Brüder Grimm

Doppelporträt der Brüder Wilhelm Grimm (links) und Jacob Grimm von Elisabeth Jerichau-Baumann, 1855
Bild:
Lizenz: CC-PD-Mark

Brüder Grimm nannten sich die Sprachwissenschaftler und Volkskundler Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) bei gemeinsamen Veröffentlichungen, wie zum Beispiel der ihrer weltberühmten Kinder- und Hausmärchen. Die Brüder gelten gemeinsam mit Karl Lachmann und Georg Friedrich Benecke als „Gründungsväter“ der Germanistik.

Ebenfalls verbreitet ist die Bezeichnung Gebrüder Grimm. Unter der Bezeichnung als Gebrüder haben sie selbst jedoch nie publiziert.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Samuel Weiss (Schauspieler) wird in Männedorf bei Zürich geboren. Samuel Weiss ist ein Schweizer Schauspieler, der vorwiegend am Theater arbeitet, aber auch in einigen Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt hat. Darüber hinaus wirkte er als Hörspielsprecher und Rundfunkmoderator. 2006 erhielt er den Rolf-Mares-Preis für seine Darstellung König Richard III. in Die Krönung Richards lll. von Hans Henny Jahnn am Schauspielhaus Hamburg und den Preis der deutschen Schallplattenkritik 4. Quartal 2006 für Jorinde und Joringel, von den Gebrüdern Grimm.
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Geboren: Viktor Dollmayr wird in Wien geboren. Viktor Dollmayr war Sprachwissenschaftler, 1912–39 Universitätsprofessor in Lemberg (zunächst Österreich, dann Polen , heute Ukraine ), ständiger Mitarbeiter am Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm 1912–1951 und ab 1945 bis zu seinem Tode Leiter des Wörterbuches der bairischen Mundarten in Österreich ("Wörterbuchkanzlei") der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) in Wien.
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Gestorben: Amalie Hassenpflug stirbt in Meersburg. Amalie „Male“ Marie Hassenpflug war eine deutsche Schriftstellerin. Der Nachwelt ist sie insbesondere als Mitglied des Kasseler Kreises um die Brüder Grimm und enge Freundin von Annette von Droste-Hülshoff in Erinnerung.
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Gestorben: Ludwig Emil Grimm, deutscher Maler, Radierer und Kupferstecher, jüngster Bruder der Brüder Grimm (* 1790)
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Gestorben: Thomas Crofton Croker stirbt in London. Thomas Crofton Croker war ein irischer Altertumsforscher. Er widmete sich der Sammlung alter Poesie und Folklore aus dem irischen Kulturraum. Er unterstützte die Gründung der Percy- und der Camden-Gesellschaft. Gemeinsam mit seiner Frau untersuchte er Begräbnis- und Trauerrituale. Seine Märchensammlung „Irische Elfenmärchen“ („Fairy Legends and Traditions of the South Of Ireland“) (1825–27) erschien in sechs Auflagen und wurde 1826 durch die Brüder Grimm ins Deutsche Übersetzt. Croker starb 1854 und wurde auf dem Friedhof von Brompton in London beigesetzt.

Politik & Weltgeschehen

1837

Verlauf > Zeittafel > Vorrevolutionäre Entwicklung:
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Die Protestproklamation der Göttinger Sieben (einer Gruppe von namhaften liberalen Universitätsprofessoren, darunter auch die Brüder Grimm) gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover, findet im ganzen Deutschen Bund Verbreitung. Die Gelehrten werden entlassen und einige von ihnen des Landes verwiesen. (Deutsche Revolution 1848/1849)

Buchillustration

1957

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Brüder Grimm: Die Schönsten Märchen der Gebrüder Grimm. C. Bertelsmann Verlag (Fritz Fischer (Grafiker))

1957

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Brüder Grimm: Die Schönsten Märchen der Gebrüder Grimm. C.Bertelsmann Verlag (Fritz Fischer (Grafiker))

Wissenschaft & Technik

Ereignisse > Wissenschaft und Technik:
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Der letzte Band des von den Brüdern Grimm 123? Jahre zuvor begonnenen Deutschen Wörterbuchs erscheint. (4. Januar)

D > Deutschland?Deutschland

2005

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– Das Grimmsche Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen von 1812/1815 der Brüder Grimm, Leihgabe der Universitätsbibliothek Kassel an das Brüder Grimm-Museum Kassel (Weltdokumentenerbe)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

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Publikation: Brüder Grimm, Schneeweißchen und Rosenrot mit Illustrationen von Emil Schumacher aus dem Jahr 1948, Ulrich Schumacher/Rouven Lotz (Hg.), Köln

2012

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Würdigungen und Nachleben: erschien eine 20-Euro-Gedenkmünze anlässlich des 200. Jahrestags des ersten Erscheinens der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.

2011

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Würdigungen und Nachleben: wurde von der Universität Kassel die StiftungsprofessurBrüder Grimm eingerichtet, auf die der Germanist Holger Ehrhardt berufen wurde, der seine Forschungen und Lehrveranstaltungen ab 2012 aufgenommen hat.

2011

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Werk: Hänsel und Gretel (Text: Brüder Grimm), Carlsen Verlag (Lorenzo Mattotti)

2005

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Werke: Das schlaue Gretchen Kinderoper, libretto Klaus Angermann, nach einem Märchen: Die kluge Bauerstochter von Brüder Grimm und Královna Kolob?žka I. von Jan Werich; (Martin Smolka)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2011

Erfolg > Hörbücher:
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Grimms Märchen von Brüder Grimm, Sauerländer audio, ISBN 978-3-411-80830-4 (die Erzählung Das tapfere Schneiderlein). (Dietmar Bär)

2011

Erfolg > Hörbücher:
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Grimms Märchen von Brüder Grimm, Sauerländer audio, ISBN 978-3-8398-4661-2 (die Erzählung Das tapfere Schneiderlein). (Dietmar Bär)

2007

Ehrung:
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Preis für die „beste Ensemble-Leistung“ von Der Wolf ist tot nach den Brüdern Grimm bei den 25. Bayerischen Theatertagen in Fürth (Regie; Produktion der Otto-Falckenberg-Schule, München) (Stefan Otteni)

Hörbücher

2014

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Brüder Grimm: Rucke di Guh, Blut ist im Schuh. Sprecherin: Katharina Stemberger, Musik: Stefan Sterzinger, Mono Verlag, Wien, ISBN 978-3-902727-48-0

Kunst & Kultur

2014

Uraufführungen:
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´König Drosselbart | Jürgen Eick nach den Brüder Grimm (Theater Ansbach)

2013

Uraufführungen:
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Hänsel und Gretel | Jürgen Eick nach den Brüdern Grimm (Theater Ansbach)

2013

Inszenierung:
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Brüder Grimm, Bruder Lustig. Frankfurter Autorentheater, 2012 und (Jutta Kaußen)

2012

Uraufführungen:
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Aschenputtel | Jürgen Eick nach den Brüdern Grimm (Theater Ansbach)

2011

Uraufführungen:
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Der gestiefelte Kater | Jürgen Eick nach Ludwig Tieck und den Brüdern Grimm (Theater Ansbach)

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart - Deutschland: Grimm ist eine US-amerikanische Krimiserie mit Fantasy- und Mystery-Elementen, basierend auf den Märchen der Brüder Grimm, entwickelt von Stephen Carpenter, David Greenwalt und Jim Kouf. Produziert wird die Serie seit 2011 von Universal Television in Zusammenarbeit mit Hazy Mills Productions für den US-Sender NBC. Sie folgt dem Detective Nick Burkhard, der durch seine Tante Marie erfährt, dass er ein Nachfahre der Gebrüder Grimm ist und so in einigen Mitmenschen getarnte märchenhafte Kreaturen erkennen kann. In den USA erfolgte die Erstausstrahlung am 28. Oktober 2011 auf NBC. Im deutschsprachigem Raum begann die Ausstrahlung am 18. Februar 2013 bei VOX.

Episoden: 38
Genre: Fantasy, Mystery, Krimi, Drama
Produktion: Steve Oster, Cameron Litvack
Idee: Stephen Carpenter, David Greenwalt, Jim Kouf
Musik: Richard Marvin

2012

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Film: Schneeweißchen und Rosenrot ist ein deutscher Märchenfilm aus dem Jahr 2012. Er beruht auf dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm und wurde vom MDR für die ARD-Reihe Sechs auf einen Streich produziert.

Stab:
Regie: Sebastian Grobler
Drehbuch: Mario Giordano
Produktion: Saxonia Media Filmproduktion
Musik: Ingo Ludwig Frenzel
Kamera: Jakub Bejnarowicz
Schnitt: Dirk Grau

Besetzung: Sonja Gerhardt, Liv Lisa Fries, Jule Ronstedt, Detlev Buck, Thomas Rühmann, Daniel Axt, Thorsten Merten, David Berton, Volker Michalowski, Daniel Schütter, Wolfgang Lindner, Maximilian Grünewald, Monique Schröder, Maja Brandau, Björn von der Wellen

2012

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Schloss Marienburg als Filmkulisse: Märchenfilm: Allerleirauh der Brüder Grimm (Schloss Marienburg)

2012

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Film: Hänsel und Gretel ist ein deutscher Märchenfilm aus dem Jahr 2012. Er beruht auf dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm und wurde vom Rundfunk Berlin-Brandenburg in Koproduktion mit dem Saarländischen Rundfunk für die ARD-Reihe Sechs auf einen Streich produziert.

Stab:
Regie: Uwe Janson
Drehbuch: David Ungureit
Produktion: Askania Media
Musik: Michael Klaukien Andreas Lonardoni
Kamera: Christopher Rowe
Schnitt: Melania Singer

Besetzung: Friedrich Heine, Mila Böhning, Anja Kling, Johann von Bülow, Elisabeth Brück, Devid Striesow

2012

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Film: Spieglein Spieglein -Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen (Originaltitel: Mirror, Mirror) ist ein US-amerikanischer Märchenfilm und basiert auf der Geschichte Schneewittchen der Brüder Grimm.

Stab:
Regie: Tarsem Singh
Drehbuch: Melissa Wallack Jason Keller
Produktion: Bernie Goldmann Ryan Kavanaugh Brett Ratner
Musik: Alan Menken
Kamera: Brendan Galvin
Schnitt: Robert Duffy Nick Moore Dean Zimmerman

Besetzung: Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer, Nathan Lane, Jordan Prentice, Mark Povinelli, Joe Gnoffo, Danny Woodburn, Sebastian Saraceno, Martin Klebba, Ronald Lee Clark, Robert Emms, Mare Winningham, Michael Lerner, Sean Bean

"Brüder Grimm" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Hans Gürtler (Hrsg.): Grimm, J. und Grimm, W., Briefe. Jena 1923.
  • Hessische Briefe des 19. Jahrhunderts. Briefe der Brüder Grimm an Savigny. Aus dem Savignyschen Nachlaß hrsg. in Verbindung mit Ingeborg Schnack von Wilhelm Schoof (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Band 23/1), Berlin 1953.
  • Walther Ottendorf (Hrsg.): Die Grimms und die Simrocks in Briefen 1830 bis 1864. Ferd. Dümmlers Verlag, Bonn, Hannover, Hamburg, München 1966.
  • Ludwig Denecke: Jacob Grimm und sein Bruder Wilhelm. J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1971, ISBN 3-476-10100-2 (Überblicksdarstellung mit umfangreicher Bibliographie).
  • Hermann Gerstner: Brüder Grimm. 9. Aufl., (= Rowohlts Monographien, 201), Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 3-499-50201-1.
  • Lothar Bluhm: Die Brüder Grimm und der Beginn der Deutschen Philologie. Weidmannsche Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1997, ISBN 3-615-00187-7.
  • Hans-Georg Schede: Die Brüder Grimm. dtv, München 2004, ISBN 3-423-31076-6.
  • Bernd Heidenreich und Ewald Grothe (Hrsg.): Kultur und Politik – Die Grimms. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-7973-0852-3. Die Grimms – Kultur und Politik. 2. Aufl. 2008, ISBN 978-3-7973-1072-9, Publikation der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.
  • Heiko Postma: … dann leben sie noch heute! (Über die Gelehrten, Volkskundler und Märchen=Sammler Jacob & Wilhelm Grimm). jmb-Verlag, Hannover 2008, ISBN 978-3-940970-07-7.
  • Hans-Georg Schede: Die Brüder Grimm – Eine Biographie. CoCon-Verlag, Hanau 2009, ISBN 978-3-937774-69-5.
  • Steffen Martus: Die Brüder Grimm. Eine Biographie. Rowohlt-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-87134-568-5.
  • Günter Grass: Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung. Steidl, Göttingen 2010, ISBN 978-3-86930-155-6.
  • Andreas Venzke: Die Brüder Grimm und das Rätsel des Froschkönigs. Arena-Verlag, Würzburg 2012, ISBN 978-3-40106-775-9.
  • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Thorsten Smidt (Hrsg.): Expedition Grimm. Hessische Landesausstellung Kassel 2013. Sandstein Verlag, Dresden 2013, ISBN 978-3-95498-029-1.
  • Jochen Bär u.a. (Hrsg.): Die Brüder Grimm. Pioniere der deutschen Sprachkultur des 21. Jahrhunderts. Brockhaus, Gütersloh 2013.
  • Herbert Leupin: Märchen der Brüder Grimm. Nachwort von Sieglinde Geisel. Verlag Nordsüd, Zürich 2015 (Kurze Rezension unter "Grimms Märchen" in: Neue Zürcher Zeitung, Intern. Ausgabe vom 6. Oktober 2015, Feuilleton S. 21).

Weblinks