Bremer Pulvertürme

Bremens drei Pulvertürme zwischen 1638 und 1647, der östliche 1626 wieder aufgebaut
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Der Ostertorzwinger (rechts) im Jahre 1810
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Herrlichkeitzwinger (noch ohne Haube) mit umgebender Bastion. Oberes Bild mit Blick auf Stephanitorzwinger (links) und Neues Kornhaus (rechts), unteres aus Richtung Brückentor über die Weser (noch ohne Neustadt). Urbis Bremae typus et chronicon, 1602 (Vorläufer der Dilich-Chronik)
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Stephanitorzwinger (links unten) 1589, vor Anlage der Stephanibastion, Brema, Städtebuch, Braun/Hogenberg
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Als Bremer Pulvertürme bezeichnete man seit dem späten Mittelalter drei große Rundtürme in Bremen, in denen die für den Kriegsfall benötigten Pulvervorräte, Waffen und Munitionen gelagert wurden. Daneben wurden in den Erdgeschossen der Pulvertürme aber auch Gefangene festgehalten sowie Straftäter inhaftiert und gefoltert, wodurch die Türme oftmals auch als Zwinger bezeichnet wurden.

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Natur & Umwelt

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Katastrophen: Gegen 16:00 Uhr wird der Stephanitorzwinger in Bremen durch Blitzschlag zerstört. Sechs Tonnen dort gelagertes Pulver explodieren. Dabei werden viele Häuser in den umliegenden Straßen zum Teil schwer beschädigt. Angaben über Opfer gibt es nicht.
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Katastrophen: Die eingelagerten Sprengstoffe im Ostertorzwinger in Bremen entzünden sich die durch einen Blitzschlag, woraufhin 80 Tonnen Pulver und 30 Tonnen Salpeter explodieren und der Turm bis auf die Grundmauern zerstört wird. Bei der Explosion sterben 12 Menschen, die meisten von ihnen Gefangene aus dem Zwinger. Außerdem werden etwa ein dutzend Häuser beschädigt.

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