gewordenen Platz beworben und stellte deshalb vier Teilnehmer. (UEFA Intertoto Cup)

Bedeutende ehemalige Spieler

1997

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Andreas Möller (1988–1990 u. 1994–2000, Mittelfeld)
„Andy“ Möller verzeichnete neben dem Weltmeistertitel 1990 und dem Europameistertitel 1996 als ehemaliger Nationalspieler ebenso mehrere deutsche Meisterschaften und Pokalsiege mit der Borussia und Schalke 04. Zudem gewann er sowohl mit Juventus Turin 1993 den UEFA-Cup als auch mit dem BVB die Champions League

1997

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Matthias Sammer (1993–1998, Mittelfeld)
„Motzki“ Sammer ist der einzige Dortmunder Fußballer, der jemals als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet wurde. Der Libero wurde sowohl in den Jahren 1995 und 1996 als Spieler als auch 2002 als Trainer deutscher Meister mit dem BVB, gewann als deutscher Nationalspieler die Europameisterschaft 1996 und wurde Champions-League-Sieger

1995

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Stefan Reuter (1992–2004, Abwehr u. Mittelfeld)
Der gebürtige Bayer spielte insgesamt zwölf Jahre in Dortmund und war langjähriger Kapitän der Borussia. Der Weltmeister von 1990 bestritt 502 Bundesliga-Spiele, zumeist als rechter Verteidiger oder im defensiven Mittelfeld. Im Fangedächtnis bleibt er in Dortmund durch seine beiden Treffer zum 3:2-Sieg gegen den MSV Duisburg, wenige Tage vor dem Titelgewinn

1993

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Andreas Möller (1988–1990 u. 1994–2000, Mittelfeld)
„Andy“ Möller verzeichnete neben dem Weltmeistertitel 1990 und dem Europameistertitel 1996 als ehemaliger Nationalspieler ebenso mehrere Deutsche Meisterschaften und Pokalsiege mit der Borussia und Schalke 04. Zudem gewann er sowohl mit Juventus Turin den UEFA-Cup als auch mit dem BVB die Champions League (1997).

1958

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Alfred Kelbassa (1954–1962, Sturm)
Der im Jahr 1988 in Dortmund verstorbene Stürmer komplettierte in den 1950er-Jahren „die drei Alfredos“ und wurde 1956 und 1957 Deutscher Meister mit dem BVB. „Freddy“ Kelbassa erlangte zudem den vierten Platz mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Der „Torfall von Madrid“ führt noch vor Anpfiff der Fußballpartie zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund zu einer mehr als 70-minütigen Spielverzögerung.

Sport

2011

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Sonstige Nutzung > Fußball: Am 23. Juli 2011 gewann der FC Schalke 04 durch einen 4:3-Sieg i.E. gegen Borussia Dortmund den DFL-Supercup (Veltins-Arena)

2011

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DFL-Supercup 2011 in Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 besiegte Borussia Dortmund mit 4:3 i.E.
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Letzter Spieltag der Fußball-Bundesliga und der 3. Liga. Der FC Bayern München wird deutscher Meister, der VfL Bochum sowie Hertha BSC steigen in die 2. Liga ab. In die 2. Liga aufgestiegen sind der VfL Osnabrück, der FC Erzgebirge Aue und der FC Ingolstadt 04. In Liga 4 steigen Holstein Kiel, der Wuppertaler SV und Borussia Dortmund II ab.
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100-Jahr-Jubiläum des Fußballvereins BV Borussia 09 Dortmund
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Der FC Bayern München gewinnt nach einem 2:1 n.V. gegen Borussia Dortmund den DFB-Pokal.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2011

Film > Film:
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Das größte Geheimnis der Bundesliga ist gelüftet (Imagefilm von Borussia Dortmund) (Dietmar Bär)

Bisherige Titelträger

2012

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Jürgen Klopp, Borussia Dortmund (Mann des Jahres (Fußball))

Die größten Zuschauerzahlen

2012

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SV Meppen - Borussia Dortmund (10.558 Zuschauer, Freundschaftsspiel) (Hänsch-Arena)

Seit 2008 – 4. Spielklasse > 2008 bis 2012 – Regionalliga in drei Staffeln > Aufsteiger in die 3. Liga

2012

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Hallescher FC (1. Nord), Borussia Dortmund II (1. West), Stuttgarter Kickers (1. Süd) (Fußball-Regionalliga)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2013

Werk > Hörspiele:
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„Ein Zeichen von Großzügigkeit“ von Chris Ohnemus, SR/RB/WDR (Martin Zylka)

1991

Verein > Als Spieler:
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1996 Borussia Dortmund (Bodo Schmidt (Fußballspieler, 1967))

1984

Verein:
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1985 Borussia Dortmund (Michael Griehsbach)

1979

Verein:
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1984 Borussia Dortmund (Herbert Hein)
Vereinsgründungen:
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Der Ballspielverein Borussia Dortmund wird gegründet.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Erfolg > Männerfußball > Meisterschaftserfolge:
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Deutscher Vizemeister (6): 1949, 1961, 1966, 1992, 2013

2014

Erfolg > Männerfußball > Pokalerfolge:
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DFB-Pokalfinalist (3): 1963, 2008

2014

Erfolg > Männerfußball > Sonstiges:
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Darüber hinaus wurden die A-Junioren (1994 bis 1998) und die B-Junioren des Vereins jeweils fünfmal Deutscher Meister.

2014

Erfolg > Männerfußball > Pokalerfolge:
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Deutscher Supercupsieger (5): 1989, 1995, 1996, 2013

2013

Erfolg > Männerfußball > Internationaler Erfolg:
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Champions-League-Finalist (1)

Tagesgeschehen

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Berlin/Köln/Deutschland: Mit einem 5:2-Finalsieg über Bayern München haben die Fußballspieler von Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewonnen; im Frauenfinale bezwang Bayern München den 1. FFC Frankfurt mit 2:0.
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Dortmund/Deutschland: Mit einem 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach gewinnt Borussia Dortmund zum achten Mal die deutsche Fußballmeisterschaft.
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Baden-Baden/Deutschland: Die Biathletin Magdalena Neuner, der Basketballspieler Dirk Nowitzki und die erste Herrenmannschaft des Fußballvereins Borussia Dortmund werden zu Deutschlands Sportlern des Jahres gewählt.
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Dortmund/Deutschland: Mit einem 3:1-Sieg von Borussia Dortmund über den Hamburger SV beginnt die 49. Spielzeit der Fußball-Bundesliga.
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Frankfurt am Main/Deutschland: Letzter Spieltag der Fußball-Bundesliga 2010/11. Deutscher Meister wird Borussia Dortmund vor Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München; der FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt steigen direkt in die 2. Bundesliga ab, Borussia Mönchengladbach muss in die Relegation.

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