Bretton-Woods-System

Als Bretton-Woods-System wird die nach dem Zweiten Weltkrieg neu geschaffene internationale Währungsordnung mit Wechselkursbandbreiten bezeichnet, die vom US-Dollar als Ankerwährung bestimmt war. Die an seiner Schaffung Beteiligten wollten ein System schaffen, das die Vorteile eines flexiblenWechselkurssystems mit denen eines festen vereint. Die tatsächliche Umsetzung folgte einem Vorschlag von Harry Dexter White (1892–1948).

Benannt wurde das System nach dem Ort Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire, wo die Finanzminister und Notenbankgouverneure bzw. -präsidenten von 44 Staaten der späteren Siegermächte vom 1. bis zum 22. Juli 1944 zur Konferenz von Bretton Woods zusammenkamen und zum Abschluss das Bretton-Woods-Abkommen unterzeichneten. Zur Kontrolle und Durchsetzung des Abkommens wurden in der Folge die Bretton-Woods-Organisationen bzw. -InstitutionenWeltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) geschaffen.

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Politik & Weltgeschehen

Weitere Ereignisse weltweit:
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bis 22. Juli: Konferenz von Bretton Woods: 44 Staaten der späteren Siegermächte verständigen sich auf die Einrichtung von Weltbank und Internationaler Währungsfonds, IFW

Wirtschaft

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US-Präsident Richard Nixon beendet die unmittelbare Goldeinlösepflicht für den US-Dollar. Dies gilt als der Anfang vom Ende des Bretton-Woods-Systems. Außerdem verkündet Nixon Lohn- und Preiskontrollen, sowie eine Einfuhrsteuer.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2003

Mitgliedschaften und Auszeichnungen:
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Mitglied des Bretton Woods Committees seit (Nouriel Roubini)

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