Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina (bosnisch/kroatisch/serbisch-lateinischBosna i Hercegovina [ˌbɔsnaixɛrʦeˈɡoːvina], serbisch-kyrillisch Босна и Херцеговина, Abkürzung BiH / БиХ; auch Bosnien-Herzegowina oder verkürzt Bosnien genannt) ist ein südosteuropäischer Bundesstaat. Er besteht geografisch aus der Region Bosnien im Norden, die rund 80 Prozent des Staatsgebiets einnimmt, und der kleineren Region Herzegowina im Süden. Politische Teilgebiete des Bundesstaates sind die Republika Srpska, die Föderation Bosnien und Herzegowina sowie der Distrikt Brčko als Sonderverwaltungsgebiet.

Das Staatsgebiet liegt östlich des Adriatischen Meeres auf der Balkanhalbinsel und befindet sich nahezu komplett im Dinarischen Gebirge. Nachbarstaaten sind im Norden und Westen Kroatien, im Osten Serbien und Montenegro im Südosten. Die bosnische Bevölkerung betrug 2013 gut 3,5 Millionen. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Sarajevo, weitere Großstädte sind Banja Luka, Tuzla, Zenica, Bijeljina und Mostar.

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Brüssel/Belgien: Die Bürger der zwei Balkanstaaten Albanien und Bosnien und Herzegowina dürfen nach fast zwei Jahrzehnten wieder ohne Visum in den Schengen-Raum reisen.
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Bosnien und Herzegowina: Präsidentschafts- und Parlamentswahlen
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New York City/Vereinigte Staaten: Gabun, Brasilien, Bosnien-Herzegowina, Nigeria und der Libanon werden neue nichtständige Mitglieder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
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Brüssel/Belgien: Die Außenminister der 28 NATO-Mitgliedstaaten erklären Montenegro offiziell zum Beitrittskandidaten, nennen jedoch kein mögliches Beitrittsdatum , und raten Bosnien-Herzegowina für den Status eines Beitrittskandidaten zu weiteren Reformen zur Demokratisierung.
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Bukarest/Rumänien: Beim XX. NATO-Gipfel wird der Beitritt von Albanien und Kroatien im Frühjahr 2009 beschlossen. Außerdem beschließen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten Beitrittsverhandlungen mit Bosnien-Herzegowina und Montenegro aufzunehmen.
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Deutschland: Der Bundeswehrverband hält den Abzug deutscher Soldaten aus Bosnien-Herzegowina für überfällig. Die restlichen Aufgaben müssten von Polizisten erledigt werden, sagt der Vorsitzende des Verbandes, Oberst Bernhard Gertz. Auch Verteidigungsminister Jung äußert sich ähnlich.
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Sarajevo: Bei den Parlamentswahlen in Bosnien und Herzegowina werden 3 Regionalparlamente, 4 Präsidenten und 10 Regionalvertretungen gewählt. Die Regionalparlamente werden in der bosnischen und der kroatischen Teilrepublik der Föderation Bosnien-Herzegowina (Federacija Bosne i Hercegovine) und der serbischen Republika Srpska gewählt, hingegen die 10 Regionalvertretungen in den 10 Kantonen der „FöderationBosnien und Herzegowina“.
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Sarajevo/Bosnien und Herzegowina: Der internationale Bosnien-Beauftragte Paddy Ashdown droht den bosnischen Serben mit Sanktionen wegen deren Widerstand gegen den Aufbau einer landeseinheitlichen Polizei. „Sollten sie auf diesem Weg weitermachen, werden sie die Konsequenzen tragen müssen“, sagt Ashdown. Das Parlament in der Republika Srpska hatte zuvor abermals die von der EU forcierte Polizeireform abgelehnt. Ashdown äußert sich nicht zur Art der Sanktionen. Bosnische Zeitungen erwarteten zuletzt, dass er den Präsidenten der bosnischen Serben, Borislav Paravac, entlassen werde.
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Sarajevo/Bosnien-Herzegowina. Die Europäische Union übernimmt in Bosnien-Herzegowina die Aufgabe der Friedenssicherung von der NATO; an die Stelle der SFOR-Truppen treten Einheiten der EUFOR.
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Berlin/Deutschland. Die Bundesregierung will 200 Soldaten in den Sudan entsenden. Das Bundeskabinett beschließt zudem, dass die Bundeswehr auch an der EU-geführten Operation Althea in Bosnien und Herzegowina teilnehmen wird.
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Starj Kevljani/Bosnien und Herzegowina. Experten exhumierten 454 Leichen aus einem Massengrab.
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Mostar/Bosnien-Herzegowina. In Mostar weihte man unter starken Sicherheitsvorkehrungen die historische „Alte Brücke“ (Stari Most) wieder ein. Die im 16. Jahrhundert während des Osmanen-Reiches erbaute steinerne Bogenbrücke war 1993 im Bosnienkrieg von kroatischen Granaten zerstört worden. Der 15 Mio. Euro teure Neubau erfolgte mit internationaler Hilfe, die Brücke gilt heute als ein Friedenssymbol.
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Mostar/Bosnien-Herzegowina. Der mazedonische Präsident Boris Trajkovski kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
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Sarajevo Der frühere bosnische Präsident (1992 - 1995) Alija Izetbegović starb im Alter von 78 Jahren in Sarajevo.
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Den Haag/Niederlande: Das UN-Tribunal hat die 72-jährige Politikerin Biljana Plavšić, die frühere Präsidentin der bosnischen Teilrepublik Republika Srpska, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu elf Jahren Haft verurteilt. Sie hatte sich im Dezember 2002 zu ihrer Schuld an der Vertreibung und Ermordung von Muslimen und Kroaten in den Jahren 1991 und 1992 in Bosnien und Herzegowina bekannt.
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Den Haag/Niederlande: Wegen der umstrittenen Rolle niederländischer Blauhelm-Soldaten der Einheit Dutchbat beim Massaker von Srebrenica in Bosnien und Herzegowina 1995 tritt die niederländische Regierung unter Ministerpräsident Wim Kok geschlossen zurück. Für den kommenden Monat waren ohnehin Parlamentswahlen geplant.
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Den Haag/Niederlande: Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal beginnt der Prozess gegen den früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milošević. Er lehnt einen Verteidiger grundsätzlich ab, da er das Verfahren als „Lynchjustiz“ betrachtet. Milošević wird der Vertreibung und Ermordung von Albanern im Kosovo sowie des Völkermords in Kroatien und Bosnien und Herzegowina angeklagt.
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Banja Luka/Bosnien und Herzegowina: Die politische Partei ethnischer Serben, Partija demokratskog progresa, wird gegründet.
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Bosnien-Herzegowina: Truppen der SFOR verhaften Radoslav Brđanin, der eine führende Rolle bei der geplanten Errichtung eines „ethnisch reinen“ Staates in Bosnien-Herzegowina spielte, und überstellen ihn an den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag der ihn etwa fünf Jahre später zu 32 Jahren Haft verurteilt. Wieder drei Jahre später reduziert die Berufungskammer die Strafe auf 30 Jahre.

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