Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie

Die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie (kurz: BAC) war ein brandenburgisch-preußisches Unternehmen, dessen Zweck der Überseehandel mit Westafrika war. Sie nahm am damaligen Dreieckshandel zwischen Europa, Afrika und Amerika teil und handelte unter anderem mit Sklaven. Der Heimathafen war Emden, dazu besaß sie Stützpunkte in Westafrika (u. a. die Kolonie Groß Friedrichsburg) und in der Karibik.

Die Kompanie existierte von 1682 bis zu ihrer Auflösung durch den preußischen König Friedrich I. (1686–1713) im Jahr 1711. Die Handelskompanie gilt außerdem als erste deutsche Aktiengesellschaft.

mehr zu "Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie" in der Wikipedia: Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie

Wirtschaft

1682

thumbnail
7. März: Der brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm verkündet mit dem „Edict wegen Octroyierung der aufzurichtenden Handelscompagnie auf denen Küsten von Guinea“ die Gründung der „Handelscompagnie auf denen Küsten von Guinea“, die gleichzeitig die erste deutsche Aktiengesellschaft bildet.

Europa

1711

Weitere Ereignisse in Europa:
thumbnail
Durch Übernahme der Handelskompanie in staatlichen Besitz durch den König Friedrich I., hört nach fast dreißig Jahren die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie auf zu bestehen. In den nächsten zwei Jahrzehnten konzentrierte sich der nachfolgende preußische König nur noch auf die Liquidation der Besitztümer und des Inventars der Kompanie.

"Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie" in den Nachrichten